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Landkarte für die Wirtschaftszukunft

Unter dem Motto „Salzburg 2030 – gemeinsam neu denken“ haben Bürgermeister Harald Preuner und WKS-Präsident Manfred Rosenstatter die neue Wirtschafts-Strategie der Stadt Salzburg präsentiert.

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© Info-Z/Killer Bürgermeister Harald Preuner und WKS-Präsident Manfred Rosenstatter (v. l.) haben kürzlich eine neue Wirtschafts-Strategie für die Stadt Salzburg präsentiert.

Die Wirtschafts-Strategie „Salzburg 2030“ dient als Leitlinie für die Gestaltung einer modernen Wirtschafts- und Standortpolitik der Stadt und wird in Kooperation mit strategischen Partner-Organisationen (WKS, Land, ITG, Universität und FH Salzburg) in den nächsten Jahren umgesetzt. Ebenso wird in den kommenden Jahren das räumliche Entwicklungskonzept neu erarbeitet. In diesem dient die Strategie als Basis aus wirtschaftlicher Sicht.

„Es gibt in Österreich nur zwei Städte, die international selbsterklärend sind: neben Wien ist das die Stadt Salzburg. Salzburg kann damit sogar in der Champions-League der Standorte mitspielen. Wir sind für Unternehmen und Fachkräfte attraktiv, die Städte in vergleichbarer Größe nicht in Betracht ziehen. Diese Chance und Potenziale müssen wir noch stärker nutzen. Als Basis dafür soll uns die neue Wirtschafts-Strategie dienen, die das Wirtschaftsleitbild der Stadt aus dem Jahr 1995 ablöst“, erläutert Preuner.

Dynamischer Wirtschaftsraum

Zwei Drittel der Wertschöpfung im Bundesland Salzburg werden im Zentralraum erwirtschaftet. Die Stadtregion gehört damit zu den wirtschaftlich erfolgreichsten Regionen Europas. Bei der jüngsten Erhebung (2017) konnte Salzburg das höchste Bruttoregionalprodukt pro Einwohner in Österreich noch vor Linz-Wels und Wien verzeichnen. „Die Spitzenpositionen in diesen Rankings unterstreichen die Leistungsfähigkeit der 13.000 Unternehmer mit ihren über 115.000 Beschäftigten. Ich bin stolz auf die vielen klein- und mittelständischen Unternehmen, aber natürlich auch auf die nationalen und internationalen Unternehmenszentralen, die alle gemeinsam den wirtschaftlichen Motor des Bundeslandes am Laufen halten. Als Präsident der WK Salzburg gratuliere ich der Stadt zur neuen Wirtschafts-Strategie und freue mich auf eine gute Zusammenarbeit bei der Umsetzung“, betont Rosenstatter.

Klare Ordnungs- und Standortpolitik

Um die Spitzenposition auch in Zukunft abzusichern, definiert die Wirtschafts-Strategie klare Handlungs- und Aufgabenbereiche. Primär geht es um eine moderne, effiziente und nachhaltige „Ordnungs- und Standortpolitik“. Diese beinhaltet Flächenmanagement, Planung, Widmung, Entwicklung sowie die damit verbundenen Förderinstrumente. Durch eine ämterübergreifende Zusammenarbeit kann hier eine koordinierte Wirtschaftsentwicklung vorangetrieben werden.

Kreative und Start-ups anlocken

„Neben der weltweit etablierten Kunst-, Kultur- und Tourismuskompetenz wollen wir die Stadt Salzburg durch Innovations- und Kreativthemen als dynamischen, pulsierenden Ort für Betriebe, kreative Köpfe und Fachkräftenachwuchs positionieren. Dazu sollen attraktive Angebote für Unternehmen mit qualitätsvollen Arbeitsplätzen und hoher Wertschöpfungsintensität bereitgestellt werden. Salzburg soll eine moderne internationale Stadt sein, in der es sich lohnt zu leben, zu arbeiten und unternehmerisch tätig zu sein“, erklärt Preuner.

Maßnahmen in die Infrastruktur

Darüber hinaus soll Salzburg auch in der Infrastruktur Fortschritte machen. Flughafennähe, Autobahnanbindung, Möglichkeiten zur Erweiterungen in einem konfliktarmen Umfeld, ein gut ausgebauter öffentlicher Verkehr, aber auch eine perfekte Fahrradinfrastruktur im innerstädtischen Kontext sind dazu wesentliche Voraussetzungen. Für Gewerbe- und Dienstleistungsstandorte - oft im gewachsenen Bestandsgebiet - ist es wichtig, diese weiterzuentwickeln, zu entflechten, nachzuverdichten, zu modernisieren oder gegebenenfalls in Mischstrukturen umzuwandeln.

Fachkräftenachwuchs fördern

Um hochqualifizierte Fachkräfte nachhaltig am Standort zu integrieren ist es wesentlich, dass auch deren Partner rasch einer adäquaten Beschäftigung nachgehen können. Dazu braucht es ganztägige Betreuungsmöglichkeiten. Weiters soll das städtische Angebot der Lehrstellenförderung ausgebaut werden. Somit setzt Salzburg auch gezielte Anreize für die Einrichtung von neuen Lehrstellen.

Gewerbezonen weiterentwickeln

Nicht zuletzt ist auch eine intensive Zusammenarbeit mit dem Umland notwendig. Denn das Umland braucht die Stadt und die Stadt braucht zunehmend auch das Umland. Konkret geht es darum, die vorhandene Wirtschaftsstruktur zu modernisieren und Zukunftsfelder mit großem Potenzial zu erschließen - etwa in den Bereichen Forschung und Bildung, Innovation sowie Start-ups -, um Salzburg zu einem attraktiven internationalen Wissens- und Kreativstandort zu machen. Die Entwicklung von Top-Business-Standorten für nationale und internationale Headquarters bei Flughafen und Messezentrum sowie die Weiterentwicklung von Gewerbeschwerpunktzonen durch die Unterstützung der Betriebe bei Erweiterungen oder Übersiedlungen sind weitere wesentliche Punkte.

Für mehr Forschung und Innovation

Dazu braucht es die in der Strategie vorgesehene Entwicklung von Top-Standorten für Forschung und Innovation wie etwa der Science City Itzling. Denn dort treffen rund 150 technologieorientierte Klein-und Mittelbetriebe, die Universität Salzburg mit dem Center for Human Computer Interaction (HCI), dem Fachbereich für Chemie und Physik der Materialien, dem Fachbereich Computerwissenschaften und dem Zentrum für Geoinformatik sowie dem Startup & Career Center und Forschungseinrichtungen wie Salzburg Research aufeinander.

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