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Unternehmer helfen, Menschenleben zu retten

Viele Salzburger Unternehmen unterstützen Rotes Kreuz,  Feuerwehr & und andere Rettungsorganisationen in hohem Ausmaß. Die WKS zeichnete diese Woche zum fünften Mal besonders engagierte Unternehmen aus.

Auszeichnung engagierter Salzburger Unternehmer
© Franz Neumayr Die Preisträger des Ehrenamt-Awards 2017 (v. l.): Peter Hofer (Hofer & Söhne), Jens Jörg Reindl, WKS-Präsident KommR Konrad Steindl, Wolfgang Hillebrand und DI Bernhard Schattauer (Hillebrand Bau) und WKS-Direktor Dr. Johann Bachleitner.

Feuer, Unwetter und Hagel, Verkehrsunfälle, akute Krankheiten, Hilferufe aus den Bergen oder von Salzburgs Seen – unsere Rettungsorganisationen starten sofort eine professionelle „Hilfskette“. Gut ausgebildet, achtsam, kompetent retten sie Menschenleben – was oft nur durch freiwillige Helfer möglich ist. Viele Salzburger Unternehmen sind dabei immer wieder an vorderster Front zu finden, wenn es um Hilfe und Unterstützung für die Rettungsorganisationen geht. Dieses Engagement würdigt der „Ehrenamt-Award“ der WKS, der seit 2009 alle zwei Jahre vergeben wird.

Dabei werden Salzburger Unternehmer vor den Vorhang geholt, die sich besonders für die fünf im Salzburger Landesrettungsgesetz verankerten Organisationen – neben Rotem Kreuz und Feuerwehr sind das noch die Berg-, Wasser- und Höhlenrettung – engagieren. Die Unterstützung geschieht auf verschiedene Weise und der Ehrenamt-Award versucht, dem in drei Kategorien gerecht zu werden: Ausgezeichnet wird das persönliche Engagement eines Unternehmers, die flexible Handhabung im Betrieb, wenn Mitarbeiter zum Einsatz gerufen werden, und in der dritten Kategorie die Unterstützung mit Geld- bzw. Sachleistungen.

WKS-Präsident KommR Konrad Steindl erinnerte bei der Preisverleihung am Dienstag an das hohe Ausmaß an sozialem Engagement in Salzburgs Wirtschaft: „Die heutige Preisverleihung ist für mich daher einmal mehr der Beweis, dass in unserer mittelständischen Wirtschaft besondere Qualitäten stecken, die mehr als alles andere zukunftstauglich sind. Das ist die Kombination aus Zupacken und Umsetzen, aus Verantwortung und langfristigem Denken, aus Unternehmergeist und Bürgergeist. Nie haben wir mehr diese Qualitäten gebraucht als heute! Heute ehren wir daher engagierte Unternehmer, die sich um Salzburgs Rettungsorganisationen in besonderer Weise verdient gemacht haben.“ 

Platz 1 für finanzielle Unterstützung
© Bryan Reinhart 1. Platz für die Hillebrand Bau GmbH. Im Bild (v. l.) Wolfgang Hillebrand, Ingo Vogl und Bernd Hillebrand.

Großzügige Sponsoren ausgezeichnet

  • In der Kategorie „Finanzielle Unterstützung“ wählte die Jury, bestehend aus Vertretern der Rettungsorganisationen und der WKS, die Hillebrand Bau GmbH auf den ersten Platz. Das Unternehmen unterstützt seit acht Jahren das Kriseninterventionsteam des Salzburger Roten Kreuzes mit großzügigen Geldspenden. Kriseninterventionsteams helfen betroffenen traumatisierten Personen in Akutfällen. Sie sorgen für den nötigen Halt in den ersten schlimmen Stunden und stehen auch bei ersten organisatorischen Schritten zur Seite. Durch diese Spenden wurde die Arbeit des Kriseninterventionsteams in den vergangenen Jahren zum überwiegenden Teil finanziert. 
  • Auf den weiteren Plätzen in dieser Kategorie nominierte die Jury die Firma Arctic Cat GmbH – sie unterstützte die Wasserrettung mit einem ATV (All Terrain Vehicle), auch „Quad“ genannt. Hohe Mobilität wie bei einem Einsatz im Wildwasser, aber auch in unwegsamem Gelände oder Fahrten bei geringer Wassertiefe kennzeichnen dieses Fahrzeug.
  • Ebenso wurde die Höller Entsorgung GmbH aus St. Johann im Pongau ausgezeichnet. Das Unternehmen unterstützt die Feuerwehr finanziell und stellt das Betriebsareal für Ausbildungen zur Verfügung. 
App für Bergretter entwickelt
© Bryan Reinhart IT-Unternehmer Jens Jörg Reindl, langjähriger Einsatzleiter bei der Bergrettung, hat eine eigene App für Bergretter entwickelt.

Hohes persönliches Engagement gewürdigt

  • In der Kategorie „Persönliches Engagement“ hat die Jury IT-Unternehmer Jens Jörg Reindl aus Kuchl zum Sieger gekürt. Als langjähriger Einsatzleiter kennt er die Herausforderungen für die erfolgreiche Abwicklung von Bergrettungseinsätzen. Mit diesem Wissen entwickelte er eine bedienerfreundliche App. Diese neue IT-Lösung unterstützt und optimiert rasch, zeitgerecht und nachvollziehbar die Alarmierungskette der Bergrettung. Weitere App-Anwendungen für Smartphone und Tablet wie zum Beispiel das „Patientenprotokoll“ bieten den Bergrettern eine Checkliste zur standardisierten Patientenuntersuchung bzw. auch zu Dokumentationen an.
  • Platz zwei ging in dieser Kategorie an Robert Mair aus Krimml. Seit Mai 2004 ist Mair Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Krimml. Er leitet die Feuerwehr mit Umsicht, sehr hohem Engagement, Kameradschaft und dem notwendigen Augenmaß.
  • Platz drei holte sich schließlich Robert Woschitz, Geschäftsführer und Gesellschafter der Firma Aigner Schärftechnik GmbH & Co KG aus Seeham. Woschitz ist seit 1972 bei der Wasserrettung und hat bei zahlreichen Einsätzen – beispielsweise beim Hubschrauberabsturz am Achensee, Suchaktionen und Erste-Hilfe-Leistungen – mit seinem Engagement die Wasserrettung maßgeblich geprägt.
Viel Einsatz für die Feuerwehr
Peter Hofer, Peter Hofer und Gerhard Hofer (v. l.) vom Karosseriefachbetrieb Hofer & Söhne: 1. Platz für viel Einsatz für die Feuerwehr.

Freistellungen von Mitarbeitern

  • In der Kategorie „Freistellung von Mitarbeitern für Ausbildungen und Akuteinsätze“ wurde der Karosseriefachbetrieb Hofer & Söhne zum Sieger gekürt. Von insgesamt neun Mitarbeitern des Unternehmens sind drei bei der Freiwilligen Feuerwehr Koppl im Einsatz. Das Unternehmen stellt diese Mitarbeiter im Bedarfsfall rasch und unbürokratisch frei. Während der Einsatzzeit ruht der Betrieb. Für die erforderliche Weiterbildung werden diese Mitarbeiter ebenso freigestellt, sie müssen keinen Urlaub bzw. Zeitausgleich nehmen.
  • Auf den zweiten Platz wurde die LaBoe Security OG aus Mattsee gereiht. Zusätzlich zum ehrenamtlichen Engagement des Geschäftsführers, Abteilungskommandant Christian Laimer, werden alle weiteren Mitarbeiter für Ausbildungen und Einsätze beim Roten Kreuz freigestellt.
  • Platz drei belegt die Palfinger AG. Palfinger stellt ehrenamtliche Mitarbeiter des Österreichischen Bergrettungsdienstes (ÖBRD) sowie auch anderer ehrenamtlicher Organisationen großzügig für Rettungseinsätze sowie für Aus- und Fortbildungen frei. Darüber hinaus unterstützt die Palfinger AG den ÖBRD Salzburg nachhaltig durch maßgebliche finanzielle Zuwendungen.

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