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Handel bleibt ein verlässlicher Arbeitgeber

Nach einem leichten Minus im Jahr 2017 hat die Zahl der unselbstständig Beschäftigten im Salzburger Handel 2018 wieder zugenommen.

In Salzburg machen Frauen mehr als die Hälfte der Handelsmitarbeiter aus. Mit 73% ist die Frauenquote im Einzelhandel besonders hoch.
© Corbis In Salzburg machen Frauen mehr als die Hälfte der Handelsmitarbeiter aus. Mit 73% ist die Frauenquote im Einzelhandel besonders hoch.

Salzburgs Handelsbetriebe haben im Vorjahr inklusive Teilzeitkräften und geringfügig Beschäftigten rund 48.360 Mitarbeiter beschäftigt. Seit 2008 ist die Zahl der Beschäftigten um insgesamt 8,3% gestiegen, 2018 betrug das Plus 0,8% oder 400 Mitarbeiter. „Das bestätigt einmal mehr, dass der Handel ein beliebter Arbeitgeber und ein wesentlicher Beschäftigungsfaktor im Bundesland Salzburg ist. Darauf weisen auch die Lehrlingszahlen hin, die erstmals seit 2013 wieder gestiegen sind“, sagt KommR Hartwig Rinnerthaler, Obmann der Sparte Handel in der WK Salzburg. 

Im vergangenen Jahr bildeten die Handelsbetriebe 1.310 Lehrlinge aus (+2,5%). Auch die einzelnen Handelssektoren verzeichneten gegenüber 2017 Beschäftigungszuwächse. Der Anstieg im Einzelhandel ist dabei mit 0,4% deutlich schwächer ausgefallen als in der Kfz-Wirtschaft (+2,5%) und im Großhandel (+0,8%). Mit 25.610 unselbstständig Beschäftigten oder 53% aller Handelsmitarbeiter bleibt der Einzelhandel aber der mit Abstand größte Arbeitgeber der Branche. Zum Vergleich: Der Großhandel beschäftigt 15.570 Mitarbeiter (32%), in der Kfz-Wirtschaft sind es rund 7.180 (15%). Diese Zahlen hat die KMU Forschung Austria auf Basis der Daten des Hauptverbands der österreichischen Sozialversicherungsträger errechnet.

Bildungsniveau steigt

Das Bildungsniveau der Salzburger Handelsmitarbeiter ist laut dieser Erhebung in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Immerhin 10% der unselbstständig Beschäftigten haben eine Universität bzw. Hochschule abgeschlossen. Vor zehn Jahren waren es nur halb so viele. Zugleich geht der Anteil der Mitarbeiter, die eine Pflichtschule oder eine berufsbildende höhere Schule absolviert haben, zurück. „Damit der Handel auch in Zukunft hochwertige Arbeitsplätze anbieten kann, sollte der Konsument den Slogan ‚Wer weiter denkt, kauft näher ein‘ beherzigen. Nur wenn die Kaufkraft in der Region bleibt und nicht an ausländische Online-Händler geht, werden Ausbildungs- und Arbeitsplätze vor Ort gesichert“, betont Rinnerthaler.

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