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eFuels sind Teil der Lösung

Synthetische Kraftstoffe werden einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten. Das war der Tenor bei einer Informationsveranstaltung des Salzburger Energiehandels. 

Wollen die Politik von den Vorteilen synthetischer Kraftstoffe überzeugen: Martin Rothbart (AVL), Fachgruppenobmann Markus Leikermoser und Fachverbandsobmann Jürgen Roth, der auch Vorsitzender der „eFuel Alliance Österreich“ ist.
© WKS/Millinger Wollen die Politik von den Vorteilen synthetischer Kraftstoffe überzeugen (v. l.): Martin Rothbart (AVL), Fachgruppenobmann Markus Leikermoser und Fachverbandsobmann Jürgen Roth, der auch Vorsitzender der „eFuel Alliance Österreich“ ist.

„eFuels haben eine große Zukunft. Sie werden auf lange Sicht die Energiewende maßgeblich mitgestalten“, meinte Markus Leikermoser, Obmann der Fachgruppe Energiehandel in der WK Salzburg, in seinem Eröffnungsstatement für die hybride Informationsveranstaltung „eFuels – Teil der Energiewende Österreichs“.  

eFuels sind synthetische Kraftstoffe, die aus Wasser sowie CO2 aus der Luft oder aus Industrieabgasen mit Hilfe von Strom aus erneuerbaren Energien hergestellt werden. „Diese Kraftstoffe sind in der Gesamtbilanz klimaneutral und unterscheiden sich damit ganz wesentlich von fossilen Energieträgern“, erklärte Martin Rothbart von der AVL List GmbH in Graz. „Bei Flugzeugen und Schiffen, die längere Strecken zurücklegen müssen, wird man um eFuels nicht herumkommen“, so Rothbart.  

Klimafreundliche Alternative 

Synthetische Kraftstoffe seien aber auch eine klimafreundliche Alternative für die Transportbranche und den Individualverkehr. Das bestätigte auch Jürgen Roth. „Wenn man den herkömmlichen Kraftstoffen nur 10% eFuels beimengt, könnte man in Österreich 2,5 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr einsparen“, rechnete der Obmann des Fachverbands Energiehandel in der WKÖ vor. „Mit eFuels wäre es möglich, Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren problemlos weiter zu betreiben. Dasselbe gilt für die vorhandene Infrastruktur und insbesondere für das Tankstellennetz.“ 

Er sei nicht gegen die Elektromobilität, betonte Roth: „Wir treten für Technologieneutralität ein und wollen die Klimaziele intelligent erreichen. Das bedeutet, dass die Umstellung für den Konsumenten und den Standort verträglich ist und nicht nur eine ökologische, sondern auch eine ökonomische Komponente beinhaltet.“ Um die von der EU im „Fit for 55“-Paket vorgegebenen Klimaziele zu erreichen, brauche es einen Mix an unterschiedlichen Lösungen. „Wir werden in Europa aber nicht genügend Windparks, Photovoltaik-Anlagen und Wasserkraftwerke errichten können, um den steigenden Energiebedarf zu decken“, stellte Roth klar. Österreich sei deshalb auch weiterhin von Energieimporten abhängig. „Auch dafür sind eFuels ideal, weil man sie lagern und transportieren kann und bei der Herstellung überschüssige erneuerbare Energie gespeichert wird.“ 

Das Kostenargument lässt der Fachverbandsobmann nur bedingt gelten. „Je mehr Anlagen es weltweit gibt, die eFuels herstellen, desto billiger werden sie. Mittel- bis langfristig sind Produktionskosten von rund 1 € pro Liter durchaus denkbar.“

(Sanfter) Druck auf die Politik  

Roth ist auch Vorsitzender der vor kurzem gegründeten „eFuel Alliance Österreich“, der bereits mehr als 100 Vertreter von Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung angehören. Hauptziele der Initiative sind die Anerkennung von eFuels als wichtiger Beitrag für den Klimaschutz und die Schaffung von politischer Akzeptanz. „Wir wollen sanften oder – wenn es sein muss – auch weniger sanften Druck auf die politischen Entscheidungsträger in Europa ausüben“, so Roth.    

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