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Lichtblick Investitionen: Prämie wird stark genutzt

Positiv bewerten die Unternehmen die Investitionsprämie des Bundes. Das Programm, das noch gegen Ende 2020 auf 3 Mrd. € Fördervolumen angehoben wurde, hat sich als Renner erwiesen. Der Investitionsmotor wurde auch von der Corona-Krise nicht gestoppt. 

Palfinger nützt die Investitionsprämie des Bundes.
© Vogl Auch der Salzburger Kranhersteller Palfinger nutzt die Investitionsprämie. Im Bild (v. l.): CEO Andreas Klauser, Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck, Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer und Aufsichtsratvorsitzender Hubert Palfinger.

Trotz Corona-Krise wollen viele Betriebe investieren und sich damit auf die Zeit nach der Pandemie vorbereiten und wettbewerbsfähiger werden. In Salzburg startete bereits am 15. Mai 2020 ein Investitionsförderpaket – und das mit großem Erfolg: Der starke Impuls für betriebliche Investitionen wurde von Salzburgs Klein- und Mittelbetrieben stark angenommen. Gemeinsam stellten Land und Wirtschaftskammer Salzburg je fünf Millionen Euro für eine stark verbesserte Investitionsförderung zur Verfügung. Das gemeinsame Ziel war es, den Investitionsmotor der Salzburger Unternehmen am Laufen zu halten, um besser aus der Corona-Wirtschaftskrise zu kommen. Bis zum Start der Investitionsprämie des Bundes am 1. September wurden für die Landesförderung über 700 Anträge eingebracht. Daraus ergibt sich eine Investitionssumme von über 75 Mill. €.

Auch an der ab 1. September 2020 laufenden Investitionsprämie des Bundes haben sich viele Salzburger Unternehmen beteiligt: Bis 28. Dezember wurden nach Auskunft des Wirtschaftsministeriums 5.204 Anträge aus Salzburg gezählt, mit einer Zuschuss-Summe von 193 Mill. €. Damit würde letztlich ein Investitionsvolumen von über 2,1 Mrd. € ausgelöst.

Auf drei Milliarden aufgestockt

Die Investitionsprämie darf die Regierung als Erfolg verbuchen, wie die jüngsten Zahlen zeigen. Von 1. September bis 28. Dezember wurden bundesweit rund 67.800 Anträge beim aws gestellt. Das beantragte Zuschussvolumen beträgt über 2,6 Mrd. €, womit Investitionen von 26,4 Mrd. € ausgelöst werden könnten. Gut die Hälfte der eingereichten Projekte qualifizierte sich mit einem Digitalisierungs-, Gesundheits- oder Ökologisierungsaspekt für den erhöhten Fördersatz von 14%, die andere Hälfte wird mit einer Prämie von sieben Prozent gefördert. 65% der Anträge stammen von Kleinstunternehmen unter zehn Mitarbeitern. 18% kommen von Kleinbetrieben, rund 10% Prozent von mittelgroßen Unternehmen und 7% von Großunternehmen mit über 250 Mitarbeitern.

Der Nationalrat hat die Investitionsprämie am 10. Dezember auf drei Milliarden aufgestockt, weil die bisher zur Verfügung gestellten Mittel bereits mehr als ausgeschöpft waren. Beim dem mit der Abwicklung beauftragen Austria Wirtschaftsservice (aws) können noch bis Ende Februar Anträge gestellt werden, für die Umsetzung stehen je nach Fördervolumen ein bis drei Jahre zur Verfügung.

58% der Unternehmen planen Investitionen

Die Investitionsprämie bleibt relevant: In den nächsten Monaten bis zum Frühjahr planen 58% aller Unternehmen die Inanspruchnahme der Investitionsprämie, wie eine Befragung der WKÖ von knapp 7.000 Unternehmen ergab. Besonders die Prämie von 14% für Zukunftsbereiche wird von den Betrieben, die Neuinvestitionen planen, honoriert: Zwei Drittel wollen in Innovationen investieren, 53% in Digitalisierungsprojekte, jeder zweite Betrieb plant auch ökologische, nachhaltige Investitionen.

Mehr zur aws Investitionsprämie 

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