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Peter Buchmüller: „Wir können eine neue Dynamik auslösen!“

„Wir waren vor der Corona-Krise das Bundesland Nummer eins bei vielen Wirtschaftsdaten, wir werden das auch nach der Krise wieder sein." Das betont der neue Präsident der Wirtschaftskammer Salzburg, Peter Buchmüller. 

WKS-Präsident Peter Buchmüller
© WKS/Neumayr WKS-Präsident Peter Buchmüller will gemeinsam mit dem Land eine Investitionsoffensive auslösen.

WKS-Präsident Peter Buchmüller setzt auf Investitionsprojekte mit hoher Hebelwirkung, eine Stärkung der KMU und Innovation und er sieht mehrere Gründe dafür, dass Salzburg demnächst wieder voll durchstarten wird:

Die zwischen Land und Wirtschaft gut koordinierte Standortpolitik in Salzburg ist durch Corona nicht verloren gegangen. Sie ist die Basis für eine neue Standortoffensive gemeinsam mit der Wirtschaft, die in Vorbereitung ist.

Das umfasst öffentliche Investitionen ebenso wie Investitions- und Innovationsanreize für Unternehmen. Salzburg hat 2008/2009 nach der Finanzkrise kräftig antizyklisch investiert, zum Beispiel in die Bildung (etwa in die FH Salzburg), und hat mit einem abgestimmten Maßnahmenmix einen starken regionalen Aufschwung ausgelöst. „Diese Strategie, angepasst an die neuen Corona-Verhältnisse, wird jetzt erneut aktiviert!“, berichtet Peter Buchmüller. „Salzburg kann so eine neue Wirtschaftsdynamik für sich auslösen!“

Widerstandskraft und neue Märkte

Die relativ ausgeglichene Wirtschaftsstruktur von Service, Produktion, Handel, Gewerbe und der Mix aus KMU und größeren Unternehmen war schon bisher ein stabiles System, wenn konjunkturell ein Sektor unter Druck gekommen ist. Jetzt übernehmen andere Sektoren die Aufgabe der Konjunkturlokomotive so wie es vor Corona nicht selten der Tourismus war. Dieser Standortvorteil wird zukünftig wieder wirksam werden, auch wenn nun der Tourismus durch die Corona-Krise besonders leidet. Diesem muss daher gesondert unter die Arme gegriffen werden.

„In dieser weltweiten Wirtschaftskrise, die unser Bundesland verstärkt unter Druck bringt, müssen wir an mehreren Schrauben gleichzeitig drehen“, erläutert Peter Buchmüller: „Unsere Betriebe müssen widerstandsfähiger werden und wir werden durch Innovation neue Märkte und Services erschließen!“

"Wir können und werden es schaffen, aus dem Corona-Tief herauszukommen!"
WKS-Präsident Peter Buchmüller

Es sind jetzt klug und wirksam gesetzte Konjunkturimpulse notwendig, die möglich viel nachhaltige Wertschöpfung auslösen. Das Land Salzburg hat hier in Abstimmung mit der WKS bereits erste Maßnahmen genannt und will wichtige geplante Investitionsprojekte auch verwirklichen. „Es geht jetzt auch um eine rasche Umsetzung baureifer Projekte und um rasche Verfahren“, stellt Buchmüller fest. 

Bei allen Investitionen ist darauf zu achten, dass bei den Ausschreibungen insbesondere regionale KMU zum Zug kommen, betont der Wirtschaftskammerpräsident. Umso wichtiger ist es, dass auch die Gemeinden, die ein wichtiger Investitionsmotor sind, in der Lage sind, ihre Projekte zu verwirklichen. Dass das Land auch die Gemeinden für Investitionen unterstützen will, ist daher ein richtiger Ansatz.

Die Betriebe wieder kräftigen

Zur Investitionsoffensive des Landes zählt die WKS auch gemeinsame Projekte wie den Neubau des Campus Klessheim, die abgestimmte Erweiterung der FH Salzburg und eine Neukonzeption für den Bauteil C des WIFI hin zu einem Future Learning Center, das Salzburgs Profilierung als internationaler Hub für Education-Technologies unterstützen soll. Ebenso wird es Maßnahmen in der IT-Ausbildung oder im Bereich Digitalisierung für KMU geben.

Nach der Finanzkrise hat Salzburg mit einem Förderpaket für Investitionen der Betriebe hunderte Mill. € an Investitionen in der Wirtschaft ausgelöst. Die WKS arbeitet gemeinsam mit dem Land an einer Investitions-Förderung mit stark erhöhten Fördersätzen. Dies umfasst auch Investitionen in den Klimaschutz.

Es braucht eine neue Mittelstandspolitik, die auf die Kräftigung und Widerstandsfähigkeit von Betrieben abzielt. Hier muss es laut Buchmüller zur Umsetzung vieler früherer Ziele kommen: So muss endlich wirksam die Bürokratie zurückgefahren werden, die sonst die Bemühungen um einen Aufschwung konterkarieren würde. Betriebe müssen in der Lage sein, wieder ausreichend Eigenkapitalpolster zu bilden.  „Was wir keinesfalls brauchen, sind neue Steuerträume von einer Vermögensteuer, die völlig kontraproduktiv sind“, stellt Buchmüller fest. Völlig überflüssig seien auch Forderungen nach einem 1.700-€-Netto-Mindestlohn oder nach einer Arbeitszeitverkürzung. Notwendig ist hingegen alles, was Kundenfrequenz bringt und zu Umsätzen anregt, wie etwa im Handwerk ein neuer Handwerkerbonus.

WKS setzt auf Innovation

Salzburg muss den Weg der Innovation und Digitalisierung weitergehen: Der KMU-Sektor muss weiter digital fit gemacht werden.

Neue Schwerpunkte wie Bildungstechnologien bzw. die Umsetzung des Edu-Tech-Hubs müssen vorangetrieben werden. Gleiches gilt für Ansätze im Bereich Digital Health, Robotik und Automatisierung, Big Data und dem in Salzburg starken Sektor der Life ­Sciences.  

Der innovative Start-up-Sektor muss ebenso wieder in Gang geworfen werden wie eine verstärkte Gründungstätigkeit. Gleichzeitig muss in die IT-Ausbildung investiert werden, etwa durch einen neuen Campus für Digital Technologies (UNI, FH) oder ein WIFI-Future-Learning-Center für die Aus- und Weiterbildung in digitalen Kompetenzen.

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