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Transfer-Zentrum bringt Forscher und Firmen zusammen

Salzburgs Unternehmen bekommen starke Partner, wenn es um Digitalisierung geht. Ab sofort stehen ihnen im „Digitalen Transferzentrum“ das Forscher-Know-how von FH Salzburg und Salzburg Research zur Verfügung.

Im Bild: LH Wilfried Haslauer, Walter Haas, Geschäftsführer der ITG, und WKS-Vizepräsidentin Marianne Kusejko, Geschäftsführerin des Technologieunternehmens Sigmatek, mit Studenten am Roboter.
© Neumayr Im Bild v. l.: LH Wilfried Haslauer, Walter Haas, Geschäftsführer der ITG, und WKS-Vizepräsidentin Marianne Kusejko, Geschäftsführerin des Technologieunternehmens Sigmatek, mit Studenten am Roboter.

Mit der Virtual-Reality-Brille eine neue Lagerlogistik erproben. Lernen, was die Blockchain für den Containertransport bedeuten kann. Erfahren, wie Roboter „intuitiv“ arbeiten und sich an den menschlichen Kollegen im Arbeitsprozess anpassen. Das und mehr können Salzburgs Unternehmen ab sofort im gemeinsamen „Digitalen Transferzentrum“ (DTZ) von FH Salzburg und der Landesforschungsgesellschaft Salzburg Research erfahren. „Das digitale Transferzentrum schafft eine Brücke zwischen Forschung und praktischer Anwendungen in regionalen Unternehmen“, erklärte Landeshauptmann Wilfried Haslauer bei der Vorstellung des DTZ.

Das Zentrum, das die Forschungsexpertise von FH und Salzburg Research zum Einsatz bringt, ist Teil des Masterplanes IKT des Landes und eines von bisher 16 verwirklichten IKT-Projekten. Mit einer Million € wird das DTZ vom Land Salzburg gefördert. Geforscht und an KMU Wissen transferiert wird an beiden Standorten des DTZ, an der FH Salzburg am Campus Urstein und bei Salzburg Research in der Science City Itzling. Wilfried Haslauer: „Wichtig ist, dass Unternehmen beraten und zur Umsetzung animiert werden“. Für die Umsetzung gibt es auch eine neue Förderung.

Rascher Zugang zu neuem Wissen

Denn KMU haben bei Digitalisierungsprojekten mit zwei Problemen zu kämpfen: „Mangelnde Ressourcen und Know-how“, meinte Projektleiter FH-Prof. Veit Kohnhauer bei der Präsentation. Das DZT biete daher raschen und unkomplizierten Zugang zu aktuellem Wissen. Unternehmen können sich an das DTZ wenden und anhand von Demonstrationen sehen, wie Technologien grundsätzlich funktionieren. Auf Wunsch werden Lösungsvorschläge erarbeitet und je nach Problemlage aus neutraler Position heraus auch Forscher oder IT-Dienstleister vermittelt. Darüber hinaus gibt es Veranstaltungen und Einzelmodule zu Schwerpunktthemen.

In vier großen Themenbereichen bietet das DTZ Praxisbeispiele und Wissenstransfer an:

  • Im Bereich „Digital Twins“ geht es um Simulationen von Produkten, Anlagen und Prozessen.
  • „Smart Logistics & Mobility“ behandelt neue Technologien von selbstfahrenden Transportern bis zum Einsatz der Blockchain in internationalen Lieferketten.
  • Der Bereich „Kollaborative Fertigung“ widmet sich der Zusammenarbeit von Robotik-System mit Menschen im Produktionsprozess.
  • „Digitale Geschäftsmodelle & Smart Services“ veranschaulicht die Möglichkeiten digitaler Transformation in neuen Geschäftsmodellen und für datenbasierte Dienstleistungen. Hier wird zum Beispiel auch demonstriert, wie „Augmented Reality“ zum Einsatz kommen kann.
Im Bild von links Siegfried Reich, GF Salzburg Research, Landeshauptmann Wilfried Haslauer, WKS-Vizepräsident Marianne Kusejko, GF der Sigmatek, FH-Prof. Veit Kohnhauser, und ITG-Geschäftsführer Walter Haas.
© Neumayr Im Bild von links Siegfried Reich, GF Salzburg Research, Landeshauptmann Wilfried Haslauer, WKS-Vizepräsident Marianne Kusejko, GF der Sigmatek, FH-Prof. Veit Kohnhauser, und ITG-Geschäftsführer Walter Haas.
„Wir haben die besten Köpfe für die Wirtschaft gebündelt“
ITG-Geschäftsführer Walter Haas

Mit dem DTZ selbst wird in Salzburgs Technologie- und Forscherszene eine neue Qualität der Zusammenarbeit deutlich. „Es ist der Kooperations-Virus am Standort ausgebrochen“, bekräftigte Walter Haas, Geschäftsführer der ITG, den neuen Zug zur Zusammenarbeit. Mehr interdisziplinäre Zusammenarbeit eröffne für Salzburg große Potenziale. Mit dem DTZ könne nun die Forschungskompetenz von Salzburg Research und FH zum Nutzen der Unternehmen sichtbar gemacht werden. Walter Haas: „Wir haben die besten Köpfe für die Wirtschaft gebündelt“. Die ITG hat die Entwicklung des Zentrums in allen Phasen unterstützt und begleitet.

Für Siegfried Reich, Geschäftsführer der Salzburg Research, stellt das DTZ aber auch die Chance dar, im Standortwettbewerb in Österreich und darüber hinaus stärker aufzuzeigen, wie eine intelligente Zusammenarbeit funktionieren kann. Vor allem wolle man aber die Unternehmen bei ihren Technologieentscheidungen unterstützen.

Marianne Kusejko, Geschäftsführerin der Sigmatek GMBH & Co KG, ein Spezialist für Automatisierungstechniken, begrüßte jedenfalls das DTZ: „Digitalisierung betrifft alle Unternehmen, ob groß oder klein und ist entscheidend für Standortsicherung und Wettbewerbsfähigkeit. Das DTZ ist für mich ein ‚missing link‘ zwischen Forschung und Unternehmenswelt“.

 

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