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Hagleitner verdreifacht seine Produktionskapazität

Der Hygienespezialist Hagleitner hat 37 Mill. € in den Standort Zell am See investiert und will vor allem im Privatkundengeschäft deutlich wachsen.

Mit seinem zweiten Werk am Firmensitz in Zell am See hat Hagleitner 80 neue Arbeitsplätze geschaffen.
© Hagleitner/Krug Mit seinem zweiten Werk am Firmensitz in Zell am See hat Hagleitner 80 neue Arbeitsplätze geschaffen.

33,5 Mill. € hat die Hagleitner Hygiene International GmbH für ein zweites Werk in die Hand genommen, das kürzlich nach drei Jahren Bauzeit feierlich eröffnet wurde. Weitere 3,5 Mill. € flossen in eine Hygieneakademie.

Das Unternehmen ist nun in der Lage, pro Jahr bis zu 21 Millionen Hygieneartikel sowie 750.000 Spender und Dosiergeräte zu erzeugen. Die Produktionskapazität wurde damit verdreifacht. "Unser Ziel ist es, in den zwölf europäischen Ländern, in denen wir vertreten sind, Marktanteile dazuzugewinnen. Zudem wollen wir mit starken Partnern dafür sorgen, dass unsere Produkte in Zukunft auch in den USA oder im arabischen Raum erhältlich sind“, sagt Geschäftsführer Hans Georg Hagleitner. Er ist davon überzeugt, dass die Nachfrage nach Hygieneartikeln aus Österreich weiter steigen wird. 

Das Unternehmen sei aber kein Profiteur der Pandemie, betont Hagleitner: "Wir haben im ersten Corona-Jahr um 20 Mill. € und im zweiten um 10 Mill. € weniger umgesetzt als 2019. Das liegt daran, dass 50% unserer Kunden aus der Gastronomie kommen.“ Man habe einen Teil des "Familiensilbers“ verwendet, um die Investitionen, zu denen auch eine Deutschlandzentrale in Frankfurt am Main gehört, welche im Oktober eröffnet wird, stemmen zu können.

andeshauptmann Wilfried Haslauer (rechts) verlieh Inhaber und Geschäftsführer Hans Georg Hagleitner (im Bild mit Gattin Brigitte) das Große Ehrenzeichen des Landes Salzburg.
© Hagleitner/Krug andeshauptmann Wilfried Haslauer (rechts) verlieh Inhaber und Geschäftsführer Hans Georg Hagleitner (im Bild mit Gattin Brigitte) das Große Ehrenzeichen des Landes Salzburg.

Am Firmensitz in Zell am See werden unter Reinraumbedingungen Reinigungs- und Desinfektionsmittel, Kosmetikartikel sowie Medizinprodukte hergestellt. Im Geschäftsjahr 2021/22 (April 2021 bis März 2022) wurde mit mehr als 1.300 Mitarbeitern ein Umsatz von 133,3 Mill. € erwirtschaftet. Die Exportquote beträgt über 43%.    

Geballtes Know-how an einem Ort 

Bei Produkten wie Desinfektionsspendern gingen die Verkaufszahlen ab 2020 steil nach oben. "Wir mussten uns entscheiden: Firmenzukauf oder Ausbau des Standorts?“, erklärt Vertriebsmanagerin Katharina Hagleitner. "Die Wahl ist uns leichtgefallen, weil wir schon vorher nur in Zell am See geforscht, entwickelt und produziert haben. Dieses Know-how soll regional gebündelt bleiben.“ 

Die Weiterbildung der Mitarbeiter erfolgt in der neuen „Academy“, in die rund 3,5 Mill. €  investiert wurden.
© Hagleitner/Krug Die Weiterbildung der Mitarbeiter erfolgt in der neuen „Academy“, in die rund 3,5 Mill. € investiert wurden.

Großes Potenzial ortet man vor allem bei "hagi“, der 2020 eingeführten Marke für Privatkunden. „Mit dem Zubau können wir 'hagi‘ in ganz anderen Stückzahlen erzeugen. Bis 2027 möchten wir den Umsatz im Endkundengeschäft von derzeit 1 Mill. € auf 10 Mill. € steigern“, sagt Stefanie Hagleitner, die das Produktmanagement des Familienbetriebs leitet. 

Mit der neuen Hygieneakademie – einem Ausbildungszentrum, das Platz für bis zu 400 Personen bietet – soll neben Mitarbeitern, Partnern und Kunden auch die breite Bevölkerung angesprochen werden. „Es geht um Wissenstransfer in alle Richtungen“, betont Stefanie Hagleitner.

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