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Gewerbe und Handwerk am Puls der Zeit halten

Salzburgs Gewerbe- und Handwerksbetriebe genießen im In- und Ausland einen ausgezeichneten Ruf. Mit dem „Salzburger Handwerkspreis“, einer Initiative der Sparte Gewerbe und Handwerk der WKS, werden die Leistungen der Branche alljährlich vor den Vorhang geholt.

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© WKS/wildbild Das Team der Sparte Gewerbe und Handwerk der WKS.

Ob kunstvolle Zunftschilder für ein Handelshaus in New York, eine Natur-Rodelbahn für die Internationale Gartenausstellung in Berlin oder eine „Open-Air-Dachkuppel“ für ein Wohngebäude in England - Handwerksqualität aus Salzburg ist weltweit gefragt. Top-Projekte wie diese werden auch heuer wieder beim „29. Salzburger Handwerkspreis“ Mitte Oktober prämiert. Die Einreichphase für Unternehmen startet demnächst. „In 28 Jahren Handwerkspreis wurden rund 150 ausgezeichnete Leistungen prämiert und über 1.000 Projekte eingereicht - eine in Österreich einzigartige Sammlung traditioneller Handwerksarbeiten sowie innovativer und handwerklicher Kreativität“, betont Spartenobmann KommR Josef Mikl.

Für diese Top-Qualität made in Austria ist laut Mikl zuallererst das hochwertige duale Berufsausbildungssystem verantwortlich. Diese duale Berufsausbildung - die Ausbildung vom Lehrling bis zum Meister - ist es auch, wofür sich die Sparte Gewerbe und Handwerk seit Jahren bzw. Jahrzehnten stark macht. „In diesem Sinne ist es besonders erfreulich, dass uns im Vorjahr hier auch interessenpolitisch der große Durchbruch gelungen ist“, freut sich Mikl.

Mit der Einstufung des Meisters auf Stufe 6 im Nationale Qualifikationsrahmen (NQR) wurde er dem akademischen Bachelor bzw. dem Ingenieur gleichgesetzt und somit auch offiziell als gleichwertig anerkannt. Noch 2016 musste die Wirtschaftskammer mit Kampagnen und viel Überzeugungsarbeit verhindern, dass die Meisterprüfung wie in Deutschland einfach ausradiert wird. Im nördlichen Nachbarland ist dadurch die Ausbildung des Fachkräftenachwuchses in große Schwierigkeiten geraten. 

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© WKS/Neumayr Bei der Meisterbriefverleihung 2018 wurden Meisterbriefe an über 300 neue Meister verliehen. Den festlichen Rahmen bildete erstmals das "Haus für Mozart".

Meisterausbildung hoch im Kurs

Auch bei den Fachkräften selbst steht die Meisterausbildung hoch im Kurs, was sich in jährlich steigenden Absolventenzahlen niederschlägt. Gab es 2014 noch rund 230 neue Jungmeister, so ist deren Zahl im Vorjahr auf über 300 angestiegen. Das ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass durch den „Meister-Scheck“ die Meisterprüfung nun kostenlos absolviert werden kann. Bei den „Festspielen des Handwerks“ der WKS erhalten die Absolventen im feierlichen Rahmen im Haus für Mozart ihre Urkunden verliehen und werden so entsprechend gewürdigt.

Auch gesamtwirtschaftlich nimmt Gewerbe und Handwerk in Salzburg einen großen Stellenwert ein. Die 4.600 Betriebe des Sektors beschäftigen ein Viertel aller Arbeitnehmer in Salzburg und bilden fast die Hälfte aller Lehrlinge aus. „Hier liegt die Herausforderung vor allem darin, die Ausbildung immer am technisch neuesten Stand zu halten“, erläutert Spartengeschäftsführer Mag. Wolfgang Hiegelsperger. Das geschieht u. a. durch eine laufende Modernisierung der Berufsbilder. Jüngstes Beispiel dafür ist die Integration der Hochvolttechnologie zur Reparatur und Wartung von E-Mobilen in die Kfz-Techniker-Ausbildung oder die Schaffung von neuen Lehrberufen wie dem  Fahrradmechatroniker.

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© WKS/Neumayr Die Sparte Gewerbe und Handwerk investiert auch viel in Berufsinformation und die Schaffung neuer Möglichkeiten für die Fachkräfteausbildung.

Mit Lehrlingswettbewerben, der „Berufserlebniswelt“ (heuer am 24. und 25. Juni) oder Schulvorträgen versucht die Sparte Gewerbe und Handwerk darüber hinaus, das Image der Lehre allgemein zu heben und die Jugend für Handwerksberufe zu begeistern. Eine der jüngsten Initiativen zur Eindämmung des Fachkräftemangels ist die „Duale Akademie“, bei der Maturanten in verkürzter Lehrzeit u. a. eine Ausbildung zum Mechatroniker absolvieren können. „Unser Bemühen zielt derzeit darauf ab, den passenden Einstieg in die Berufsausbildung in jeder Lebens- und Bildungsphase zu ermöglichen“, erläutert Mikl den Hintergrund.

Hilfe bei Digitalisierung

Neben der Fachkräfteproblematik ist die Digitalisierung die wichtigste Herausforderung für den Sektor. Gerade für Gewerbe- und Handwerksbetriebe bietet die Digitalisierung auch viele Chancen - sei es die digitale Terminvereinbarung beim Friseur, die virtuelle Veranschaulichung von neuen Einrichtungen durch den Tischler oder das verstärkte kreieren von eigenem Schmuck bei Goldschmieden dank neuer digitaler Möglichkeiten. Die Sparte Gewerbe und Handwerk unterstützt die Mitgliedsbetriebe hier mit Basisinformation, Vorträgen und Coachings. 

„Die zahlreichen Klein- und Mittelbetriebe des Salzburger Gewerbes sind ein wichtiger Garant für Wachstum und Beschäftigung und haben sich auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten als Stabilitätsfaktor erwiesen“, unterstreicht Mikl. „Damit das auch in Zukunft so bleibt, ist es essentiell, dass Qualifikation und die Qualität der Leistung gesichert werden. Dazu wollen wir als unmittelbare Interessenvertretung einen wesentlichen Beitrag leisten.“


Die Services der Sparte Gewerbe und Handwerk

  • Rechtsberatung
  • Gründerberatung
  • Organisation Handwerkspreis
  • Bildungsinformation und Imagepflege der Lehre
  • Modernisierung der Berufsbilder
  • Interessenvertretung gegenüber Politik und Verwaltung
  • Neue Zielgruppen für duale Berufsausbildung erschließen (Duale Akademie)
  • Initiative KMU Digital
SO KAMMER
© WKS

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