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Kompetente Beratung in allen Umweltfragen

Die Salzburger Unternehmen investieren viel Geld in gesetzliche und freiwillige Umwelt- und Energiemaßnahmen. Denn sie haben längst erkannt, dass Ökologie und Ökonomie kein Widerspruch sein müssen. Zudem bringen solche Investitionen oft auch erheblichen Imagegewinn am Markt.

Umwelt und Energierecht
© WKS/Wildbild Im WKS-Bereich Umwelt- und Energierecht bekommen Unternehmer kompetente Informationen zu sämtlichen Umwelt- und Energiegesetzen. Im Bild (v. l.) Assistentin Roswitha Barek, Bereichsleiter Mag. Christian Wagner und Assistentin Patricia Skopek.

„Auf die Unternehmen ist in den vergangenen Jahren eine Vielzahl an neuen Gesetzen mit Umweltbezug zugekommen, die ohne Expertenwissen oft kaum mehr zu durchschauen sind. Von den Fachleuten des Bereichs Umwelt- und Energierecht in der WK Salzburg bekommen Unternehmer aber kompetente Beratung und Hilfe, wenn es um rechtliche und praktische Fragen geht. 

„Es gibt Umweltgesetze, die die Unternehmer sowohl was die Verständlichkeit als auch die Umsetzung betrifft vor einige wesentliche Hürden stellen. Ich denke da zum Beispiel an das Energieeffizienzgesetz, das einen extrem hohen Beratungsaufwand erfordert hat“, erklärt Bereichsleiter Mag. Christian Wagner.

„Umfangreiche Fragen gibt es aber auch immer wieder zu Abfallwirtschaftsgesetz, Verpackungsverordnung, Luftreinhalterecht und betrieblicher Mobilität.“ Wagner informiert aber auch zu Investitionsförderungen für neue Umwelttechnik. „In diesem Sektor gibt es ständig geänderte Rahmenbedingungen auf Bundes- und Landesebene.“  

Alternative Antriebe, erneuerbare Energie

Aber die Tätigkeit dieses WKS-Bereiches geht weit über die Beratung hinaus. So hat Wagner etwa die jährlich stattfindende Mobilitätsveranstaltung „Salzburg in Bewegung“ ins Leben gerufen. Hier werden Unternehmen über alle Aspekte der Nutzung alternativ angetriebener Fahrzeuge informiert und darüber, wie man betriebliche Fuhrparks kosteneffizienter und ökologischer ausrichten kann. Gleichzeitig haben bei „Salzburg in Bewegung“ auch regionale Anbieter von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben die Möglichkeit, mit potenziellen Kunden aus der Wirtschaft in Kontakt zu treten.

Auch das „WKS-Forum für Erneuerbare Energie“, das im Vorjahr erstmals stattgefunden hat, geht auf eine Initiative Wagners zurück. Dabei wird Unternehmen, die im Bereich der erneuerbaren Energie tätig sind, und auch Anwendern dieser Technik eine branchenübergreifende Informationsplattform geboten.

Top-Services

  • Rechtsberatung zu sämtlichen unternehmensrelevanten Umwelt- und Energiegesetzen
  • Vermittlung von technischen und betrieblichen Umweltberatungen (in Kooperation mit dem umwelt service salzburg)
  • Veranstaltungen zu Umwelt-, Energie- und Mobilitätsthemen 
Umweltservice
© WKS/Wildbild Das Team des umwelt service Salzburg (v. l.): Bernadette Oberholzer, Patricia Veigl, DI Matthias Greisberger, Geschäftsführerin Mag. Sabine Wolfsgruber und Pascal Schweickhardt M.A.

Zentrale Anlaufstelle für Umweltberatungen

Wagner ist für die WK Salzburg auch Vorstandsmitglied im umwelt service salzburg und steuert zusammen mit Vertretern von Land und Salzburg AG die Geschäftstätigkeit dieser zentralen Anlaufstelle für Unternehmen in Sachen Umweltberatungen und Förderungen.

Die Wurzeln des umwelt service salzburg reichen weit zurück. Bereits 1992 wurde die Ökologische Betriebsberatung von Land und Wirtschaftskammer Salzburg gegründet. Das umwelt service salzburg ist seit 2003 ihr Nachfolger – allerdings breiter aufgestellt: Beratungen können Unternehmen, Gemeinden und Institutionen in Anspruch nehmen.

Das umwelt service salzburg ist als Verein organisiert. Land und Wirtschaftskammer Salzburg sowie die Salzburg AG unterstützen als ordentliche Mitglieder, das Umweltministerium als Förderer diese Beratungsinstitution.

Ob Großunternehmen oder kleiner Familienbetrieb, Gemeinde oder Verein – das umwelt service salzburg hilftt mit Beratungen auf dem Weg, konkrete Maßnahmen umzusetzen. Es sieht sich aber auch als Impulsgeber für den regionalen, betrieblichen Umweltschutz mit den Zielen weniger Betriebskosten, weniger Ressourcenverbrauch und mehr Klimaschutz.

Geförderte Beratungen 

Als einzige Institution im Bundesland Salzburg bietet das umwelt service salzburg eine finanzielle Förderung für Umweltberatungen. Entsprechend dem Förderangebot übernimmt es bis zu 50% der Beratungskosten. Auch bei der folgenden Umsetzung von Umweltmaßnahmen, wie z. B. bei der thermischen Sanierung eines Gebäudes, erhalten Unternehmen Förderungen. Allerdings nicht vom umwelt service salzburg direkt, sondern von öffentlichen Stellen wie Bund oder Land Salzburg. Die rund 60 Berater des umwelt service salzburg unterstützen dabei, Förderungen optimal auszuschöpfen. Die Beratungsangebote umfassen die Bereiche Energie, Mobilität, Abfall und Ressourcen. Darüber hinaus werden regelmäßig Info-Veranstaltungen zu diesen Themen organisiert. „Als serviceorientierte Institution ist eine individuelle Betreuung für uns selbstverständlich. Wir analysieren mit dem jeweiligen Unternehmen, wo es beim Umweltschutz steht und wohin es will – und bieten dann konkrete Lösungen und Konzepte an“, sagt Mag. Sabine Wolfsgruber, Geschäftsführerin des umwelt service salzburg.

„Unser Kernteam und unsere Umweltberater denken und handeln proaktiv, vorausschauend und ganzheitlich. Wir sind für alle Salzburger Unternehmen da und unterstützten sie als Partner beim Umweltschutz. Die Maßnahmen, die unsere Berater vorschlagen, wirken langfristig. Sie sichern unseren Kunden nachhaltig einen Wettbewerbsvorteil durch ein umweltfreundliches Image und die Ansprache neuer Kundengruppen. Gleichzeitig wird die Umwelt nachhaltig geschützt.“

Beeindruckende  Erfolgsbilanz

Seit der Gründung des umwelt service salzburg 2003 wurden an rund 2.600 Unternehmensstandorten, in Gemeinden und Institutionen rund 4.500 Umweltmaßnahmen durchgeführt. Dafür wurden Investitionen von mehr als 362 Mill. € im Bundesland Salzburg getätigt. Jährlich werden durch alle bisher umgesetzten Maßnahmen rund 84.000 Tonnen Kohlendioxid vermieden. Allein durch die 2017 umgesetzten Maßnahmen werden jährlich über 2 Mill. € Betriebskosten sowie 6.800 Tonnen Kohlendioxid eingespart. Insgesamt wurden durch die im Vorjahr umgesetzten Maßnahmen 35 Mill. € an umweltrelevanten Investitionen ausgelöst.

SO KAMMER
© WKS

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