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Gelungene Premiere für den "BÖV Insurance Champion“

In der WK Salzburg ging am Donnerstag der erste bundesländerübergreifende Lehrlingswettbewerb der Versicherungswirtschaft über die Bühne

Die Zweitplatzierte Verena Pentz, Siegerin Anna Klaushofer und Gabriel Vietz, der den dritten Rang belegte (v. l.).
© Camera Suspicta/Susi Berger Die Zweitplatzierte Verena Pentz, Siegerin Anna Klaushofer und Gabriel Vietz, der den dritten Rang belegte (v. l.).

 Fünf junge Damen und vier junge Herren stellten bei der ersten Auflage des "BÖV Insurance Champion“ ihr Können unter Beweis. Die Teilnehmer aus Salzburg, Tirol und Vorarlberg befinden sich im dritten Lehrjahr und besuchen die Berufsschule St. Johann im Pongau. Sie qualifizierten sich bei einer Vorausscheidung für den Lehrlingswettbewerb. 

Junge Pongauerin war nicht zu schlagen

Den Sieg holte sich Anna Klaushofer. Sie ist Absolventin der Tourismusschule Klessheim und hat im Vorjahr eine verkürzte Lehre beim Versicherungsbüro Prommegger in Großarl begonnen. Die fünfköpfige Jury unter dem Vorsitz von Peter Haggenmüller gab der jungen Hüttschlagerin die meisten Punkte. "Wir wurden sehr gut auf den Wettbewerb vorbereitet. Ich habe mein Bestes gegeben, hätte aber nicht gedacht, dass ich gewinne“, meinte die strahlende Siegerin, die nach der Lehre als Versicherungsmaklerin arbeiten möchte. Auf den Plätzen zwei und drei landeten Verena Pentz von der Generali Versicherung und Gabriel Vietz (Uniqa Österreich Versicherungen).  

Initiator Peter Haggenmüller mit Anna Klaushofer, dem ersten
© Camera Suspicta/Susi Berger Initiator Peter Haggenmüller (links) mit Anna Klaushofer, dem ersten "BÖV Insurance Champion“ Österreichs, und Spartenobmann-Stv. Martin Panosch.

Die Lehrlinge hatten je 15 Minuten Zeit, um mit einem Testkunden ein Beratungsgespräch zu führen und einen Schadensfall abzuwickeln. Bewertet wurden Kundenorientierung, Gesprächsverhalten und die fachliche Richtigkeit der Auskünfte. Alle neun Finalisten erhielten Urkunden sowie Bildungsgutscheine im Wert von je 100 €, für die drei Erstplatzierten gab es darüber hinaus Geldpreise und Pokale. 

Image wird aufpoliert 

Ins Leben gerufen und durchgeführt wurde der "BÖV Insurance Champion" von der Bildungsakademie der Österreichischen Versicherungswirtschaft (BÖV) mit Unterstützung der WK Salzburg und der Berufsschule St. Johann. "Wir wollen den Lehrberuf Versicherungskaufmann/-kauffrau vor den Vorhang holen und in der Öffentlichkeit bekannter machen. Der Lehrlingswettbewerb soll auch dazu beitragen, das negative Image, das unserem Beruf noch immer anhaftet, zu korrigieren“, erklärt Initiator und BÖV-Landesgeschäftsführer Peter Haggenmüller. "Der Wettbewerb ist deshalb so wichtig, weil er vor Augen führt, was wir alles leisten und welche fantastischen jungen Leute in der Versicherungsbranche tätig sind“, fügt Dr. Martin Panosch, Obmann-Stv. der Sparte Bank und Versicherung, hinzu. "Manche glauben, wir haben den langweiligsten Job, den man sich vorstellen kann. Wenn man aber als Versicherungskaufmann oder -kauffrau arbeitet, sieht man, dass es spannend ist und Spaß macht.“

Die Teilnehmer des Lehrlingswettbewerbs mit Vertretern der Bildungsakademie der Österreichischen Versicherungswirtschaft (BÖV), der Berufsschule St. Johann und der WK Salzburg.
© Camera Suspicta/Susi Berger Die Teilnehmer des Lehrlingswettbewerbs mit Vertretern der Bildungsakademie der Österreichischen Versicherungswirtschaft (BÖV), der Berufsschule St. Johann und der WK Salzburg.

Das Thema Aus- und Weiterbildung ist für die Versicherungsbranche von zentraler Bedeutung. "Die Salzburger Versicherungsunternehmen, -makler und
-agenten bilden seit knapp 30 Jahren erfolgreich Versicherungskaufleute aus. Knapp 1.000 Lehrlinge und fast ebenso viele Erwachsene haben bereits im Bundesland Salzburg die Prüfung zum/zur Versicherungskaufmann/-kauffrau abgelegt. Dazu kommen mehr als 1.300 Kollegen, die die Qualifikation zum/zur Geprüften BÖV Versicherungsfachmann/-fachfrau absolviert haben“, führt Haggenmüller aus.  

Der "BÖV Insurance Champion“ stoße auf großes Interesse in den anderen Bundesländern. "Wenn alles klappt, können wir schon im kommenden Jahr einen österreichweiten Wettbewerb durchführen."

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