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5G: Mehr technische Evolution als Revolution

Ob 5G eine bahnbrechende Zukunftstechnologie oder „nur“ ein Hype ist, versuchten vergangene Woche Experten bei einer Veranstaltung der Sparte IC zu klären.

Dr. Leonhard Schitter (Salzburg AG), Dr. Kurt Reichinger (RTR), IC-Spartenobmann Dr. Wolfgang Reiger CSE, DI Driton Emini (Magenta Telekom), Georg Widdmann (A1) und IC-Spartengeschäftsführer Dr. Martin Niklas (v. l.) beleuchteten die Zukunftschancen und A
© WKS/Kolatik Dr. Leonhard Schitter (Salzburg AG), Dr. Kurt Reichinger (RTR), IC-Spartenobmann Dr. Wolfgang Reiger, DI Driton Emini (Magenta), Georg Widdmann (A1) und IC-Spartengeschäftsführer Dr. Martin Niklas (v. l.) beleuchteten die Möglichkeiten von 5G.

Im Schnitt löst alle zehn Jahre eine neue Technologie eine alte ab: 1990 war es 2G, mit dem die Mobiltelefonie und das Senden von Textnachrichten möglich wurde, 2000 war es 3G, das die Basis für Internet und Fotos am Smartphone darstellte, 2010 folgte dann 4G, das Video ermöglichte. Der nächste Schritt ist 5G, mit dem das Internet der Dinge verwirklicht werden kann.

Eierlegende Wollmilchsau

„Die fünfte Generation des Mobilfunkstandards 5G ist die eierlegende Wollmilchsau der mobilen Kommunikation und hat das Potenzial, zum Motor der gesamten Wirtschaft zu werden“, sagte Dr. Kurt Reichinger von der Rundfunk und TelekomRegulierungs GmbH (RTR) bei der Veranstaltung. „Aber wir sollten uns darüber klar sein, dass 5G keine technische Revolution oder Neuerfindung ist, sondern vielmehr eine Evolution – also eine Weiterentwicklung von bestehenden Standards.“

Wichtig für den Standort

Dr. Leonhard Schitter, Vorstandssprecher der Salzburg AG, sieht im 5G-Ausbau auch die Möglichkeit, das Leben der Bevölkerung angenehmer und nachhaltiger zu gestalten. „5G ist nicht nur die Schlüsseltechnologie für eine flächendeckende Breitbandversorgung, sondern auch eine wichtige Investition in die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Salzburg. Wir können dadurch ein Super-WLAN-Netz garantieren, das Daten 100-mal schneller als heute überträgt.“ Die Salzburg AG hat für Salzburg und die Steiermark 5G-Frequenzen für 4,4 Mill. € ersteigert und wird bis 2030 rund 250 Mill. € in den Breitband-Ausbau investieren.

„Die künftigen Entwicklungen auf Basis von 5G, die sich teilweise bereits in der Standardisierung und dann ab 2020 in der Umsetzung befinden, sind ganz klar eine bahnbrechende Zukunftstechnologie. Sie werden vor allem im Bereich von Industrie 4.0 und automatisiertem Fahren ganz neue Anwendungsfälle ermöglichen“, ist DI Peter Dorfinger (Salzburg Research) überzeugt. „Maschinen werden sich künftig selbstständig zu Produktionsketten zusammenschließen können. Autonome Fahrzeuge werden ohne Sichtverbindung gegenseitig Informationen in Echtzeit etwa im Kreuzungsbereich oder in der Früherkennung von Staus austauschen. Überall dort wo mobile Objekte rasch und zuverlässig reagieren müssen ist zukünftiges 5G ein Quantensprung. 5G bietet das Potenzial, ein Netzwerk für jegliche mobile Kommunikation zu sein.“ 

Grenzwerte gelten auch für 5G

Für Mag. Margit Kropik vom Forum Mobilkommunikation ist 5G „keine völlig neue, unbekannte und unerforschte und daher an sich gefährliche Technologie, sondern eine Weiterentwicklung und Verbesserung bisheriger Protokolle und bekannter Ideen.“

Zu gesundheitlichen Risiken  meinte Kropik, 5G wird derzeit im 3,5-Gigahertz-Band ausgebaut und betrieben. „Das sind die direkten Nachbarfrequenzen des bisherigen Mobilfunks. Daher sind auch die bisherigen Forschungsergebnisse im Mobilfunk auf 5G übertragbar und die internationalen Personenschutzgrenzwerte gelten auch für 5G. Diese Grenzwerte enthalten einen 50fachen Sicherheitsfaktor für die Allgemeinbevölkerung und sind in Österreich verbindlich anzuwenden.“

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