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Güterverkehr von verpflichtenden Ausfahrtstests ausgenommen

In Radstadt (bis 14. 3., 24 Uhr), Bad Hofgastein, Muhr und ab 15. März im gesamten Gasteinertal  braucht man beim Verlassen der jeweiligen Gemeinde bzw. des Tals einen negativen Corona-Test. Aufgrund einer Empfehlung der WKS wurde der Güterverkehr von der Testpflicht ausgenommen. 

Corona-Kontrolle bei Radstadt
© Neumayr/Leopold

Da der Pongau österreichweit zu jenen Bezirken gehört, die eine 7-Tage-Inzidenz von mehr als 400 aufweisen, setzte das Land Salzburg Anfang März auf verstärkte Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens. Diese betrafen die beiden Pongauer Gemeinden Radstadt (wo die Ausfahrtsbeschränkung am 14. März um Mitternacht endet) und Bad Hofgastein. Mittlerweile gibt es Ausfahrtsbeschränkungen auch für Muhr im Lungau sowie das gesamte Gasteinertal. Jede Person ab 16 Jahren muss beim Verlassen dieser Gemeinden einen negativen PCR- oder Antigen-Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Ausgenommen von dieser Regelung waren ursprünglich nur Durchreisende ohne Zwischenstopp und Personen, die in den vergangenen sechs Monaten nachweislich eine Covid-19-Infektion durchgemacht haben oder neutralisierende Antikörper durch einen sogenannten „Neutralisationstest“ vorweisen konnten.  

Die WKS hat beim Land Salzburg eingewendet, dass sowohl in der „Hermagor-Verordnung“ des Landes Kärnten als auch in der Bundesverordnung für das Virusvariantengebiet Nordtirol der Güterverkehr von der Testpflicht ausgenommen wurde. Deshalb sei eine Einschränkung im Warenverkehr im Pongau nicht einzusehen, zumal sowohl in Radstadt als auch in Bad Hofgastein die Gewerbegebiete außerhalb der Ortszentren liegen. Nun hat das Land nachgebessert und den Güterverkehr sowie die Wahrnehmung von unaufschiebbaren behördlichen und gerichtlichen Wegen von der Regelung ausgenommen. 

Erleichterung herrscht deshalb bei Zulieferern und vielen Betrieben in den beiden betroffenen Gemeinden. Beispielsweise beim DPD-Lagermax-Logistikverteilerzentrum in Radstadt, wo täglich 16.000 Pakete umgeschlagen werden. „Wenn die Tests wegfallen, dann nimmt das viel Zeitdruck aus unserer Arbeit. Das erleichtert auch die Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Frächtern, die jetzt keinen Test mehr brauchen, wenn sie zu uns kommen“, sagt Niederlassungsleiter Christian Lackner.  Täglich liefern 22 Lkw Waren von und nach Radstadt. 62 Klein-Lkw transportieren die Pakete zu den Empfängern. „Das Beispiel zeigt, wie eng die Lieferketten verwoben sind. Denn die Niederlassung in Radstadt ist auch ein Sammelknoten für Waren aus ganz Österreich in Richtung Spanien und Frankreich. Eine Aufrechterhaltung dieser Lieferketten hat deshalb für die Wirtschaft eine hohe Priorität“, betont Thomas Albrecht, Leiter des Bereichs Handelspolitik und Außenwirtschaft in der WKS.  

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