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Wasserstoff als Game-Changer?

Im Rahmen des dritten WKS-Forums für Erneuerbare Energie am 07.10.2021 wird die zukünftige Rolle des Wasserstoffs für das Gelingen der Energiewende beleuchtet. Dieses Forum ist Bestandteil des WKS-Schwerpunkts „Act for Climate“ und wird in Kooperation mit der Salzburg AG veranstaltet.

Wasserstoff
© AdobeStock

Der internationale Klimavertrag von Paris, der Europäische Green Deal, das Programm der österreichischen Bundesregierung und die Klima- und Energiestrategie Salzburg 2050 sind Grundlagen für alle neuen Aktivitäten in den Bereichen Klimaschutz, Energieeffizienz und erneuerbare Energie.

„Um die ambitionierten Ziele zu erreichen, stehen wir vor sehr großen Herausforderungen. Optimierung und technische Weiterentwicklung sowie Innovation sind dabei wichtige Säulen und bieten auch große Chancen für die Salzburger Wirtschaft.“
WKS-Vizepräsident Mag. Peter Genser 

Laut Industriewissenschaftlichem Institut (IWI) gibt es in Österreich bereits 180 Unternehmen, die sich mit Wasserstofftechnologien beschäf­tigen, mit der Erzeugung und Distribution ebenso wie mit Anwendungen in den Bereichen Industrie, Mobilität oder Energie- und Wärmeversorgung. Aktuell sind bereits mehr als 2.000 Arbeitsplätze daran gekoppelt. Der daraus generierte direkte Umsatz liegt bei über 730 Mio. Euro. „Dem Wasserstoff wird also in Zukunft eine besondere Bedeutung als erneuerbarem Energieträger zukommen. Neben den ersten Aktivitäten in Österreich gibt es natürlich auch international sehr interessante Initiativen“, erläutert Mag. Christian Wagner, WKS-Bereichsleiter für Energie- und Umweltrecht, die Motivation für das neue WKS-Forum am 07.10.2021.

Bei der Dekarbonisierung der Energieversorgung und der Industrie wird H₂ also eine Schlüsselrolle spielen und es entsteht ein weltweiter, rasant expandierender Markt. Die österreichische Wirtschaft wird interessante Exportchancen generieren können und gleichzeitig kann die Importabhängigkeit bei der Energieversorgung weiter reduziert werden. Die Salzburg AG beschäftigt sich schon seit längerem mit dieser Zukunftstechnolo­gie.

„Der H₂-Markt stellt für die Salzburg AG auch eine nachhaltige Wachstumschance dar. Ziel der Green Tech Company ist es, langfristig H₂-Infrastruktur im gesamten Bundesland aufzubauen und unterschiedlichsten Abnehmern zur Verfügung zu stellen. So soll der CO₂-neutrale Energieträger vielseitig in ganz Salzburg eingesetzt werden können.“
Salzburg AG Vorständin Dr. Brigitte Bach

Aktuell arbeitet die Salzburg AG an richtungsweisenden Kooperationen und Pilotprojekten mit Verkehrs- und Industriepartnern. Das Unternehmen begleitet darüber hinaus auch wissenschaftliche Projekte von diversen Forschungs- und Entwicklungsinstituten.

Als erstes Wasserstoff-Projekt zur Produktion von grünem Wasserstoff plant die Salzburg AG eine Elektrolyse-Anlage mit einer H₂-Tankstelle und einer H₂-Containerabfüllanlage im Zentralraum Salzburg. „Damit sollen eine ÖPNV-Modellregion des Salzburger Verkehrsver­bunds mit rund 15 H₂-Regionalbussen, erste H₂-Schwerlastfahrzeuge, sowie erste H₂-Kun­den aus Industrie und Gewerbe versorgt werden. Zusätzlich laufen Vorplanungen für eine zweite H₂-Produktionsanlage im Raum Zell am See und für H₂-Leuchtturmprojekte anläss­lich der EU-Kulturhauptstadt Bad Ischl 2024 und der Ski-WM Saalbach 2025“, informiert DI Gerald Tscherne, Koordinator Wasserstoff bei der Salzburg AG.

Auch das Land Salzburg befasst sich im Rahmen seiner strategischen Überlegungen mit dem Thema Wasserstoff. Dr. Gerhard Löffler, Referatsleiter für Energiewirtschaft: „Wasserstoff ist kein Allheilmittel, aber ein notwendiger Baustein der Energiewende. Wir müssen nicht auf das Vorhandensein ausreichender Mengen an grünem Wasserstoff warten, aber die H₂-Technologie muss parallel mit anderen Schritten auf den Weg gebracht werden.“ Löffler wird den Forums-Teilnehmern einen Überblick über Arten, Mengen, Potentiale und erwart­bare Kosten von Wasserstoff geben, offene Fragen für zukünftige sinnvolle Anwendungen ansprechen und auch die Rolle für die Klima- und Energiestrategie Salzburg 2050 und den Masterplan 2030 darstellen.

Seit 2017 betreut der Verein WIVA P&G die Energie Vorzeigeregion Wasserstoff und klimaneutrale Gase. Derzeit werden 10 Projekte direkt mit Mitteln der Vorzeigeregion Energie des Klima- und Energiefonds gefördert. Bei weiteren acht Projekten, die aus anderen Programmen gefördert werden, übernimmt die Geschäftsstelle Koordinationsaufgaben in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und evaluiert den Beitrag der Projekte zu den Zielen der Vorzeigeregion. Im Vortrag von Dr. Anna Höglhammer werden die derzeitigen österreichischen Projekte kurz vorgestellt und die Notwendigkeiten für eine zukünftige Umstellung auf ein nachhaltiges Wirtschaftssystem mit einem erhöhten Einsatz des Energieträgers Wasserstoff aufgezeigt.

Dieses WKS-Forum findet am 07.10.2021 von 16.30 bis 18.30 Uhr im Plenarsaal der Wirtschaftskammer Salzburg statt und ist aktuell als Präsenzveranstaltung nach den im Oktober 2021 geltenden Corona-Regeln geplant. Sollte sich die Pandemie-Situation ändern, so wird die Veranstaltung als Webinar durchgeführt.

Programm:

  • Eröffnungsworte
    Mag. Peter Genser, WKS-Vizepräsident
    Dr. Heinrich Schellhorn, Landeshauptmann-Stellvertreter
  • Der Beitrag von Wasserstoff zur Energiewende und Strategien des Green Tech Unternehmens Salzburg AG
    Dr. Brigitte Bach MSc, Salzburg AG
  • Die Rolle des Wasserstoffs in der Klima- und Energiestrategie Salzburg 2050
    Dr. Gerhard Löffler MBA, Land Salzburg
  • Aktuelle Wasserstoffprojekte in Österreich
    Dr. Anna Höglhammer, Wasserstoffinitiative Vorzeigeregion Austria Power & Gas
  • Aktuelle Aktivitäten der Salzburg AG
    DI Gerald Tscherne, Salzburg AG
  • Diskussion


Anmeldungen bis 01.10.2021 unter: www.wko.at/sbg/forum-erneuerbare-energie

Rückfragen: T 0662/8888-399

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