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Bluforce nimmt den deutschen Markt ins Visier

Die erfolgreiche Salzburger Agentur Bluforce will ab dem kommenden Jahr mit einem eigenen Büro in München vermehrt Kunden aus Deutschland gewinnen.

Haben sich mit ihrer Agentur auf die digitale Markenkommunikation spezialisiert: die Bluforce-Gründer Axel Clodi (links) und Bernd Löschenbrand.
© Bluforce Haben sich mit ihrer Agentur auf die digitale Markenkommunikation spezialisiert: die Bluforce-Gründer Axel Clodi (links) und Bernd Löschenbrand.
Die Bluforce Group hat seit ihrer Gründung vor zehn Jahren viel erreicht: Der Umsatz konnte fast vervierfacht werden, die Zahl der Mitarbeiter stieg von 16 auf rund 50. Zu den Kunden der auf die digitale Markenkommunikation spezialisierten Agentur zählen renommierte Unternehmen wie XXXLutz, die Drogeriemarktkette dm, Lidl Österreich oder die Porsche Holding Salzburg. "Wir haben speziell im Einzelhandel eine sehr starke Kompetenz aufgebaut. In Österreich gibt es nur wenige führende Handelsbetriebe, für die wir nicht arbeiten“, erklären Axel Clodi und Bernd Löschenbrand.

Großes Potenzial

Wachstumspotenzial sehen die Bluforce-Gründer und -Geschäftsführer dagegen im benachbarten Ausland. "Für uns ist vor allem der deutsche Markt hochattraktiv. Wir haben in Deutschland bereits einige Großkunden gewonnen und wollen dort noch stärker auftreten.“ 

Derzeit mache das Auslandsgeschäft rund 30% des Umsatzes aus. Ein eigenes Büro in München soll dafür sorgen, dass dieser Anteil deutlich steigt. "Wir haben das Projekt schon vor der Corona-Krise verfolgt, es dann aber auf Eis gelegt, weil wir uns auf den Standort Salzburg konzentrieren wollten. Spätestens nächstes Jahr soll es aber losgehen“, kündigt Löschenbrand an. 

Am Puls der Zeit

Bluforce zählt zu den Vorreitern im Bereich der digitalen Kommunikation. "Wir waren sicher eine der ersten Agenturen, die auf der Social-Media-Welle geschwommen sind. Zum Glück ist es uns sehr schnell gelungen, Kunden von unserem Weg zu überzeugen“, so Löschenbrand. Von einer klassischen Werbeagentur habe man sich von Anfang an bewusst abgegrenzt, ergänzt Clodi: "Die rasante Entwicklung in den digitalen Kanälen und in den sozialen Medien hat uns gereizt. Das Ziel war es, eine neue Art von Markenagentur zu etablieren.“ 

Heute gehe es vor allem darum, die Kunden in den digitalen Kanälen sichtbar zu machen. "Man kann mittlerweile die Zielgruppen unglaublich genau und fein aufteilen. So ist es möglich, maßgeschneiderte Botschaften und Contentinhalte für die unterschiedlichsten Adressaten zu produzieren“, erklärt Clodi. "Wir werden in Zukunft sicher noch stärker in die Definition und in die Selektierung von Zielgruppen hineingehen.“ 

Die eigentümergeführte Agentur habe sich in den vergangenen Jahren ständig weiterentwickelt und viel Geld investiert. "Leistungen wie Fotografie oder Film, die früher zugekauft wurden, können wir jetzt intern abdecken.“ Bluforce sei in der Lage, anspruchsvolle Aufgaben sehr professionell, schnell und günstig zu bewältigen, so Clodi. "Früher hat man eine Werbeanzeige gemacht, die zehnmal geschaltet wurde. Jetzt kann es sein, dass man an einem Tag zehn verschiedene Contents für einen Kunden produzieren muss.“  

Die wichtigsten Erfolgsfaktoren seien "Innovationskraft, ein Management, das total auf den Markt ausgerichtet ist, nie gestritten und immer zusammengearbeitet hat, Mitarbeiter, die mit vollem Einsatz dabei sind, sowie ein erhebliches Maß an Mut, um immer wieder ins kalte Wasser zu springen“. Die Agentur setze alles daran, ihren Innovationscharakter auch in den kommenden Jahren beizubehalten. "Wenn wir vorn dabeibleiben, kommt das Wachstum automatisch“, meint Clodi. 

Furioses Finale

Die Corona-Krise sei für Bluforce eine enorme Herausforderung gewesen. "Als wir Ende März des Vorjahres an einem Tag drei Großkunden verloren haben, dachte ich mir, die Welt bricht zusammen. Mithilfe der Kurzarbeit konnten wir uns über die folgenden schwierigen Monate retten“, schildert Clodi. Im zweiten Halbjahr 2020 sei das Geschäft dann aber regelrecht explodiert. "Wir haben ein furioses Finale hingelegt und am Ende den Umsatz von 2019 gehalten.“ 

Löschenbrand führt die Trendwende in erster Linie auf den Digitalisierungsschub und die Änderung der Konsumgewohnheiten während der Corona-Lockdowns zurück: "Das rasante Wachstum des E-Commerce-Bereichs war mit Abstand der wichtigste Wachstumstreiber. Es hat sich bezahlt gemacht, dass wir schon seit Jahren auf dieses Thema setzen.“ 

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