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AQUA bringt Arbeitssuchende und Unternehmen zusammen

AK und WK steigen mit ihrem TAZ in arbeitsplatznahe Qualifizierung ein.

TAZ Mitterberghütten
© WKS/Ozclon TAZ-Mitterberghütten (10 Jahres Feier Mitterberghütten - Februar 2020)

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie lasten schwer auf dem Arbeitsmarkt. Insbesondere die Arbeitslosen-Zahlen befinden sich weiterhin auf einem Rekordhoch. Um diesem Trend und dem trotz Corona nach wie vor bestehenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken, baut das AMS die arbeitsplatznahe Qualifizierung (AQUA) aus und hat mit dem Technischen Ausbildungszentrum Mitterberghütten im Pongau einen kompetenten Partner gefunden. „Eine gute Qualifikation ist der Schlüssel zu einem sicheren Arbeitsplatz und einem guten Einkommen. Wir freuen uns, dass die Sozialpartner-Einrichtung TAZ künftig einen noch größeren Beitrag zu Aus- und Weiterbildung leisten darf“, erklären AK-Präsident Peter Eder und WK-Präsident Peter Buchmüller.

Seit mittlerweile 11 Jahren ist das TAZ Mitterberghütten, das von Arbeiterkammer und Wirtschaftskammer gemeinsam geführt wird, in der Aus- und Weiterbildung im Elektro- und Metallbereich tätig. Dieses Engagement wird mit Jahresbeginn auf alle Branchen ausgeweitet. Im Rahmen der arbeitsplatznahen Qualifizierung (AQUA) des AMS wird das TAZ künftig arbeitssuchende Menschen auf dem Weg zu einer Höherqualifizierung begleiten. Die Aus- und Weiterbildung in Elektro- und Metallberufen kann das TAZ selber durchführen. In allen anderen Branchen ist die Einrichtung „Drehscheibe“ für die Planung und Durchführung der Ausbildung.

„Insbesondere in der Krise zeigt sich, wie wichtig eine fundierte Ausbildung am Arbeitsmarkt ist. Es freut mich, dass die AK als ein Träger des TAZ, einen Teil dazu beitragen kann, die Beschäftigten zukunftsfit zu machen“, sagt AK-Präsident Peter Eder.

„Corona hat vieles gestoppt, nur nicht den Fachkräftemangel. Das TAZ als AQUA-Träger ist ein weiteres Element, um den drängenden Fachkräftemangel zu mildern, der trotz hoher Arbeitslosigkeit besteht. Wir können damit eine weitere Höherqualifizierung im stark nachgefragten Bereich Technik, bzw. dem Elektro- und Metallsektor anbieten. Die AQUA-Ausbildung ist noch dazu besonders praxisnah gestaltet und findet in den Unternehmen statt, die so einen direkten Zugang zu den späteren Fachkräften bekommen“, hebt WKS-Präsident Peter Buchmüller die Vorteile hervor. Interessierte Unternehmen können sich jederzeit beim TAZ melden.

Präsident Buchmüller tritt über die wichtige Maßnahme der Aqua-Stiftung und der Technik-Ausbildung hinausgehend für eine umfassende Qualifzierungsoffensive am Arbeitsmarkt ein.

TAZ Mitterberghütten bringt AQUA noch stärker in Salzburgs Süden

Das System der arbeitsplatznahen Qualifizierung hat sich in Salzburg bereits seit 2011 bewährt. Ausgehend vom Salzburger Zentralraum haben bisher Laturo und die Gesellschaft für Aus- und Weiterbildung als AQUA-Träger fungiert. Mit dem TAZ belebt nunmehr ein dritter AQUA-Träger mit Standort im Süden Salzburgs die Aus- und Weiterbildungslandschaft.

Die Landesgeschäftsführerin des Arbeitsmarktservice Salzburg, Jacqueline Beyer, kann eine äußerst positive Bilanz zum AQUA-Programm ziehen: „2019 hatten wir 457 AQUA-Eintritte. Heuer hatten wir trotz Krise immerhin 281 Eintritte bis Mitte Dezember. Nach den sehr guten Erfahrungen mit unseren bisherigen Kooperationspartnern gewinnen wir im Jahr 2021 mit dem TAZ Mitterberghütten einen dritten, sehr geschätzten Partner. Derart gerüstet wollen wir 700 Teilnahmen an diesem erfolgreichen Ausbildungsprogramm erreichen.“

AQUA als Win-Win-Situation für Beschäftigte und Unternehmen

Im Rahmen einer AQUA-Ausbildung nehmen Arbeitslose die Tätigkeit in einem Unternehmen auf und erwerben gleichzeitig die dafür notwendigen Kenntnisse. Vorteile ergeben sich für beide Seiten: Das Unternehmen bildet seine benötigten Fachkräfte praktisch und arbeitsplatznah aus. Im Idealfall wird der vormals Arbeitssuchende vom Unternehmen übernommen. Die zertifizierte Ausbildung ist jedoch auch überbetrieblich verwertbar. Das optimal abgestimmte Bildungsmanagement liegt beim jeweiligen AQUA-Träger.

„Wir wollen als Sozialpartner Arbeitssuchende und Unternehmen zusammenzubringen. Das ist das Gebot der Stunde. Mit unserem salzburgweiten Netzwerk und Kontakten zu den Menschen und Betrieben sowie diversen Einrichtungen wie Behörden, Schulen und Ausbildungseinrichtungen sind wir für diese Aufgabe bestens gewappnet“, so AK-Präsident Eder und WK-Präsident Buchmüller unisono.

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