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FH Salzburg bleibt weiter auf Expansionskurs

Mehr Absolventen, mehr Studenten, mehr Lehrende, mehr Angebot – die Fachhochschule Salzburg hat bei allen wichtigen Kenngrößen weiter zugelegt und bleibt auch im Studienjahr 2018/2019 auf Expansionskurs.

2019 wird die Zahl der Studierenden an der FH Salzburg auf 3.000 steigen.
© Wildbild 2019 wird die Zahl der Studierenden an der FH Salzburg auf 3.000 steigen.

Geschäftsführung und Rektorat der gemeinsam von den Sozialpartnern Wirtschaftskammer und Arbeiterkammer getragenen Fachhochschule Salzburg zeigten sich mit der Entwicklung der Hochschule in einem Pressegespräch am Donnerstag sehr zufrieden. Im abgeschlossenen Geschäftsjahr (1.Sept. 2017 bis 31. 8. 2018) gab es ein Plus bei allen wichtigen Parametern. Die Zahl der Studierenden nahm weiter auf 2.712 zu, heuer sind erstmals 3.000 Studierende an einem der drei FH-Salzburg-Standorte am Campus Kuchl, Campus Urstein und dem Standort an den Landeskliniken Salzburg (Gesundheitswissenschaften) in Ausbildung.

Gleichzeitig nahm auch die Zahl der Mitarbeiter auf 365 (337) und der externen Lehrenden – Experten aus der Wirtschaft - auf 908 (895) zu. Die FH Salzburg steht auch betriebswirtschaftlich auf soliden Beinen. Die Betriebsleistung wurde auf 32,7 Mill. € (nach 31,8 Mill. €) gesteigert, 1,4 Mill. € wurden im Vorjahr investiert. 

Hohe Erfolgsquote, hohe Nachfrage

Der für die Wirtschaft in Zeiten des Fachkräftemangels wichtigste Kennwert: die Gesamtzahl der Absolventen ist seit Bestehen der FH auf 9.448 gestiegen (Vorjahr: 8.629). Im neuen Studienjahr wird die Marke von 10.000 angepeilt. 84% schließen ihr Studium erfolgreich ab. "Mit dieser Erfolgsquote liegen wir deutlich über dem Mitbewerb“, erklärte FH-Rektor Gerhard Blechinger. 

Jährlich werden rd. 800 junge Top-Fachkräfte in die Wirtschaftswelt entlassen. „Sie sind vom ersten Tag an ‚job-ready‘“, erklärt FH-Geschäftsführer Raimund Ribitsch. Mit ihrem Rüstzeug sind sie gesuchte Fachleute für das Management, arbeiten in der Soft- und Hardware-Entwicklung, im IKT-Bereich allgemein, im Marketing und Design und Multimedia-Sektor, im Tourismus und im Gesundheitsbereich. "Die Nachfrage der Wirtschaft nach unseren Absolventen ist enorm“, berichtet Ribitsch: "Unsere Ausbaupläne haben daher nur einen Zweck: wir wollen den Bedarf der Wirtschaft und der Gesellschaft nach Fachleuten abdecken. Das ist unser Auftrag“.

"Wir sind schon jetzt und in Zukunft noch viel mehr technische Hochschule"
FH-Rektor Gerhard Blechinger

Bei dem wird in Zukunft die anwendungsorientierte Technik-Ausbildung eine noch größere Rolle spielen. "Wir sind schon jetzt und in Zukunft noch viel mehr auch technische Hochschule“, betont Rektor Blechinger. Bereits derzeit weisen rund 1.000 der 2.700 Studienplätze einen technischen Hintergrund auf, von der Radiologietechnologie über Holz- und Materialforschung bis zu Multimedia, IKT, Programmierung, E-Tourismus und Gesundheit. Jährlich bereichern rund 300 Technik-Absolventen aus der FH Salzburg den Arbeitsmarkt.

Das soll deutlich gesteigert werden. Das strategische Ziel: der Anteil der Technik-Studienplätze soll bis 2028 von derzeit 1.000 auf 1.800 in zwei Tranchen erhöht werden. Die FH Salzburg soll verstärkt als Technik-Hochschule wahrgenommen werden, samt neuen Studienangeboten und geplanten baulichen Investitionen, die die Profilbildung unterstützen. 

Vierter Standort ab Herbst 2019

Ganz in Richtung Technik zielen auch die neuen Studienangebote: Im Herbst 2018 startete der Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik & digitale Transformation, 2019 wird der Masterstudiengang "Human Computer Interaction“ gemeinsam mit der Uni Salzburg beginnen.

Ab Herbst 2019 gibt es auch einen vierten FH-Standort: Ab Oktober wird es an der zum Schwarzacher Klinikum gehörende Akademie möglich sein, den Bachelor-Studiengang Gesundheits-& Krankenpflege zu absolvieren. Im neuen Studienjahr startet die FH außerdem zwei neue Forschungszentren:


Zentrum Alpines Bauen

Die FH Salzburg (Studiengang Smart Building & Smart City) und das Studio iSPACE der Research Studios Austria Forschungsgesellschaft haben sich mit ihrem Zentrum Alpines Bauen das ressourcenschonenden Bauen und der nachhaltigen Siedlungsentwicklung als Forschungs- und Entwicklungsthema vorgenommen. Gebäude stellen einen der größten Energieverbraucher dar, weshalb Gebäude und Städte energieeffizienter werden müssen. Hier setzt das Zentrum Alpines Bauen an: Neue Lösungen und Technologien für intelligente Gebäudehüllen und Energiesysteme sind ebenso gefragt wie eine intelligente Nachverdichtung in Siedlungen. „Die Ergebnisse werden an Betriebe weitergegeben, um gemeinsam neue Technologien zu entwickeln und umzusetzen“, sagt Thomas Reiter vom Studiengang Smart Building. 

Zentrum Zukunft Gesundheit

Gesunden Menschen helfen, damit sie gesund bleiben, kranken Menschen beistehen, damit sie wieder gesundwerden – mit den Mitteln der Technologie. Das nimmt sich das neue Zentrum Zukunft Gesundheit vor, eine Kooperation der FH-Studiengänge Biomedizinische Analytik, Gesundheits- & Krankenpflege und MultiMediaTechnology. Partner sind die Private Medizinische Universität (PMU), die Universität Salzburg, Fachbereich Psychologie bzw. Molekularbiologie) und private und öffentliche Gesundheitsdienstleister. Mit den Mitteln moderner Technologie soll die Selbstregulationsfähigkeit der Menschen gestärkt werden.

Ein Beispiel für neue Anwendungen ist etwa die RehaApp, entwickelt von MultiMediaTechnology gemeinsam mit den Rehazentren der PVA. Die App kommt derzeit bei einer Studie zum Einsatz, mit der untersucht wird, ob die Nachhaltigkeit der Rehabilitationseffekte etwa nach Herzerkrankungen mit einer telemedizinischen APP erhöht werden kann. 




 

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