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Jetzt an der Karriere schnuppern!

Schnuppertage in den Betrieben sind trotz Corona möglich. Darauf verweist nun die WKS und startet eine Aktion, um möglichst vielen Jugendlichen die Chance zu geben, Betriebe und Ausbildung kennen zu lernen. Viele Lehrbetriebe stehen dazu bereit.

KFZ-Technik
© WKS/Wildbild

„Schnuppern im Betrieb“ ist auch in Corona-Zeiten möglich, und zwar, indem man ganz einfach bei den Betrieben direkt Kontakt aufnimmt und einen Schnuppertag vereinbart. Die WKS hilft dabei gemeinsam mit den Lehrbetrieben. „Wer sich jetzt für eine Lehre interessiert, ist bei den Ausbildungsbetrieben besonders willkommen“, sagt WKS-Präsident Peter Buchmüller. Denn viele Salzburger Unternehmen rollen interessierten Jugendlichen schon seit längerem, aber jetzt ganz besonders den roten Teppich aus: Derzeit sind 2.233 sofort und mittelfristig verfügbare Lehrstellen unbesetzt – bei 306 Jugendlichen, die Ende Februar eine Lehrstelle gesucht haben. Wer jetzt eine Lehrstelle sucht, kann bereits rechnerisch aus 2,5 Angeboten aus allen Bereichen der Wirtschaft auswählen. Und das Angebot wächst mit dem absehbaren Ende der Corona-Krise weiter.

Dazu kommt ein besonders wichtiger Aspekt - eine Fachkräfteausbildung ist krisensicher: „Das zeigt die Situation bei den Arbeitslosen. Nicht nur in Krisenzeiten, aber jetzt ganz besonders, sind vor allem jene mit Arbeitslosigkeit konfrontiert, die keine Ausbildung vorweisen können“, betont Buchmüller. Wer hingegen auf die Lehre setzt, dem stehen in den Betrieben alle Karrierewege offen, wie viele Erfolgsgeschichten beweisen.

Heuer führt Corona dazu, dass Eltern und Jugendliche vielfach unsicher sind, ob das erste Kennenlernen von Beruf und Betrieb auch sicher durchgeführt werden kann. „Unser Signal an die Jugendlichen ist klar: Schnuppern in den Betrieben ist durch das dichte Netz an Testangeboten in und außerhalb der Betriebe sicher. Die Betriebe suchen händeringend Bewerber, denn der Fachkräftemangel ist trotz Corona ungebrochen“, unterstreicht Mariana Kühnel, stv. Generalsekretärin der WKÖ.

Kontakte knüpfen für den Berufserfolg

Zwar nahmen im Vorjahr in Salzburg noch immer 2.219 Jugendliche eine Lehrlingsausbildung auf, doch war es im ersten Jahr der Corona-Pandemie aufgrund der Lockdowns durchaus schwierig, Kontakt zu Branchen und Betrieben zu bekommen. „Dieser corona-bedingte Kontaktabriss darf sich heuer nicht wiederholen“, betont Gabi Tischler, Bildungsverantwortliche der WKS. Daher startet die Lehrlingsstelle der WKS jetzt den „Chancen-Check“ für angehende Pflichtschulabsolventinnen und -absolventen. „Wir wollen bis zum Ende des Schuljahrs möglich viele Jugendliche und Betriebe für ein Schnuppern im Betrieb zusammenbringen!“. Denn für viele Unternehmen ist die Suche nach Lehrlingen mitunter ein schwieriger Prozess. Denn Corona hat manches verändert, der Fachkräftemangel ist allerdings geblieben.

„Eine wichtige Aktion!“, erklärt daher Gerhard Fercher von Fercher und Stockinger Holzhandwerk, ein führendes Unternehmen in Sachen Holzverarbeitung aus Seekirchen, zur aktuellen „Schnupper-Aktion“ der WKS. „Schnuppertage bieten für alle eine Chance, Beruf und Team kennenzulernen und erste Einblicke ins Handwerk zu bekommen. Bei uns beginnt kein Lehrling ein Lehrverhältnis ohne Schnuppern. Das können auch bis zu drei Schnuppertage sein, in dem der Schnupperlehrling die Grundlagen kennenlernt“.


Portrait: Michael Brettfeld
© Marco Riebler Michael Brettfeld, Elektro Brettfeld GmbH: „Schnuppertage sind wichtig für beide Seiten. Mein Appell an alle Eltern und Jugendlichen: Nutzten sie die Chance!“


Michael Brettfeld, der einen Elektrotechnikfachbetrieb in Elixhausen leitet, begrüßt den „Chancen-Check“: „Schnuppertage sind sehr wichtig für beide Seiten. Bei uns lernen die jungen Leute beim Schnuppern so viele Facetten unseres Berufes wie nur möglich. Ich versuche, ihnen jeden Tag einen anderen Aspekt unserer Arbeit zu vermitteln.“


Tanja Ebster
© WKS/Kolarik Tanja Ebster, Ebster Holzbau in Henndorf: „Schnupper-Tage sind gerade jetzt ein wichtiges Mittel der Berufsinformation“.
Tanja Ebster, Lehrlingsbeauftragte Ebster Bau und Holzbau in Henndorf, hat die Beobachtung gemacht, dass die Nachfrage nach Schnuppertagen und Lehrstellen corona-bedingt zurückgegangen ist. „Ich begrüße daher die Aktion. So sehen die jungen Leute, dass ein Beruf viel spannender sein kann, als sie es sich vorgestellt haben.“ Noch immer seien viele junge Leute und deren Eltern zu wenig über die Berufsvielfalt informiert, welche von der Wirtschaft als Lehrausbildung angeboten werden: „Schnupper-Tage sind gerade jetzt ein wichtiges Mittel der Berufsinformation“.

Peter Buchmüller
© WKS/Probst „Wer sich für eine Lehre interessiert, liegt richtig: eine gute Lehrlingsausbildung macht krisensicher“, betont WKS-Präsident Peter Buchmüller.

WKS-Präsident Peter Buchmüller: „Unser Appell an alle Jugendlichen und deren Eltern lautet daher: Die Berufsausbildung ist mehr denn je eine tolle Karrierechance. Viele Unternehmen freuen sich über interessierte Jugendliche und spätere Bewerber. Und die Auswahl an Lehrstellen ist derzeit riesengroß. Checken Sie diese Chancen bei einem Schnuppertag!“.



Schulen können und sollen für Schnuppertage freigeben

Deshalb ergeht jetzt über viele Kommunikationskanäle der Aufruf, sich aktiv bei den Lehrbetrieben zu melden. Eine Liste dazu gibt es im Internet unter sehrgscheit.at/schnupperlehre.

  • Die Sparte Industrie und IV Salzburg haben ebenfalls für den Bereich der Industrie einen leichten Zugang zu Lehrbetrieben geschaffen. Unter https://www.die-salzburger-industrie.at/karriere/ findet man eine Online-Hilfe, um Schnupper-Angebote im Bereich Industrie zu finden.
  •  Die Lehrlingsstelle berät außerdem alle Jugendlichen, die sich für Schnuppern in Betrieben interessieren.
  •  Wer will, kann sich auch einen individuellen Termin im Talente-Check dazu buchen, um seine Fähigkeiten zu testen.  
  • Unabhängig vom Corona-Geschehen sind individuelle Nachmittage oder ganze Schnuppertage in den Betrieben an schulfreien Tagen oder in den Ferien, natürlich unter Einhaltung der Sicherheitsregeln, prinzipiell vereinbar und mit den Corona-Regeln kompatibel. Schnuppern in den Betrieben ist durch das dichte Netz an Testangeboten sicher.
  • Pflichtschulen haben darüber hinaus die Möglichkeit, den Schülerinnen und Schüler für individuelle Termine in Unternehmen bis zu 5 Tage pro Schuljahr freizugeben.
  •  Da in den Schulen jetzt Schichtbetrieb vorherrscht, ergibt sich durchaus Spielraum für Schnupper-Termine.

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