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Handel fordert rasches Ende der Freigrenze für Kleinsendungen aus Drittstaaten

Spartenobmann–Stellvertreter Erich Hettegger warnt: "Jede weitere Verzögerung schadet den heimischen Betrieben!“

Derzeit müssen Pakete bei Online-Bestellungen in sogenannten Drittstaaten erst ab einem Warenwert von mehr als 22 € versteuert werden.
© Alistair Berg Derzeit müssen Pakete bei Online-Bestellungen in sogenannten Drittstaaten erst ab einem Warenwert von mehr als 22 € versteuert werden.

Die Sparte Handel der WK Salzburg setzt sich dafür ein, die 22-€-Freigrenze für Kleinsendungen aus Staaten außerhalb der Europäischen Union so bald wie möglich − spätestens jedoch 2020 − abzuschaffen. EU-weit ist die Streichung erst für das Jahr 2021 geplant. "Je früher das Aus für die Freigrenze kommt, desto besser“, betont KommR Erich Hettegger, stellvertretender Obmann der Sparte Handel in der WK Salzburg. "Verzögerungen gehen zu Lasten des Wirtschaftsstandorts Österreich und des heimischen Handels.“

Korrekte Versteuerung wird vielfach umgangen 

Hettegger fordert faire Wettbewerbsbedingungen und Chancengleichheit zwischen inländischen Händlern und ausländischen Internet-Giganten: "Wenn die Freigrenze für Online-Bestellungen in Drittstaaten fällt, müssen Pakete in Zukunft ab dem ersten Cent verzollt und versteuert werden. Die derzeit geltende Regelung ist dagegen fast schon ein Freibrief, die korrekte Versteuerung zu umgehen. Das zeigen die vielen Pakete mit falsch deklariertem Warenwert, die im Umlauf sind.“  

In anderen EU-Mitgliedsstaaten wie Schweden sei die Freigrenze bereits abgeschafft worden, das Paketaufkommen aus Drittstaaten sei in der Folge deutlich zurückgegangen. "Das rasche Schließen von Steuerschlupflöchern für ausländische Online-Handelskonzerne müsste auch im Interesse des Finanzministers sein. Österreich muss hier eine Vorreiterrolle einnehmen“, sagt Hettegger. Er appelliert an die Bundesregierung, das vom Ministerrat beschlossene Digitalsteuer-Paket noch einmal aufzuschnüren und entsprechend zu adaptieren.

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