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Dreikant gibt weiter Gas

Mit ihren handgefertigten Designertischen ist die Dreikant OG nicht nur in Österreich erfolgreich. Die Gründer des ­Start-ups geben sich damit aber noch lange nicht ­zufrieden.

Die Dreikant-Gründer Stefan Rehrl, Matthias Lienbacher und Mario ­Siller haben sich ein ehrgeiziges Ziel gesteckt: Sie wollen die ­besten Tischbauer der Welt werden.
© Dreikant Die Dreikant-Gründer Stefan Rehrl, Matthias Lienbacher und Mario ­Siller (v. l.) haben sich ein ehrgeiziges Ziel gesteckt: Sie wollen die ­besten Tischbauer der Welt werden.

Dreikant wurde 2016 von Stefan Rehrl (29), Matthias Lienbacher (28) und Mario Siller (29) als kleiner Drei-Mann-Betrieb mit Sitz in Golling gegründet. "Wir kennen uns schon seit der Hauptschulzeit und wollten immer etwas Eigenes machen“, erzählt Lienbacher. Heute beschäftigt das Unternehmen 17 Mitarbeiter und verfügt über Schauräume in Hallein und Wien sowie eine Tischlerei und eine Schlosserei. "Wir haben von Anfang an Großes vorgehabt. Wenn uns aber vor fünf Jahren jemand gesagt hätte, dass wir in dieser kurzen Zeit so weit kommen werden, hätten wir es nicht geglaubt“, sagt Lienbacher. 

Für Privatkunden fertigt das Start-up Couch- und Esstische, bevorzugte Materialien sind Holz aus der Region und Metall. Passend dazu gibt es ausgewählte Stühle und Bänke mit Bezügen aus Leder oder aus hochwertigen Stoffen. "Die Tische sind allesamt Einzelstücke und verkaufen sich von Jahr zu Jahr besser. So ist es uns gelungen, selbst im Corona-Jahr 2020 den Umsatz zu steigern“, erklärt Siller.

Zweites Standbein von Dreikant ist die Businesslinie, die vor allem für Hotels, Gastronomiebetriebe und Geschäfte entwickelt wurde. "Mittlerweile machen wir mit Geschäftseinrichtungen gleich viel Umsatz wie mit Tischen. Wir haben hier schon tolle Projekte für Friseure, Fitnessstudios und Rechtsanwaltskanzleien umgesetzt“, berichtet Rehrl. 

Stefan Rehrl und Mitarbeiter Johannes Steinbacher tüfteln in der Werkstatt.
© Dreikant Stefan Rehrl (rechts) und Mitarbeiter Johannes Steinbacher tüfteln in der Werkstatt.

Die Kunden des Start-ups kommen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum – und darüber hinaus. "Auf den Cayman Islands und in Paris stehen auch schon Tische von uns“, sagt Lienbacher. Der Exportanteil lag vor der Corona-Krise bereits bei rund 20%. Erst vor kurzem konnte wieder ein – im wahrsten Sinne des Wortes – schwergewichtiger Auftrag an Land gezogen werden. "Der Kulturhof Stanggass im benachbarten Bayern hat fünf riesige Tische bestellt. Die beiden größten sind zwölf Meter lang, wiegen knapp eine Tonne und werden aus einem Baumstamm gefertigt“, so Lienbacher. 

Neben dem guten Betriebsklima hat auch die Flexibilität bei wichtigen Weichenstellungen großen Anteil am Erfolg. "Am Anfang hatten wir einen detaillierten Businessplan, der aber nach zwei Wochen schon wieder überholt war“, erzählt Lienbacher. "Heute geben wir uns nur mehr grobe Richtlinien vor. Wenn es kurzfristig etwas zu besprechen gibt, setzen wir uns zu dritt zusammen und entscheiden. Bei einer größeren Firma geht das nicht so schnell“, fügen Siller und Rehrl hinzu.

München steht auf der Warteliste

Um den Wachstumskurs fortsetzen zu können, soll bis Jahresende ein großer Schauraum im Zentrum von München eröffnet werden. "Wir haben das Ziel, die besten Tischbauer der Welt zu werden. Deshalb müssen wir bekannter werden und in möglichst vielen Großstädten mit hoher Kaufkraft vertreten sein. Ich denke da zum Beispiel auch an Zürich. Wenn wir einmal die gesamte DACH-Region abdecken, können wir so richtig loslegen“, meint Rehrl. 

Für heuer haben sich die Dreikant-Gründer ein Umsatzplus im zweistelligen Prozentbereich vorgenommen. "Umsatzsteigerungen sind für uns aber nicht das Wichtigste. Wir wollen in den nächsten Jahren gesund wachsen und die Marke Dreikant etablieren – zuerst im deutschsprachigen Raum und dann in ganz Europa“, erklärt Siller.

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