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Lernen, wie Wirtschaft zum Kreislauf-System werden kann

Strategien und Methoden sind gefragt, wie Unternehmen einen Beitrag zur Lösung der Klimaproblematik leisten können. Die FH Salzburg erweitert daher ihr Angebot und bietet ein Weiterbildungsprogramm zu „Circular Economy“ an.

Wenn Wirtschaft im Kreislauf organisiert ist, wird der ökologische Fußabdruck wirksam verringert. Wie das funktioniert, kann man ab dem Herbstsemester 2019/2020 an der FH Salzburg lernen.
© Fotolia Wenn Wirtschaft im Kreislauf organisiert ist, wird der ökologische Fußabdruck wirksam verringert. Wie das funktioniert, kann man ab dem Herbstsemester 2019/2020 an der FH Salzburg lernen.

Circular Economy, Cradle to Cradle – die Konzepte sind schon länger bekannt. Dabei geht es um Nachhaltigkeit durch kreislaufartiges Design der Wirtschaftsabläufe in Betrieb und Gesellschaft. Ein möglichst geschlossener Kreislauf von und in der Produktion über die Konsumation zurück in die Produktion soll den ökologischen Fußabdruck weitgehend verringern. Umweltschutz ist dabei nicht ein nachgelagerter Prozess, sondern schon in das Design der Produkte und der Produktionsabläufe integriert. „Zero Waste“ lautet das Ziel einer zirkulären Wirtschaft. Die Etablierung einer „Circular Economy“ gehört auch zu den zentralen Zielen der EU. Alle Experten sind sich einig, dass der Kreislaufwirtschaft in Zukunft weit stärkere Bedeutung zukommen wird. Denn eine jüngst publizierte Analyse im Auftrag der Altstoff Recycling Austria (ARA) zeigt auf, dass Österreichs Wirtschaft derzeit nur zu 9,7% als zirkular bezeichnet werden kann (Weltwirtschaft: 9,1%). Der „Circularity Gap“ ist also noch beträchtlich.

Daher braucht es Wissen, wie diese Lücke geschlossen werden kann. Der Lehrgang „Circular Economy“ ist als praxisorientiertes Weiterbildungsmodell konzipiert. Er spricht alle in der Wirtschaft an, die in und mit ihren Unternehmen nachhaltiger wirtschaften und Methoden der Kreislaufwirtschaft etablieren wollen. Start der berufsbegleitenden Weiterbildung ist im Wintersemester 2019/2020. Dabei sind fünf Präsenzmodule zu absolvieren (jeweils Freitag und Samstag ganztägig) plus Lernzeiten außerhalb des Campus.

Das Programm ist eine Kooperation der Studiengänge Betriebswirtschaft, Design & Produktmanagement sowie Holztechnologie & Holzbau. Mehr zu den Kosten, Inhalten der einzelnen Module, den Zugangsvoraussetzungen und zum Aufnahmeverfahren gibt es auf www.fh-salzburg.ac.at/cew

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