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hotelkit erobert die Tourismusbranche

Mit seiner All-in-One-Software für Hotelabläufe aller Art hat es ein kleines Salzburger Start-up innerhalb weniger Jahre zum Marktführer in Europa gebracht.

hotelkit
© hotelkit Überzeugt mit seiner Softwarelösung auch große internationale Hotelketten: Marius Donhauser, Gründer und Geschäftsführer von hotelkit.

Die Unternehmerkarriere von Marius Donhauser lief zu Beginn nicht ganz rund. Ich habe mit einigen Programmierern, die ich in einem Online-Forum kennengelernt habe, ein paar Dinge ausprobiert und bin drei Mal gescheitert“, erzählt der 38-jährige Salzburger, der in Innsbruck internationale Wirtschaftswissenschaften studiert hat.  

Donhauser wendet sich einem anderen Projekt zu und übernimmt von seinen Eltern das Vier-Sterne-Hotel "Der Salzburger Hof“ in der Landeshauptstadt. Dabei war mir von Anfang an klar, dass ich es anders als meine Eltern machen und das Personal zu mehr Selbstständigkeit erziehen möchte. Deshalb habe ich noch einmal mit den Programmierern zusammengearbeitet. So ist hotelkit entstanden.“

Im Frühjahr 2012 gründet Donhauser gemeinsam mit drei Programmierern das Start-up hotelkit. Wenige Monate später kommt die erste Version der gleichnamigen Hotelsoftware auf den Markt, die – basierend auf den Rückmeldungen der Kunden – laufend weiterentwickelt wird. "Ausgangspunkt ist immer die Arbeit der Kunden. Wir schauen uns die vorhandenen Probleme an und entwickeln entsprechende Tools“, erklärt Donhauser.

Über mobile Endgeräte wie Tablets oder Smartphones können Hotelmitarbeiter jederzeit auf die Software zugreifen.
© hotelkit Über mobile Endgeräte wie Tablets oder Smartphones können Hotelmitarbeiter jederzeit auf die Software zugreifen.

Die Softwarelösung sei so etwas wie eine Kombination aus Wikipedia und Facebook für Hotels. Sie eigne sich für kleine Stadthotels ebenso wie für riesige Ferienhotels mit wesentlich mehr Mitarbeitern. hotelkit sorge für ein nachhaltiges Wissensmanagement und eine effizientere Zusammenarbeit der Mitarbeiter. "Das Tool steigert die Produktivität und damit die Zufriedenheit der Gäste. Zudem entspricht es genau dem Zeitgeist und macht so die Branche für junge Leute attraktiver“, meint Donhauser.

hotelkit erleichtere Arbeitsabläufe und verbessere die interne Kommunikation. "Manche Hotels arbeiten zum Teil noch wie vor 100 Jahren. Es gibt ein schwarzes Brett und ein Übergabebuch, in dem steht, was während der vergangenen Schicht passiert ist und welche Aufgaben die nächste Schicht hat. Dieser Zettelwirtschaft wollten wir ein Ende setzen.“

450 Neukunden in einem Jahr

Mittlerweile setzen mehr als 1.200 Kunden in über 40 Ländern auf hotelkit. Allein im Vorjahr wurden 450 Neukunden gewonnen, heuer sollen es mehr als 700 sein. Die Plattform ist bereits Marktführer in Europa. "Unser Ziel ist es, diese Position weiter auszubauen. Mittelfristig müssen wir uns dann die strategische Frage stellen, ob wir auch in den USA reüssieren und ein Global Player werden wollen“, sagt Donhauser.

Manche Hotels arbeiten zum Teil noch wie vor 100 Jahren.
Marius Donhauser

Das rasante Wachstum lässt die Zahl der Mitarbeiter sprunghaft ansteigen: Der Personalstand hat sich seit 2018 verdreifacht und liegt aktuell bei 70. Das Headquarter auf dem Salzburger Stadtwerkeareal platzt bereits aus allen Nähten. "Wir bekommen vorübergehend ein halbes Stockwerk dazu und übersiedeln spätestens Ende nächsten Jahres in die Rauchmühle, wo uns 1.500 Quadratmeter zur Verfügung stehen werden.“

Aktuell größter Kunde ist die Radisson Hotel Group, die weltweit mehr als 1.400 Hotels betreibt. "Unser Vertrag umfasst 300 Hotels in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika. Daraus könnte aber ein Global Deal werden“, hofft Donhauser.   

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