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Meister jetzt eintragungsfähiger Titel

Großer Erfolg für Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer: Nach der Einordnung des Meisters auf Stufe 6 im Nationalen Qualifikationsrahmen (NQR) und damit der Gleichstellung mit dem Bachelor wurde nun im Nationalrat der eintragungsfähige Meistertitel beschlossen.

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© WKS/Neumayr Die Meisterinnen und Meister sind die Träger der dualen Berufsausbildung.

„Gerade die Salzburger Landessparte Gewerbe und Handwerk hat sich seit jeher für den Meister und damit für den Erhalt der dualen Berufsausbildung eingesetzt. Ich bedanke mich bei der Bundesregierung für diese wichtige Anerkennung. Denn damit erhält die Berufsausbildung in Österreich nun auch nach außen hin sichtbar den Stellenwert, den sie eigentlich schon immer gehabt bzw. verdient hat“, betont Spartenobmann KommR Josef Mikl. Denn „Top-Qualität made in Austria“ werde weltweit geschätzt. Gerade wie das Beispiel Deutschland gezeigt hat, wurde mit der dortigen Abschaffung der Meisterprüfung quasi auch die qualifizierte Berufsausbildung außer Kraft gesetzt. Mittlerweile hat die Regierung dort den Fehler korrigiert und ist zum bewährten Meister zurückgekehrt. „Ein Weg, den wir hierzulande dank der intensiven Bemühungen der Interessenvertretung der Wirtschaft nie gegangen sind!“, unterstreicht Mikl.

Eintragung ab Ende August möglich

Meisterinnen und Meister können mit Ende August 2020 in öffentliche Dokumente wie z. B. Reisepass, Personalausweis oder Führerschein ihren Meistertitel eintragen lassen und als Abkürzung „Mst.in“ bzw. „Mst.“ vor dem Namen führen. Dazu muss man als Antragsteller lediglich das Meisterzeugnis bzw. die Urkunde zur jeweiligen Behörde mitnehmen. „Der Meistertitel ist damit formal dem akademischen Bachelor gleichgestellt und stärkt das Ansehen unserer Spezialistinnen und Spezialisten“, sagt Mikl weiter.

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© WKS/Neumayr Über 300 Meisterinnen und Meister bekamen in Salzburg im Vorjahr Meisterurkunden überreicht.

„Die Sparte Gewerbe und Handwerk wird auch in Zukunft alles unternehmen, dass Lehrlings- und Meisterqualifikation auf dem gewohnt hohen Niveau erhalten bleiben“, unterstreicht Mikl. Mit rund 4.000 Ausbildungsplätzen sind die heimischen Gewerbe- und Handwerksbetriebe aktuell der größte Lehrlingsausbilder in Salzburg. Ausgebildet werden sie von den Meisterinnen und Meistern in den Betrieben, die ihre Fachkenntnisse an die Jugend weitergeben. Und diese werden erfreulicherweise von Jahr zu Jahr mehr. Im Vorjahr wurden im Rahmen der großen Meisterbriefverleihung im Haus für Mozart 314 Meisterbriefe an 306 neue Meister verliehen. Das waren so viele Meisterinnen und Meister wie schon länger nicht mehr.

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