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Hohe Kosten fressen Gewinne auf

Salzburgs Handelsbetriebe konnten ihre Umsätze im ersten Halbjahr 2022 nominell kräftig steigern. Berücksichtigt man die starken Preissteigerungen, bleibt unterm Strich allerdings kaum etwas davon übrig. 

Salzburgs Händler haben ein durchwachsenes erstes Halbjahr 2022 hinter sich. Das nominelle Umsatzplus von mehr als 13% ist zur Gänze den hohen Preissteigerungen geschuldet.
© STOCK.ADOBE.COM Salzburgs Händler haben ein durchwachsenes erstes Halbjahr 2022 hinter sich. Das nominelle Umsatzplus von mehr als 13% ist zur Gänze den hohen Preissteigerungen geschuldet.

Der Salzburger Handel, zu dem neben Einzel- und Großhandel auch die Kfz-Wirtschaft gehört, hat in den ersten sechs Monaten des heurigen Jahres einen Nettoumsatz von rund 19,4 Mrd. € erwirtschaftet. Das geht aus dem aktuellen Konjunkturbericht des Wiener Economica Instituts für Wirtschaftsforschung im Auftrag der Sparte Handel hervor. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2021 haben die Umsätze nominell um 13,1% zugelegt. "Weil die Preise im Handel um 14% gestiegen sind, ergibt sich für die Salzburger Handelsunternehmen ein reales Umsatzminus von 0,9%“, erklärt Peter Voithofer vom Economica Institut. 

Energiepreise drücken die Margen 

Der Ukraine-Krieg hat die Preise in Österreich sprunghaft ansteigen lassen. Allein der Energiepreisindex ist um 25,5% nach oben geklettert. "Händler berichten mir, dass sich ihre Stromkosten verfünffacht haben. Diese Entwicklung bereitet uns große Sorgen. Sie führt dazu, dass immer mehr Betriebe Gefahr laufen, in die Verlustzone zu rutschen“, warnt KommR Hartwig Rinnerthaler, Obmann der Sparte Handel in der WKS. Ein Entkoppeln des Strompreises vom Gaspreis sei deshalb das Gebot der Stunde. "Die Kostensteigerungen sowie Liefer- und Logistikprobleme haben vor allem im Großhandel zu einer regelrechten Preisrallye geführt“, ergänzt Voithofer. "Die Salzburger Großhandelsbetriebe verzeichneten einen Umsatzanstieg von nominell 20,7% und ein preisbereinigtes Wachstum von immerhin noch 2,6%“, so der Wirtschaftsforscher.  

Im Einzelhandel blieb vom nominellen Umsatzzuwachs von 7,7% real nur ein Plus von mageren 0,3% übrig. Die Entwicklung in den einzelnen Branchen ist höchst unterschiedlich: Während die Umsätze der Sportartikel- und Spielwarenhändler nominell um fast 60% zulegten, mussten die Uhren- und Schmuckhändler ein Minus von 6,5% hinnehmen. Über deutliche Umsatzzuwächse durften sich auch der Blumeneinzelhandel (+7,1%) sowie Drogerien und Apotheken (+7%) freuen. Die Kfz-Wirtschaft bilanzierte hingegen negativ: Hier ging der Umsatz in Salzburg nominell um 8,5% zurück. Preisbereinigt betrug das Minus sogar 16,2%.  

Zahl der Mitarbeiter nimmt zu 

Salzburgs Handelsbetriebe beschäftigen aktuell knapp 46.000 Mitarbeiter. Das sind um 3,3% mehr als vor der Corona-Pandemie. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der unselbstständig Beschäftigten um 2,7% und damit etwas stärker als im Österreichschnitt (+2,5%) gestiegen. "Die insgesamt erfreuliche Entwicklung kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Suche nach geeignetem Personal eine stetige Herausforderung für alle Handelsbranchen ist“, betont Rinnerthaler. "Im ersten Halbjahr 2022 konnten mehr als 2.000 Jobs im Salzburger Handel nicht besetzt werden. Die Zahl der offenen Stellen hat sich innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt“, so der Handelsobmann.  

Mit 4,2% verzeichnete der Großhandel den stärksten Zuwachs an Mitarbeitern, der Einzelhandel kam auf ein Plus von 2,6%. In der Salzburger Kfz-Wirtschaft gab es dagegen ein Beschäftigungsminus von 0,6%, im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 macht der Rückgang 3,6% aus. 

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