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Ein Meilenstein für mehr Wettbewerbsfähigkeit

WKS-Präsident Konrad Steindl begrüßt den historischen Beschluss des Parlaments zu flexibleren Arbeitszeiten: Sie helfen nicht nur den großen Unternehmen, sondern auch den KMU. Und vor allem: „Vor den neuen Arbeitszeiten muss niemand Angst haben!“

Endlich mehr Spielraum bei Arbeitszeiten: Betriebe können leichter reagieren, Arbeitnehmer bekommen sichere Jobs. Immerhin 70% wollen fallweise flexibler arbeiten.
© WKÖ Endlich mehr Spielraum bei Arbeitszeiten: Betriebe können leichter reagieren, Arbeitnehmer bekommen sichere Jobs. Immerhin 70% wollen fallweise flexibler arbeiten.

„Der österreichische Nationalrat und die Bundesregierung haben die Wettbewerbsfähigkeit des Landes entscheidend vorangebracht. Flexiblere Arbeitszeiten sind mitnichten ein Anschlag auf Arbeitnehmer, sondern vielmehr eine Chance, gemeinsam Betriebe und Arbeitsplätze sicherer zu machen!“. So kommentiert WKS-Präsident Konrad Steindl den jüngsten Beschluss im Nationalrat. „Entgegen allen weit überzogenen Behauptungen und Aktionen der Gewerkschaften: Es wird in Österreich nicht die Ausbeutung der Mitarbeiter Einzug halten. Die Betriebe werden verantwortungsbewusst mit den neuen Möglichkeiten umgehen, die außerdem vom Gesetzgeber zugunsten der Arbeitnehmer präzisiert wurden“, sagte Steindl.

"Vor diesen Rahmenbedingungen muss niemand Angst haben"

Grundsätzlich gilt: Sowohl der 8-Stunden-Tag als auch die 40-Stunden-Woche bleiben erhalten. Es gibt weder einen generellen 12-Stunden-Tag noch eine generelle 60-Stunden-Woche. Fallweise dürfen bis zu 12 Stunden pro Tag und 60 Stunden pro Woche gearbeitet werden – dauerhaft im Viermonatsschnitt aber nicht mehr als 48 Stunden pro Woche. Die 11. und 12. Stunde sind grundsätzlich Überstunden mit Zuschlag. Die Freiwilligkeit der Arbeitsleistung über zehn Stunden wurde garantiert. „Vor diesen Rahmenbedingungen muss niemand Angst haben“, betonte Steindl, der daraufhin weist, dass ja auch mehr als 70% der Arbeitnehmer bereit sind, fallweise flexibler zu arbeiten. 

Steindl stellt außerdem fest, dass die neuen gesetzlichen Möglichkeiten vor allem auch den Klein- und Mittelbetrieben zugutekommen, nicht nur der Industrie. Sie konnten bisher nur sehr mühsam die Möglichkeit größerer Arbeitszeitblöcke nutzen, im Unterschied zu Industriebetrieben mit Betriebsrat. Außerdem bekommen nun die Betriebe endlich Rechtssicherheit und werden von der Keule der ständigen Strafandrohung befreit. Konrad Steindl: „Alles in allem: ein jahrzehntelanger Kampf der Wirtschaftskammer um flexiblere Arbeitszeiten ist zu Ende! Auch die Gewerkschaften werden, wenn sie demnächst die Protesttafeln zur Seite legen, bemerken, dass in Österreich nicht schlagartig die soziale Kälte einzieht, wenn hin und wieder länger gearbeitet wird.“

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