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Präventionskonzepte für Betriebsstätten mit mehr als 51 Mitarbeitern erforderlich

Die 4. Novelle zur 4. COVID Schutzmaßnahmenverordnung sieht unter anderem vor, dass bei Betriebsstätten mit mehr als 51 Arbeitnehmern basierend auf einer Risikoanalyse ein Präventionskonzept zu erstellen ist.

Menschliche Figur stoppt hölzerne Domino-Steine.
© AdobeStock

Die neue Verordnung sieht vor, dass der Betreiber einer Betriebsstätte mit mehr als 51 Arbeitnehmern ein Covid-19-Präventionskonzept zur Minimierung des Infektionsrisikos ausarbeiten und umsetzen muss. Die 51 Personen-Regelung bezieht sich auf alle zumindest zeitweise anwesenden Beschäftigten der Betriebsstätte einschließlich Springer und Leiharbeitskräfte. Ebenso sollten Personen, die nicht permanent im Home-Office tätig sind, hinzugezählt werden, wenn sie zumindest gelegentlich an den Arbeitsplatz zurückkehren.

Das Präventionskonzept hat insbesondere zu enthalten:

  • spezifische Hygienevorgaben,
  • Regelungen zum Verhalten bei Auftreten einer SARS-CoV-2-Infektion,
  • Risikoanalyse,
  • Regelungen betreffend der Nutzung sanitärer Einrichtungen,
  • Regelungen für Mitarbeiter- und Kundenströme,
  • Entzerrungsmaßnahmen, wie Absperrungen und Bodenmarkierungen.

Der Betreiber der Betriebsstätte muss die Einhaltung dieser Bestimmungen durch geeignete Maßnahmen sicherstellen.

Zur Unterstützung der Betriebe wurde von der Wirtschaftskammer ein Musterkonzept (siehe Downloadbox) erstellt. Es handelt sich dabei um eine Basisvariante mit Mindestinhalten. Dieses kann als Grundlage zu branchenspezifischen Ergänzungen herangezogen werden. An einer elektronischen Version mit automatisierter Ausfüllhilfe wird noch gearbeitet.

Vertiefungen zu Präventionskonzepten und -maßnahmen können vor allem in Bereichen mit erhöhten Risiken sinnvoll sein. Weitere nützliche Informationen : https://www.auva.at/cdscontent/?contentid=10007.858176&portal=auvaportal

 

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