th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Ehrenamtliche Sanitäter dürfen Abstriche nehmen

In immer mehr Salzburger Betrieben wird die Belegschaft regelmäßig getestet. Nun gibt es einige Neuerungen, die zu beachten sind.

Sanitäter mit Teststäbchen
© WKS/Neumayr

In Salzburg werden in 105 Betrieben mit fast 92.300 Mitarbeitern regelmäßige Corona-Tests angeboten. Dabei sind allerdings Betriebe mit weniger als 50 Mitarbeitern nicht erfasst, weil sie nicht an das nationale Testsystem angebunden sind. Aber auch diese Betriebe sorgen für ein erhebliches Testaufkommen, sodass man davon ausgehen kann, dass fast die Hälfte der rund 240.000 Arbeitnehmer im Land Salzburg regelmäßig getestet wird.

Gerade für kleinere Unternehmen besteht nun die Möglichkeit, dass Mitarbeiter, die ehrenamtlich als Sanitäter des Roten Kreuzes (RK) tätig sind, Abstriche im Betrieb durchführen. Sie müssen das allerdings auf freiwilliger Basis tun und benötigen eine Freigabe des jeweiligen RK-Bezirksgeschäftsführers. Er prüft, ob der Sanitäter die dafür vorgeschriebene Ausbildung vorweisen kann, und erteilt dann eine Genehmigung. Das RK übernimmt damit auch die Haftung. Der Sanitäter pflegt die Testergebnisse in die Online-Plattform des RK ein, über die die Probanden per SMS über das Ergebnis informiert werden. „Das Service ist kostenlos, weil die Salzburger Betriebe das Ehrenamt schätzen und unterstützen“, heißt es vonseiten des RK. Der Betrieb muss lediglich die Kosten für die Schutzausrüstung (Schutzbrillen, Handschuhe) und die Testkits tragen. 

Kürzlich wurden zudem weitere Neuerungen für das betriebliche Testen bekannt gegeben. Sie wurden auch auf der offiziellen Website zum betrieblichen Testen eingearbeitet:

  • Die medizinische Aufsicht muss nun mit einem Standardformular für Betriebe aller Größenordnungen für alle Testarten einmal pro Woche die Durchführung der Tests bestätigen. Zu beachten ist dabei die abhängig von der Betriebsgröße (Betriebe mit weniger als bzw. ab 50 Beschäftigten) unterschiedlich festgelegte Vorgangsweise.
  • Auch PCR-Tests können nun zur Förderung eingereicht werden. Auch dies geschieht bei großen und kleinen Unternehmen mit eingangs erwähntem Standardformular.
  • Im Kapitel „Beschaffung der Testkits“ auf der Website „Betriebliches Testen“ befindet sich eine Auflistung jener Kriterien, denen die Tests entsprechen müssen.
    Für Kontrollzwecke aufzubewahren sind:
    – Wöchentliche Bestätigungen der medizinischen Aufsicht über die Anzahl der durchgeführten Tests,
    – hinsichtlich der Durchführung von PCR-Tests die täglichen Bestätigungen des zur Abstrichnahme ermächtigten Personals,
    – Rechnungen über die gekauften oder beauftragten Covid-19-Tests wie auch Rechnungen bzw. Nachweise über Nebenkosten im Zusammenhang mit der Durchführung der Testung sowie
    – das Produktblatt der verwendeten Testkits.
  • Die Zuschussgrenze (Bagatellgrenze) beträgt pro Unternehmen 500 € im ersten Quartal und 1.000 € im zweiten Quartal. Es gibt keine Höchstgrenze.

Das könnte Sie auch interessieren

Autofahrer zeigt Polizisten Corona-Testergebnis auf Handy.

Verschärfte Corona-Maßnahmen für die Stadt Hallein

Aufgrund der hohen Corona-Infektionszahlen gelten Ausfahrtsbeschränkungen für das Gemeindegebiet von Hallein. Sie treten am Freitag, 30. April um 6 Uhr in Kraft und enden voraussichtlich am Sonntag, 9. Mai um 24 Uhr. mehr

Corona-Kontrolle bei Radstadt

Güterverkehr von verpflichtenden Ausfahrtstests ausgenommen

In Radstadt (bis 14. 3., 24 Uhr), Bad Hofgastein, Muhr und ab 15. März im gesamten Gasteinertal  braucht man beim Verlassen der jeweiligen Gemeinde bzw. des Tals einen negativen Corona-Test. Aufgrund einer Empfehlung der WKS wurde der Güterverkehr von der Testpflicht ausgenommen.  mehr