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Drei Salzburger Betriebe für Staatspreis Innovation 2021 nominiert

Der Staatspreis Innovation ist die höchste Auszeichnung, die die Republik Österreich an Unternehmen vergibt, die mit besonderem Erfindergeist neue Produkte und Dienstleistungen auf den Markt bringen. 2021 heißt es Daumen halten für drei Salzburger Betriebe.

Frau an Mikroskop
© WKS

Eine Expertenjury hat kürzlich die drei Betriebe aus den Einreichungen in der Kategorie „Innovation“ für den Salzburger Wirtschaftspreis – WIKARUS ausgewählt. Am Start für den Staatspreis Innovation 2021 sind die medPhoton GmbH mit ihrem ImagingRing System für medizinische Anwendungen, die SW Automatisierung GmbH mit ihrer Drahtkonfetioniermaschine sowie die Senoplast Klepsch & Co. Gmbh mit einer schmutzabweisenden seidenmatten Möbelfolie.  

Bildgebung für die robotische Chirurgie

Mit dem neuen nur 450 Kilogramm schweren mobilen ImagingRing-System hat man bei medPhoton Neuland betreten. Das Unternehmen kommt aus der Strahlentherapie und baut nun Geräte für die navigierte robotische Chirurgie. Der Arzt kann dabei die Bildgebung machen, während der Patient am Operationstisch liegt. „Er sieht genau, was sich im Inneren des Patienten abspielt, wo ein Wirbel sitzt und wo eine Schraube angebracht werden muss“, erklärt Mag. Heinz Deutschmann, Gründer von medPhoton. Die Bilder werden analysiert, die Koordinaten der Bohrungen und Elektroden an externe Systeme weitergeleitet, die die chirurgischen Geräte genau an die richtige Stelle führen. 

Durch die neuartige Technologie können die Strahlenbelastung für den Patienten und das Operationsteam stark reduziert und alle bildgebenden Geräte wie etwa Computertomographen oder Röntgengeräte durch das mobile ImageRing System ersetzt werden. Das mobile System kann zwischen Operationssälen hin- und hergefahren und sogar in einem Lift befördert werden. Die Geräte können in Serie gefertigt werden und eröffnen medPhoton einen völlig neuen Kundenkreis, etwa niedergelassene Radiologen.

Digital verdrahtet und automatisiert

Die Fertigung von Schaltschränken ist in der Regel sehr aufwändig und zeitintensiv, weil die Drähte anhand von Stromlaufplänen manuell verlegt werden müssen. Abhilfe schafft die Drahtkonfektionieranlage der SW Automatisierung GmbH aus Golling, die ursprünglich für die eigene Produktion von Schaltschränken entwickelt wurde. In weiterer Folge hat man daraus ein marktfähiges Produkt gemacht. „Die Anlage konfektioniert Drähte in Länge und Durchmesser laut Schaltplan, beschriftet sie, bearbeitet die Enden und sortiert sie in der richtigen Reihenfolge. Im Anschluss kann der Schaltschrank digitalisiert verdrahtet werden“, erklärt Geschäftsführer Felix Grünwald. Der Schaltschrank wird als digitaler Zwilling in einem 3-D-Modell abgebildet. Anhand des digitalen Zwillings kann der Monteur den Schaltschrank schneller und exakter verdrahten. Die Verlegung wird dokumentiert und an Planung bzw. Engineering zurückgemeldet. Damit schließt sich der digitale Kreis.

Innovative Technologie für matte Oberflächen

Seit geraumer Zeit steigt die Nachfrage nach matten Oberflächen. Diesem Trend ist man bei der Senoplast Klepsch & Co GmbH mit einer innovativen Beschichtungstechnologie nachgekommen, die auf Nanokompositlacken basiert. In Verbindung mit einer speziellen Rezeptur konnte man ein ausgewogenes Härte- und Elastizitätsverhältnis erzielen, das für die Weiterverarbeitung bestens geeignet ist. „Innovation ist für uns überlebenswichtig und daher im Unternehmen fest verankert. Dank dieser Innovation können wir gerade auch in der Krise gute Umsätze erzielen“, freut sich Senoplast-Geschäftsführer Mag. Günter Klepsch.

Alle drei Unternehmen werden hinsichtlich Innovation seit Jahren vom ITG – Innovationsservice begleitet. „Solche Nominierungen und Auszeichnungen sind auch für uns eine schöne Bestätigung“, sagt Hans Christian Pfarrkirchner, Leiter der ITG Business Services.

Die Preisverleihung für den Staatspreis 2020 findet am 19. Oktober statt. Dabei kann sich die Salzburger Cubes GmbH mit ihrer Innovation im Formen und Modellbau Chancen ausrechnen. 

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