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COVID-19-Investitionsprämie: Jetzt auf zwei Milliarden € aufgestockt

Mit der neuen COVID-19-Investitionsprämie wurde ein wirksamer Anreiz zu Neuinvestitionen geschaffen. Aufgrund der Nachfrage stockt die Bundesregierung die Fördermittel auf zwei Mrd. € auf.

Ab 1. September kann man sich eine staatliche Prämie zwischen 7 und 14% für betriebliche Investitionen abholen.
© Adobe Ab 1. September kann man sich eine staatliche Prämie zwischen 7 und 14% für betriebliche Investitionen abholen.

Mit der  COVID-19-Investitionsprämie wurde ein wirksamer Anreiz zu Neuinvestitionen geschaffen. Ab 1. September können Betriebe, die investieren wollen, eine Prämie zwischen 7% bis 14% für alle Neuinvestitionen ab 1. August beantragenInvestitionen ab 5.000 € bis maximal 50 Mill. € werden mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss gefördert.

Die Bundesregierung stockt massiv auf, um die Investitionstätigkeit in Österreich anzukurbeln: Eine zusätzliche Milliarde Euro wird für Investitionsprämien zur Verfügung gestellt. Somit stehen 2 Mrd. Euro zur Förderung von betrieblichen Neuinvestitionen bereit. „Diese Mittel – sie werden in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen ausbezahlt – sollen Betriebe motivieren, wieder verstärkt Neuinvestitionen zu tätigen und senden damit ein klares Zeichen der Zuversicht für den Investitionsstandort“, betont Harald Mahrer, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich

So kommt man zur Förderung

Förderbar sind alle Unternehmen (EPU, Kleinst- und Kleinunternehmen, Mittelunternehmen und Großunternehmen) mit Sitz und/oder Betriebsstätte in Österreich.

Förderungsfähig sind materielle und immaterielle aktivierungspflichtige Neuinvestitionen in das abnutzbare Anlagevermögen. Als Neuinvestition kommen auch gebrauchte Wirtschaftsgüter in Frage, sofern es sich um eine Neuanschaffung für das investierende Unternehmen bzw. im Konzern handelt.

Die Basisprämie beträgt 7% der Anschaffungskosten, besonders begünstigt mit 14% sind Investitionen in folgenden Bereichen:

  • Ökologisierung: thermische Gebäudesanierung, Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen oder Förderung der Kreislaufwirtschaft
  • Digitalisierung: digitale Infrastruktur und Technologien wie künstliche Intelligenz, CloudComputing, 3D-Druck, Blockchain und Big Data
  • Life Science und Gesundheit: Herstellung von Produkten, die in Pandemien von strategischer Bedeutung sind

Nicht gefördert werden Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb und Anlagen, die fossile Energieträger nutzen, Grundstücke, Gebäudeerwerb außer vom Bauträger, Bau und Ausbau von Wohngebäuden, wenn diese zum Verkauf oder Vermietung an Private gedacht sind, Finanzanlagen, Unternehmensübernahmen, aktivierte Eigenleistungen

Beispiel für eine Förderung

Tischlereibetrieb mit 30 MitarbeiterInnen:

•        investiert € 330.000 in die Vergrößerung und die gleichzeitige thermische Sanierung der bestehenden Werkshalle

(€ 100.000 davon entfallen auf die thermische Sanierung)

•        und schafft um € 70.000 neue Holzbearbeitungsmaschinen an.

Höhe der Investitionsprämie

Das Unternehmen erhält eine Investitionsprämie von

€ 35.000, die sich wie folgt zusammensetzt:

•        7% Zuschuss für die Vergrößerung der Werkshalle (exklusive der thermischen Sanierung): € 16.100

•        14% Zuschuss für die thermische Sanierung der Werkshalle, da die Kriterien des Schwerpunktes Ökologisierung erfüllt sind: € 14.000

7% Zuschuss für die neuen Maschinen: € 4.900

Umsetzung bis längstens 2024

Im Zusammenhang mit der Investition müssen zwischen dem 1. August 2020 und dem 28. Februar 2021 erste Maßnahmen (wie z. B. Bestellungen, Kaufverträge, Lieferungen, der Beginn von Leistungen, Anzahlungen, Zahlungen, Rechnungen oder der Baubeginn) gesetzt werden.

Die Inbetriebnahme und Bezahlung der Investitionen hat bis längstens 28. Februar 2022 zu erfolgen. Bei einem Investitionsvolumen von mehr als 20 Mill. € ist auch eine Umsetzung bis längstens 28. Februar 2024 möglich. Die Kombination mit anderen Förderungsinstrumenten ist zulässig, jedoch können andere Förderrichtlinien (z. B. bei Umweltförderungen, Digitalisierungsförderungen oder Landesförderungen) eine Doppelförderung ausschließen. Dies ist vorab mit der dafür zuständigen Förderstelle zu klären.

Die Antragstellung ist ab 1. September 2020 (auch nachträglich für Investitionen ab 1. August 2020) online über die aws möglich.  Die Richtlinien und FAQ zur Förderung sind auf der Webseite bereits veröffentlicht.

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