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Deutschland und Italien verschärfen Einreiseregelung

Die Einstufung Nordtirols als Virusvariantengebiet durch das Robert Koch Institut (RKI) hat in Deutschland und Italien zu raschen Reaktionen mit deutlichen Einschränkungen geführt.

Deutschland
© AdobeStock

Deutschland verschärft Einreiseregelung für Nordtirol

Mit 16. Februar 2021 wurden für den Transit über das Große/Kleine Deutsche Eck vereinzelte Ausnahmen zugelassen.

Seit 14. Februar 2021, gilt für Tirol (ausgenommen Osttirol, der Gemeinde Jungholz, sowie des Rißtals im Gemeindegebiet von Vomp und Eben am Achensee) ein neues Grenzregime für die Ausreise nach Deutschland mit massiven Einschränkungen. Personen, die sich in den vergangenen zehn Tagen in Nordtirol aufgehalten haben, ist die Einreise nach Deutschland grundsätzlich untersagt.

  • Geschäftsreisen von Nordtirol aus nach Deutschland sind nicht mehr möglich.
  • Der Transitverkehr aus Nordtirol durch Deutschland in ein EU- bzw. Drittland ist grundsätzlich nicht mehr gestattet.
  • Auch die Fahrt von Nordtirol zum Flughafen München ist nicht mehr erlaubt.
  • Beförderungsverbot: In Deutschland dürfen Reisende aus Virusvariantengebieten (z.B. Nordtirol) im grenzüberschreitenden Eisenbahn-, Bus-, Schiffs- oder Flugverkehr nicht befördert werden. Davon ausgenommen ist die Beförderung von Personen mit Wohnsitz und Aufenthaltsrecht in der Bundesrepublik Deutschland.
  • Mit strengen Kontrollen an den Grenzübergängen und der Verhängung von teils empfindlichen Strafen ist zu rechnen.
  • Die Einstufung Tirols als Virusvariantengebiet gilt auf unbestimmte Zeit.

NEU Ausnahmen für den Transit über das Große/Kleine Deutsche Eck:

  • Ein Transit über das Kleine Deutsche Eck (Salzburg – Lofer und retour) ist grundsätzlich möglich, jedoch nur sofern sich die Reisenden in den letzten 10 Tagen nicht in einem Virusvarianten-Gebiet (zB Nordtirol) aufgehalten haben.
  • Ein Transit über das Große Deutsche Eck (Salzburg – Nordtirol) ist grundsätzlich möglich, jedoch nur sofern sich die Reisenden in den letzten 10 Tagen nicht in einem Virusvarianten-Gebiet (zB Nordtirol) aufgehalten haben. Eine Rückfahrt über das Große Deutsche Eck (Nordtirol – Salzburg) ist somit nicht mehr möglich.
  • Pendler, Auszubildende, Schüler und Studierende dürfen über das Kleine und Große Deutsche Eck zu Ihrer Arbeits- oder Ausbildungsstätte pendeln. Es ist in jedem Fall ein Dokument mitzuführen, das den Zweck und das Ziel der jeweiligen Fahrt glaubhaft macht und im Falle einer Kontrolle vorgelegt werden kann. Es muss eine digitalen Einreiseanmeldung für die Einreise nach Deutschland durchgeführt und ein negativer Coronatest (nicht älter als 48 Stunden) mitgeführt werden.
  • Personen die beruflich bedingt Waren oder Güter transportieren sind bei einem reinen Transit über das Kleine oder Große Deutsche Eck sowohl von der Melde- als auch von der Testpflicht ausgenommen!

Ausnahmen für die Einreise von Nordtirol nach Deutschland:

  • Der berufliche Güterverkehr ist von den Einreisebeschränkungen (Quarantänepflicht) in Deutschland ausgenommen, allerdings muss eine digitale Einreiseanmeldung abgegeben werden und ein negativer Corona-Tests (Antigen- bzw. PCR-Test; darf max. 48 Stunden alt sein) mitgeführt werden.
    Achtung! Strenger Vollzug: bei Nichtvorliegen eines negativen Corona-Tests (max. 48 Stunden alt) und der Einreiseanmeldung werden empfindliche Geldstrafen verhängt.
  • Ausnahmen für Berufspendler (insbesondere für Tirol relevant!) Dies sind Personen, die aus beruflichen Gründen mindestens einmal wöchentlich grenzüberschreitende Fahrten durchführen. Die Voraussetzungen für die Ausnahmen (Systemrelevanz in Deutschland) sind sehr streng gefasst. Details zu den Berufspendler-Regelungen bitte der Webseite der WK Tirol entnehmen und der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA.
Achtung!
Bitte beachten Sie auch die Einstufung als Virusvariantengebiet des Robert Koch Institut (RKI) der Slowakei und Tschechien!

Welche Einschränkungen ergeben sich für Salzburg?

  • Handwerker, Unternehmensberater, Außendienstmitarbeiter usw. wollen beispielsweise nach Nordtirol oder über Nordtirol zu einer anderen Destination fahren:
    • Berufliche Reisen nach oder über Nordtirol sind über das deutsche Eck möglich, ABER die Rückreise nach Salzburg kann nicht mehr über das deutsche Eck erfolgen (Verbot des Transitverkehrs in Deutschland aufgrund des Aufenthaltes innerhalb der vergangenen 10 Tagen in einem Virusvariantengebiet).
    • Berufspendler die regelmäßig über das deutsche Eck fahren um zu ihrem Arbeitsplatz zu gelangen, sind von dieser strengen Regelung ausgenommen. Mit Vorlage einer Pendlerbescheinigung, eines negativen Coronatests (nicht älter als 48 Stunden) und der digitalen Einreiseanmeldung  ist der Transit zulässig.
  • Der generelle Transitverkehr über das KLEINE (Lofer – Salzburg) und GROSSE deutsche Eck (Kufstein – Rosenheim - Salzburg) ist nicht beeinträchtigt, sofern
    • sich die in Deutschland einreisende Person in den vergangenen 10 Tagen nicht in einem Virusvarianten-Gebiet (z.B. Nordtirol, Tschechien, Slowakei) aufgehalten hat, ansonsten besteht ein Einreiseverbot nach Deutschland (Verbot des Transitverkehrs)
  • Die beruflich bedingte Beförderung von Waren über das Kleine oder Große Deutsche Eck ist möglich, es besteht eine Ausnahme sowohl von der Melde- als auch von der Testpflicht.
  • Auch eine Durchreise durch Nordtirol (Transit) etwa von und nach Vorarlberg oder Italien gilt als Aufenthalt im Virusvariantengebiet und löst ein Einreiseverbot bzw. Einreisebeschränkungen aus. 
  • Da Salzburg vom RKI als Risikogebiet und nicht als Virusvariantengebiet eingestuft wird, ist die Einreise in Bayern nach wie vor mit den bestehenden Einschränkungen möglich, solange man sich in den vergangenen zehn Tagen nicht in Nordtirol aufgehalten hat (einschließlich Transit).  
Achtung!
Nach wie vor sind politische Gespräche betreffend die DE-Einreisebeschränkungen im Gange. Kurzfristige Änderungen sind daher keinesfalls auszuschließen, insbesondere beim Transitverkehr.

Weiterführende Informationen zu den Einreisevorschriften in Deutschland sind auf der Webseite der AUSSENWIRTSCHAFT Deutschland (tagesaktuell) abgebildet.


Italien verschärft Vorschriften für Einreisende aus Österreich

Wegen der Ausbreitung der Südafrika-Variante des Coronavirus verschärft Italien die Regeln für Einreisen aus Österreich. Damit will Italien die Verbreitung der Virus-Mutationen einschränken. Die Verordnung vom 13. Februar ist seit Sonntag, 14.02.2021, in Kraft und gilt bis zum 05.03.2021. Prinzipiell müssen sich Reisende von Österreich nach Italien einem Corona-Test und einer 14-tägigen Quarantäne unterziehen, wenn sich die Reisenden länger als 12 Stunden in Österreich aufgehalten oder Österreich durchreist haben.

Berufliche Einreisen (Dienstleistungserbringung, Geschäftsreisen usw.) sind somit nicht mehr einschränkungsfrei möglich. Für diese Gruppe besteht Test- und Quarantänepflicht.

Nur noch wenige Ausnahmen sind für Einreisende aus Österreich zulässig.

  • die Besatzung von Güter- und Personentransporten
  • Reisepersonal
  • die Ein- und Ausreise aus den Staaten der Liste A (Vatikan und San Marino)
  • die Einreise aus beruflichen Gründen, die durch spezielle und von der zuständigen italienischen Gesundheitsbehörde genehmigte Sicherheitsprotokolle geregelt sind (dabei  handelt es sich um Großveranstaltungen, z. B. Ausstellungen, Sportwettkämpfe, für die das ital. Gesundheitsministerium spezifische Bestimmungen festlegt).
  • die Durchreise durch Italien mit eigenem Fahrzeug, wobei diese nicht länger als 36 Stunden dauern darf; Verpflichtung zum unverzüglichen Verlassen Italiens bei Ablaufen der 36 Stunden-Frist bzw., sollte sie überschritten werden Beginn der Quarantäne (die Transitausnahme liegt vor, wenn es sich tatsächlich um einen Transit handelt, d.h. nicht Italien, sondern ein Drittland ist der Zielort. Ferner muss es sich um eine Durchreise handeln, ohne anderweitige Zwischenstopps mit Terminen in Italien)
  • Gesundheitspersonal, das nach Italien einreist, um dort Gesundheitsdienstleistungen zu erbringen
  • Grenzgänger, die aus nachgewiesenen beruflichen Gründen in das italienische Hoheitsgebiet einreisen und für die anschließende Rückkehr an ihren Wohnsitz, ihre Wohnung oder ihren Aufenthaltsort wieder ausreisen (wenn Sie in einem EU-Land arbeiten und in einem anderen leben und täglich - oder zumindest einmal wöchentlich - dorthin zurückkehren, gelten Sie im EU-Recht als Grenzgänger)
  • Schüler und Studenten, die die Schule oder ein Studium in einem anderen Land als dem Wohnsitz-, Heimat- oder Aufenthaltsland absolvieren, in das sie täglich oder mindestens einmal wöchentlich zurückkehren
  • die Einreise von Sportlern, Kampfrichtern, Wettkampfkommissaren und Begleitpersonen, Vertretern der ausländischen Presse für die Teilnahme an sportlichen Wettkämpfen, die vom CONI oder CIP als von nationalem Interesse anerkannt sind und die in den letzten 48 Stunden vor der Einreise nach Italien einem PCR-/ Antigen-Test unterzogen wurden, der negativ ausgefallen ist

Für diese von der Quarantäne ausgenommenen Personengruppen gilt jedoch bei der Einreise nach Italien trotzdem die Verpflichtung zur Vorlage eines negativen PCR-/ Antigentests, der nicht älter sein darf als 7 Tage. 

Für diese von der Quarantäne ausgenommenen Personengruppen gilt jedoch bei der Einreise nach Italien trotzdem die Verpflichtung zur Vorlage eines negativen PCR-/ Antigentests, der nicht älter sein darf als 7 Tage.

Sämtliche Infos zu Italien: Coronavirus: Situation in Italien - WKO.at  

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