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Österreichs Talente bestmöglich fördern

Eine Erfolgsformel für Österreichs Zukunft präsentierte WKÖ-Präsident Harald Mahrer am Donnerstag bei einer Tagung der Pädagogischen Hochschule Salzburgs. Vor zahlreichen Bildungsexperten sprach sich Mahrer für verstärkte Investitionen der Wirtschaft in die Bildung aus.

Bildungstagung in Salzburg mit prominentem Keynote-Speaker WKÖ-Präsident Harald Mahrer (li). Weiters im Bild von li. Gabi Tischler, Leiterin des Talente-Checks Salzburgs, Tina Widmann, Maria Ramsauer und Jürgen Bauer (Pädagogische Hochschule Salzburg).
© Franz Neumayr Bildungstagung in Salzburg mit prominentem Keynote-Speaker WKÖ-Präsident Harald Mahrer (li). Weiters im Bild von li. Gabi Tischler, Leiterin des Talente-Checks Salzburgs, Tina Widmann, Maria Ramsauer und Jürgen Bauer (Pädagogische Hochschule Salzburg).

Die „Arbeitswelt von morgen“ und welchen Beitrag Schule und Wirtschaft dazu leisten können, um jungen Menschen ein gelungenes Leben zu ermöglichen, stand im Zentrum der Tagung. Veranstalter war die Projektgruppe „Arbeit-Schule-Wirtschaft-Zukunft“ der Pädagogischen Hochschule Salzburg in Kooperation mit der Wirtschaftskammer, dem Talente-Check, dem WIFI und der Arbeiterkammer Salzburg. Keynote-Speaker WKÖ-Präsident Harald Mahrer, in früheren Funktionen intensiv mit Bildungsreformen befasst, präsentierte vor dem Hintergrund der rasanten Digitalisierung einen bildungspolitischen „Dreiklang“: „Wir müssen die Talente bestmöglich fördern. Daraus wächst ein hohes Potenzial an Kreativität. Und das schafft Innovationen, d. h. bessere Produkte und Services“.

Nur so könne Österreich als kleines, exportorientiertes Land am Weltmarkt mithalten, auf dem sich die Gewichte rasant verschieben. Im Entwicklungsraum der Zukunft – in Asiens Ländern – werde enorm in Aus- und Weiterbildung investiert. Mahrer: „Die wichtigste Aufgabe von uns in der Wirtschaft ist es daher, ebenfalls in die Bildung zu investieren. Wir müssen ein gemeinsames Interesse daran haben, dass kein Kind zurückbleibt“.

Auf dem Weg zu einem "Netflix der Bildung"

Den massiven Ausbau von Bildung strebe die WKÖ gerade mit ihrer Bildungsoffensive ("Wir bilden Zukunft") an. Die Wirtschaftskammer-Organisation sei schon jetzt mit Ausgaben von 370 Mill. € der größte private Bildungsanbieter Österreichs. Das sollte mittelfristig auf 500 Mill. € anwachsen, vorzugsweise mit innovativen Bildungsprojekten, bei denen die digitale Nutzung im Vordergrund steht. Mahrer strebt hier etwa ein „Netflix der Bildung“ an, eine offene digitale Plattform für alle Bildungsangebote.

Der WKÖ-Präsident plädierte angesichts der wachsenden internationalen Wettbewerbs zudem für eine starke Exzellenzorientierung in allen Projekten und daher auch in der Bildung: „Wenn wir das nicht tun, werden wir im internationalen Mittelmaß untergehen. Dann ist auch über kurz oder lang der Wohlstand dahin.“

Natürlich werde die Digitalisierung, die sich derzeit nur als die Spitze des Eisbergs zeige, vieles sehr schnell verändern. Die Arbeit werde sich wandeln, bestimmte Tätigkeiten werden wegfallen, neue dazukommen. „Wenn aber alles virtueller wird, dann wird das Persönliche wichtig, die menschliche Komponente – eine gute Chance für Österreich.“ Darum sei die Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft ein zentrales Thema: „Jede Initiative ist willkommen. Wir brauchen alle Kraft, die wir aufbringen können!“

 

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