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Bergspezl wird zum nationalen Player

Der Outdoor- und Fahrradspezialist Bergspezl lässt sich weder von Lieferengpässen noch von der Corona-Pandemie von seinen ehrgeizigen Wachstumsplänen abbringen.

Alfred Eichblatt und Stefan Scherholz leiten die Geschäfte des in Puch ansässigen Sportartikelhändlers.
© Bergspezl/wildbild Alfred Eichblatt (rechts) und Stefan Scherholz leiten die Geschäfte des in Puch ansässigen Sportartikelhändlers.
30 Jahre lang beschränkte sich Bergspezl auf den regionalen Salzburger Markt, der mit zwei Geschäften in Puch und in der Landeshauptstadt bedient wird. Seit dem vergangenen Jahr stehen die Zeichen aber auf Expansion: Im März 2021 eröffnete der Sportfachhändler im Haid-Center bei Linz und in Wien zwei neue Filialen. Die Standorte SCS Vösendorf (Niederösterreich) und Villach folgten vor wenigen Wochen. "Wir haben festgestellt, dass es fast überall qualitätsorientierte Kunden gibt, für die nicht Rabatte im Vordergrund stehen, sondern die Beratung und die persönliche Beziehung zum Verkäufer“, erklärt Geschäftsführer Alfred Eichblatt. "So sind wir auf die Idee gekommen, unser Konzept österreichweit auszurollen und uns möglichst flächendeckend als filialisierter Spezialist zu positionieren.“

Weitere Filialen auch in Salzburg

Mittel- bis langfristig will Bergspezl in allen Bundesländern vertreten sein. "Wir machen uns aber keinen Stress. Wichtiger als das Tempo ist die Qualität der Standorte“, betont Eichblatt, der auch in Salzburg Marktanteile gewinnen möchte. "Wir werden unsere Position im Kernmarkt weiter stärken. Das bedeutet, dass es auch hier zusätzliche Filialen geben wird.“

Die nächste Neueröffnung wird voraussichtlich im kommenden Jahr stattfinden. "Wenn sich eine gute Gelegenheit bietet, sind wir aber auch schon heuer dazu bereit“, sagt Eichblatt. Ausschlaggebend sei vor allem die Sicherstellung der Warenversorgung, die derzeit für die gesamte Sportartikelbranche ein Problem sei. "Wenn wir ein Geschäft neu aufsperren, wollen wir natürlich das komplette Sortiment anbieten können.“ 

"Spezln“ statt Verkäufer

Durch die bisherigen Expansionsschritte ist der Personalstand von rund 40 auf mehr als 100 gestiegen. "Unsere vorrangige Aufgabe war es, Mitarbeiter zu finden, die hohen Anforderungen gerecht werden – sowohl in fachlicher als auch in persönlicher Hinsicht“, erläutert Eichblatt. "Sie sollen nicht einfach nur Verkäufer sein, sondern echte 'Spezln‘, die eine langfristige Beziehung zu den Kunden aufbauen, die von Vertrauen und Zufriedenheit geprägt ist. Dadurch steigt auch die Bereitschaft, uns weiterzuempfehlen.“

Trotz der Corona-Krise konnte Bergspezl den Umsatz in den vergangenen beiden Jahren jeweils im zweistelligen Prozentbereich steigern. "Die Pandemie hat uns noch einmal darin bestärkt, dass unser Sortiment zukunftsträchtig ist. Sie hat auch dazu beigetragen, dass sich der Online-Shop, den wir bis dahin eher als ein digitales Schaufenster verstanden haben, zu einem wichtigen Verkaufskanal entwickelt hat“, sagt Eichblatt. 

Größter Wachstumstreiber sei der E-Bike-Boom, der trotz der steigenden Preise anhalte. Eichblatt rechnet für das laufende Geschäftsjahr 2022 mit einem moderaten Umsatzplus. Zweistellige Zuwachsraten seien aufgrund der prekären Versorgungslage aber nicht zu erwarten. "Es gibt zwar insgesamt genug Fahrräder, bestimmte Zielgruppen können derzeit aber nicht gut bedient werden.“ Von den Lieferengpässen seien vor allem die Komponenten stark betroffen. "Hier haben wir uns rechtzeitig eingedeckt, weil das Werkstattgeschäft so wichtig ist. Wir können es uns nicht leisten, einzelne Ersatzteile nicht vorrätig zu haben“, so der Bergspezl-Chef.

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