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260.000 kaufen im Internet ein

Auch in Salzburg hat die Zahl der Online-Shopper stark zugenommen. Die jährlichen Ausgaben von 460 Mill. € gehen überwiegend an ausländische Händler.

Immer mehr Salzburger bestellen im Internet. In den vergangenen 15 Jahren hat sich ihr Anteil mehr als verfünffacht.
© Corbis Immer mehr Salzburger bestellen im Internet. In den vergangenen 15 Jahren hat sich ihr Anteil mehr als verfünffacht.

Der Marktplatz Internet boomt: Laut einer Erhebung der KMU Forschung Austria haben im Vorjahr rund 260.000 Salzburger im Alter von 16 bis 74 Jahren mindestens einmal bei einem Internethändler eingekauft. "Online-Shopping zählt mittlerweile für breite Konsumentengruppen zum alltäglichen Einkaufsverhalten“, erklärt Projektleiter Ernst Gittenberger.

Online-Shopping zählt für breite Konsumentengruppen zum alltäglichen Einkaufsverhalten.
Ernst Gittenberger (KMU Forschung Austria)

In den vergangenen 15 Jahren ist der Anteil der Online-Shopper von 13 auf 62% gestiegen. "In Salzburg hat sich ihre Zahl seit 2003 mehr als verfünffacht“, führt Gittenberger aus. Ausländische Anbieter werden dabei immer beliebter: Kauften im Jahr 2013 noch 39% der Konsumenten online im EU-Ausland ein, so waren es 2018 bereits 50%. "Leider bedenken die Konsumenten viel zu wenig, wo die überwiegende Zahl der Arbeits- und Ausbildungsplätze angeboten wird“, betont KommR Hartwig Rinnerthaler, Obmann der Sparte Handel in der WK Salzburg.

Wenn die Schere zwischen online und stationär sich noch weiter öffnet, geht das zu Lasten der hochwertigen heimischen und regionalen Arbeitsangebote.
Hartwig Rinnerthaler (Obmann Sparte Handel)

Pro Jahr geben die Salzburger für ihre Internet-Einkäufe rund 460 Mill. € aus, das sind um 100 Mill. € mehr als vor fünf Jahren. Zum Vergleich: Der stationäre Einzelhandel erzielte 2018 in Salzburg einen Nettoumsatz von rund 4,7 Mrd. €. "Wenn die Schere zwischen online und stationär sich noch weiter öffnet, geht das immer mehr zu Lasten der hochwertigen regionalen Arbeitsangebote“, warnt Rinnerthaler. Die Sparte werde versuchen, die Öffentlichkeit mit der Initiative „Der Handel als Arbeitgeber“ – einer Kooperation mit dem ORF Salzburg – auf dieses Thema aufmerksam zu machen und zu sensibilisieren.

Bekleidung und Sportartikel liegen vorn

Besonders häufig werden Bekleidung und Sportartikel (42%) im Internet gekauft. Dahinter folgen Bücher und Zeitschriften (26%) sowie Haushaltsgüter wie Möbel oder Spielzeug (24%). Für andere Branchen spielt das World Wide Web dagegen noch immer eine untergeordnete Rolle. "Auch die Warengruppe Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs hat in den vergangenen fünf Jahren eine deutliche Steigerung verzeichnet. Im Vergleich zum Modesegment fällt hier der Anteil der Online-Shopper mit 10% aber nach wie vor gering aus“, sagt Gittenberger.

Online-Shopping wird auch in Salzburg immer mehr zum Mobile-Shopping. 22% der Konsumenten kaufen direkt via Smartphone im Internet ein. "Ausgehend vom niedrigen Niveau hat sich die Zahl der Smartphone-Shopper innerhalb von fünf Jahren auf rund 90.000 verdreifacht“, erläutert Gittenberger. 


In Zahlen

  • 88% der Salzburger sind bereits online, 76% sogar täglich. Die Zahl der Internet-Nutzer hat sich seit 2003 von rund 180.000 auf 370.000 mehr als verdoppelt.
  • 74% der 16- bis 74-jährigen Salzburger verwenden ihr Smartphone für den Internet-Zugang.
  • Genutzt wird das World Wide Web z. B. für den Einkauf (62%), für Online-Banking (61%) oder für Social-Media-Aktivitäten (55%).


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