th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Salzburgs Exporteure sehen noch viele Chancen und bleiben optimistisch

Österreichs Exportbetriebe bleiben trotz Trump, Brexit und drohenden Handelskriegen überraschend optimistisch, besonders in Salzburg. Und sie sind mit den Services der AWO zufriedener denn je, wobei auch hier der Außenhandels-Service der WKS hervorsticht.

Salzburgs Exporteure sehen nach wie vor ein weltweit gutes Exportklima und bleiben zuversichtlich.
© Fotolia Salzburgs Exporteure sehen nach wie vor ein weltweit gutes Exportklima und bleiben zuversichtlich.

Ein hervorragendes Exportklima und viel Zuversicht – das zeigt eine Umfrage des Befragungsinstituts market unter fast 900 österreichischen Unternehmen, die Güter und Dienstleistungen exportieren und die Dienste der Außenwirtschaft Austria (AWO) und der einzelnen Exportabteilungen in den Landeskammern in Anspruch nehmen. Auftraggeber war die AWO, die Befragung fand Februar und März 2019 statt.

Brexit ist kein Schreckgespenst

Das angesichts wachsender internationaler Turbulenzen bemerkenswerte Ergebnis: Die Exportaussichten für heuer – und nach Konjunkturanalysen der WKS auch über 2019 hinaus – werden quer über alle Branchen hinweg überwiegend positiv gesehen. Nur 9% glauben, dass die Lage schlechter wird. 53% gehen von gleichbleibender (guter) Exportkonjunktur aus, 31% erwarten sogar eine weitere Verbesserung der Exportstimmung. In Salzburg ist die Gruppe der Optimisten mit 43% noch größer. Auch ein möglicher Brexit wird nicht wirklich als schwierig betrachtet – nur 18% glauben an massivere Bremsspuren der Konjunktur durch den Brexit. 37% stimmen dem gar nicht zu.

Informationen holen sich die Exporteure zunehmen von der Außenwirtschaft Austria und in den Wirtschaftskammern.
© WKS Informationen holen sich die Exporteure zunehmen von der Außenwirtschaft Austria und in den Wirtschaftskammern.

Es herrscht nicht unbegründeter Optimismus - die gute Einschätzung beruht auf einer gründlichen Beobachtung der Lage. 83% aller Exporteure (86% in Salzburg) beobachten „sehr intensiv“ und „intensiv“ internationale Trends und Entwicklungen in ihrer Branche.

Was alle in der AWO und den Exportserviceabteilungen der Landeskammern freuen dürfte: Die Infos dazu holt man sich zunehmend von der Außenwirtschaft Austria und aus der Wirtschaftskammer Salzburg, wie 75% der Befragten angaben. Sie sind bei der Abwicklung von Außenhandelsgeschäften nicht nur erste Anlaufstellen, sondern bedeutende Wegbereiter. Vor zehn Jahren waren dies nur 47%. Aber auch die eigene Erfahrung und Partner vor Ort sind wichtige Quellen (68%). Die gute Stimmung für die nächste Zukunft dürfte ebenso auf einer grundsätzlichen Zufriedenheit mit dem Exporterfolg 2017/2018 zusammenhängen: 41% der Unternehmen gaben an, mit den vergangenen Jahren sehr zufrieden zu sein (Salzburg 38%), 46% sind „zufrieden“ (Salzburg 48%).

Deutschland und EU bleiben wichtig

Den Brexit fürchtet man nur wenig – umgekehrt setzt man großes Vertrauen in die EU: 90% meinen, dass Österreichs Betriebe durch den EU-Binnenmarkt profitieren. 77% gehen von einer unverändert hohen Bedeutung Deutschlands als Zielmarkt aus. 63% glauben, dass das restliche Westeuropa auch in Zukunft ein wichtiger Absatzmarkt darstellt. Danach folgen als wichtige Exportregionen Osteuropa (58%) und Nordeuropa (52%). 71% stellen außerdem fest, dass Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA wichtig für die österreichische Wirtschaft sind. Darüber hinaus ist festzustellen, dass entferntere Märkte wie Amerika, Afrika oder Nahost an Attraktivität gewinnen. Beispielsweise beurteilten 33% (im Vergleich vor zehn Jahren nur 14%) die Märkte Fernost und Australien als interessante Märkte für ihre Unternehmen. 

Deutschland und Westeuropa bleiben die wichtigsten Zielmärkte. Sukzessive kommen aber weitere spannende Märkte dazu.
© WKS Deutschland und Westeuropa bleiben die wichtigsten Zielmärkte. Sukzessive kommen aber weitere spannende Märkte dazu.

Österreichs Exportwirtschaft ist zwar nach wie vor an materiellen Gütern ausgerichtet – so wollen 49% heuer noch stärker in diesem Bereich internationalisieren, aber der Export von Dienstleistungen hat mit einem Anteil von 41% stark aufgeholt. 2008 lag der Vergleichswert dazu bei 15%.

„Sind gut aufgestellt!“

In den Exportmärkten treten Österreichs Exporteure mit neu entfachtem Selbstbewusstsein auf: die internationale Wettbewerbsfähigkeit Österreichs wird sehr positiv bewertet. 89% sagen, dass Östereich „sehr gut“ und „gut“ aufgestellt ist, nur 8% verneinen dies. Die befragten Salzburger Exporteure, meinen sogar einstimmig, dass die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs passt. Österreichweit gehen 24% davon aus, dass sich die internationale Wettbewerbsfähigkeit verbessert hat, in Salzburg sogar 29%.

Einmal mehr zeigt sich dabei ein Ost-West-Gefälle. Je westlicher das Bundesland, desto besser die Einschätzung der Wettbewerbsfähigkeit: Vorarlberg 96%, Tirol 91 %, Steiermark 92%. In Kärnten meinen hingegen nur 75%, dass Österreich sehr gut bzw. gut aufgestellt ist, im Burgenland 87%. Dennoch gibt es kein einziges Bundesland in Österreich, in dem nicht zwischen 20 und 30% der Exporteure glauben, die Wettbewerbsfähigkeit hat sich verbessert.

Das Team des WKS-Fachbereichs „Handelspolitik und Außenwirtschaft“ (v. l.): Mag. Brigitte Prochaska, Mag. Adelheid Költringer MAS, Mag. (FH) Thomas Albrecht, Dr. Claudia Dorninger, Susanne Gumpold, Nadine Troppe.
© wildbild Das Team des WKS-Fachbereichs „Handelspolitik und Außenwirtschaft“ (v. l.): Mag. Brigitte Prochaska, Mag. Adelheid Költringer MAS, Mag. (FH) Thomas Albrecht, Dr. Claudia Dorninger, Susanne Gumpold, Nadine Troppe.

Hervorragende Werte fahren die AWO und die Außenhandelsabteilung der WKS mit ihrem punktgenauen Service ein. 78% (2008: 64%) der heimischen Exporteure sind mit den Leistungen der AWO (Beratung bei Zollfragen etc., Betreuung vor Ort in mehr als 100 Stützpunkten auf fünf Kontinenten) zufrieden, „voll und ganz“ zufrieden sind dabei 37%. In Salzburg stellen immerhin 58% fest, dass die Leistungen „voll und ganz“ ihren Bedürfnissen entsprechen. 43% kennen das umfangreiche Veranstaltungsangebot dazu, in Salzburg 53%, der höchste Wert in ganz Österreich. 80% fühlen sich durch die Veranstaltungen gut informiert und unterstützt, in Salzburg 90%.

Ganz besonders wird in Salzburg das gute Service, die schnelle Reaktion und die Informationshäufigkeit geschätzt. Wobei die Nähe zu Deutschland auch die Themen-Rangliste bestimmt, „Arbeiten über die Grenze“ ist im Bundesland Salzburg besonders wichtig, aber auch eine umfangreiche Beratung zu Zollfragen, die immer komplexer werden und wo sich die Fachbereich „Handelspolitik und Außenwirtschaft“ der WKS einen besonderen Expertenstatus in ganz Österreich erworben hat. 


Auf zu neuen Märkten!

Die Expertinnen und Experten des WKS-Fachbereichs „Handelspolitik und Außenwirtschaft“ begleiten Salzburger Unternehmen tagein tagaus in Sachen Internationalisierung. Alleine 2018 wurden von den Außenhandels-Fachleuten der WK Salzburg 20.000 Beratungen durchgeführt. Ebenso wurden 14.000 Ursprungszeugnisse, Carnets und andere Exportdokumente ausgestellt. Weitere Partner im Beratungsnetzwerk für Exporteure sind die über 100 AußenwirtschaftsCenters der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA.

Die Top-Services:

  • Exportstrategieberatung
  • Zielmarkt definieren
  • Hilfe beim Export- und Import
  • Beratungen zu Freihandelsabkommen
  • Kontaktbörse


Das könnte Sie auch interessieren

  • Standort
Inserat Sinn & Tonic

Pflichttermin für Jungunternehmer

Unternehmerspirit pur erwartet einen bei „Sinn & Tonic“, dem neuen Business-Clubbing der Jungen Wirtschaft ­Salzburg am 30. August ab 17 Uhr in der Szene Salzburg. mehr

  • Standort
Die Start-ups und Betreuer des vierten Durchgangs der Startup Salzburg Factory.

Startup Salzburg Factory: Ab in die Reifekammer!

Die Startup Salzburg Factory startete ­vergangene Woche in den vierten Durchgang. Im Inkubationsprogramm sollen acht Start-ups zu Unternehmen reifen. mehr