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Die Sparte IC lud zum Blick in die Sterne

Die Sparte IC lud kürzlich in die Vega Sternwarte in Obertrum, die mit dem leistungsstärksten öffentlichen Teleskop Europas mit einer Brennweite von 7.000 Millimetern ausgestattet ist. Höhepunkt der Veranstaltung war jedoch der Vortrag der Astronomin und Astrophysikerin Prof. Lisa Kaltenegger. 

Prof. Lisa Kaltenegger warf mit IC-Spartenobmann Dr. Wolfgang Reiger (re.) und IC-Spartengeschäftsführer Dr. Martin Niklas einen Blick auf ferne Planeten.
© Neumayr/Leopold Prof. Lisa Kaltenegger warf mit IC-Spartenobmann Dr. Wolfgang Reiger (l.) und IC-Spartengeschäftsführer Dr. Martin Niklas einen Blick auf ferne Planeten.

Die gebürtige Kuchlerin leitet das renommierte Carl Sagan Institute und unterrichtet an der Cornell University, war für die ESA tätig und gehört auch dem Astrobiologischen Institut der NASA an. Mit ihren Forschungen und Entdeckungen von erdähnlichen Planeten außerhalb unseres Sonnensystems wie Kepler-62e und Kepler-62f hat sie sich einen exzellenten Ruf in der internationalen Forschungsgemeinde erarbeitet. Sogar ein Asteroid wurde nach ihr benannt. „Wir sind in Österreich, was die Astronomie betrifft, richtig gut in der Grundausbildung. Ich habe in Graz studiert und das Studium hat mich wirklich weit getragen“, betont Lisa Kaltenegger

Auf der Suche nach extraterrestrischem Leben

Anhand des von einem Exoplaneten reflektierten Lichtes errechnen Kaltenegger und ihr Team, ob sich ein Planet in der sogenannten habitablen Zone befindet, also in entsprechendem Abstand zu einer Sonne, sodass flüssiges Wasser erdähnliches Leben auf diesen Planeten ermöglichen könnte. „Wir gehen allerdings immer von unserer Definition von Leben auf der Erde aus, weil es das einzige ist, das wir kennen. Aber es ist natürlich möglich, dass es in den Weiten des Weltalls ganz andere Formen von Leben gibt“, gab Kaltenegger zu bedenken. Neue Erkenntnisse erhofft sie sich von der nächsten Generation von Teleskopen. Nachdem das in den 1990er Jahren in Betrieb gegangene Weltraumteleskop Hubble, das den Erwartungen nie richtige gerecht werden konnte, nun ausgedient hat, wird es voraussichtlich heuer im Dezember vom James-Webb-Teleskop im Erdorbit abgelöst. Damit soll man einen noch besseren Blick in die Atmosphären von Planeten in habitablen Zonen werfen können. „Es heißt ja immer wieder, dass die Astronomen den Weitblick haben. Aber sie wissen auch, wie klein sie sind im Vergleich zum Kosmos. Das hilft, das man sich selbst relativiert. Ich finde, die Astronomie zeugt aber auch von der Neugier des Menschen über den Tellerrand zu blicken und zu fragen, wie wir in den Kosmos passen“, betonte Kaltenegger.     

In die Vega-Sternwarte werde sie beim nächsten Mal ihre kleine Tochter mitbringen, meinte die Astrophysikerin: „Denn es ist wirklich schön, durch das Teleskop zu blicken und zu sehen, wie die Erde im Weltall eingebettet ist. Da kann ich nur hoffen, dass um einige dieser Sterne vielleicht Planeten kreisen, wo vielleicht auch gerade jemand auf einer Sternwarte hochblickt und sich fragt: ‚Sind wir alleine im Universum?‘“. Alleine war man auf jeden Fall nicht beim anschließenden Netzwerken und der Möglichkeit durch das Teleskop einen Blick auf den Mond, den Saturn mit seinen Ringen und den Jupiter zu werfen, der sich an diesem Abend vor seinen Mond Europa geschoben hat.

„Als Zukunftssparte‘ wollen wir unseren Mitgliedern neue Ein- und in diesem Fall neue Ausblicke ermöglichen. Denn die Neugierde für neue Trends und Entwicklungen und der Blick über den Tellerrand ist in der DNA unserer Mitgliedsbetriebe fest verankert“, ist Spartenobmann KommR Dr. Wolfgang Reiger überzeugt. 

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