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Jetzt auch die Betriebe entlasten!

WKS-Präsident Peter Buchmüller begrüßt die Pläne der Regierung, mit Beginn 2022 eine Steuerentlastung vorzunehmen. Diese müsse aber auch die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe und des Standortes verbessern.

Peter Buchmüller, Präsident der WK Salzburg: „Jetzt ist die Zeit für Reformen und eine Steuerentlastung gekommen!“
© WKS/Neumayr/Leopold Peter Buchmüller, Präsident der WK Salzburg: „Jetzt ist die Zeit für Reformen und eine Steuerentlastung gekommen!“

„Die Bundesregierung hat bei der Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie vieles richtig gemacht“, betont WKS-Präsident Buchmüller. Die Hilfsmaßnahmen haben einen Zusammenbruch der Wirtschaft und der Beschäftigung verhindert, gleichzeitig konnte schon bald wieder die Konjunktur angekurbelt werden. „Aber generell ist nun die Zeit für Reformen und für mehr Augenmerk auf die Standortqualität gekommen“, fordert Buchmüller strukturelle Entlastungen und Reformen ein.

Denn an der grundsätzlichen Situation der sehr hohen Steuerbelastung hat sich nichts geändert. Noch immer arbeiten Menschen in Österreich im Schnitt bis zum 8. August nur für den Staat, um alle Steuern und Abgaben zu bezahlen, und Betriebe noch länger. Diese hohe Steuer- und Abgabenlast – Österreich ist nach wie vor ein Hochsteuerland – hemmt auch im internationalen Vergleich.

Nach der Pandemie Märkte zurückerobern

Eine zentrale Maßnahme zur Verbesserung der Standortqualität ist daher die Senkung der Körperschaftsteuer von 25 auf 21% oder weniger. Mit 25% liegt die Körperschaftsteuer aktuell über dem europäischen Durchschnitt und ist damit die sechsthöchste in Europa. „Wir sind ein Exportland. Unsere Betriebe müssen nach Corona wieder internationale Marktanteile zurückerobern. Eine KöSt-Senkung würde wie 2004/2005 der Wettbewerbsfähigkeit enorm helfen!“

Gleichzeitig muss aber auch die angekündigte Senkung der Einkommen- bzw. Lohnsteuer rasch verwirklicht werden. Nach der Anfang 2020 umgesetzten Senkung des Eingangssteuersatzes von 25 auf 20% ist es jetzt Zeit für den nächsten Schritt: Auch die zweite und dritte Tarifstufe sollen deutlich von 35 auf 30% und von 42 auf 40% reduziert werden. „Das stärkt die Kaufkraft und stützt die Konjunktur“, betont Buchmüller. Da Wachstum der von der Regierung bevorzugte Weg ist, die Schulden der Corona-Krise abzubauen, müsse alles getan werden, um eine hohe Dynamik aufrechtzuerhalten.

Trendwende bei Fachkräftemangel notwendig

Mehr Wettbewerbsfähigkeit für den Standort und mehr „Netto vom Brutto“ für Arbeitnehmer sowie Einzelunternehmen und Personengesellschaften müssen die ersten Schritte sein. Für Kleinunternehmen soll es zur Eigenkapitalstärkung eine Verbesserung des Gewinnfreibetrages von 13 auf 15% sowie eine Anhebung des Grundfreibetrags geben. Gleichzeitig darf die Ökologisierung des Steuersystems (Stichwort CO2-Steuern) nicht die Wettbewerbsposition der Wirtschaft verschlechtern. „Und einer weiteren Herausforderung muss sich Österreich stellen: Der Fachkräftemangel ist schon jetzt zu einer weiteren gefährlichen Dynamik-Bremse geworden. Wir müssen hier gemeinsam eine Trendwende schaffen!“

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