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Innovationstagung 2019: Wie KMU die  Digitalisierung nützen können

Rund 200 Personen aus Forschung, Wirtschaft und Politik kamen zur Salzburger Innovationstagung ins Solitär des Mozarteums. Dabei stand das Thema Digitalisierung für KMU im Mittelpunkt.


Bei der Innovationstagung (v. l.): Ricardo-José Vybiral, Marianne Kusejko (WKS), Landesrätin Andrea Klambauer und Walter Haas.
© ITG/wildbild Bei der Innovationstagung (v. l.): Ricardo-José Vybiral, Marianne Kusejko (WKS), Landesrätin Andrea Klambauer und Walter Haas.

Digitalisierung ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen und längst kein Zukunftsthema mehr – seit es PCs gibt, durchdringt sie alle Lebensbereiche. Das ITG – Innovationservice für Salzburg hatte zur Innovationstagung geladen. Für Walter Haas, ITG-Geschäftsführer, ist die Veranstaltung „wie der Heilige Abend“, an dem die Innovations-Familie jährlich zusammenkommt.
Keynote-Speaker Ricardo-José Vybiral, CEO des Kreditschutzverbandes (KSV1870), startete direkt mit der schlechten Nachricht: Mehr als zwei Drittel der österreichischen Unternehmen haben keine digitale Agenda verankert. Einige davon sehen dafür keinen Bedarf, halten die Digitalisierung für nicht finanzierbar oder haben dafür keine Visionen. Tradition bremst
digitale Projekte
Unternehmen stoßen auf vielseitige Barrieren auf dem Weg zur Digitalisierung: In Österreich herrscht keine ausgeprägte Risikokultur, oft fehlt das Kapital und der Mut zur Investition in digitale Projekte. Auch der Faktor Tradition spielt eine Rolle, denn der Fokus auf das bereits Bestehende bremst die Digitalisierung.
Die heimische Wirtschaft ist zwar sehr serviceorientiert, man beschäftigt sich aber noch zu wenig damit, wie sich die Services verändern müssen, um auch weiterhin für Kunden und Kundinnen attraktiv zu sein. Es gab aber auch gute Nachrichten: Einige Salzburger KMU gehen voran, haben Digitalisierung bereits eingeführt oder sind gerade dabei. Zwei davon haben ihre Projekte vorgestellt: StM Stein Moser aus Eben im Pongau und UNTHA shredding technology aus Kuchl. Beide Unternehmen nutzen die Digitalisierung erfolgreich.
Das Pongauer Unternehmen StM Stein Moser hat im Zuge der Digitalisierung ein innovatives System zum Ersatzteilmanagement seiner Wasserstrahl-Schneidanalgen entwickelt, das über einen für die Kunden einfach zu bedienenden Onlineshop abgewickelt wird.
UNTHA shredding technology aus Kuchl hat beim Digitalisierungsprozess seine Zerkleinerungsmaschinen mit Sensoren ausgestattet, die zahlreiche Werte messen. Die Condition Monitoring-Einheit (Zustandsüberwachung) beobachtet dabei permanent den Zustand der Maschine und führt umfangreiche Analysen bereits vor Ort im Gerät durch.


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