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Harte Zeiten für den Autohandel

Salzburgs Kfz-Händler müssen seit Jahresbeginn zweistellige Rückgänge bei den Verkaufszahlen hinnehmen. 

Salzburgs Kfz-Händler haben im ersten Halbjahr 2022 rund 8.600 Neuwagen verkauft. Das ist ein Minus von 17,5% gegenüber 2021.
© zerocreatives/Westend61/picturedesk.com Salzburgs Kfz-Händler haben im ersten Halbjahr 2022 rund 8.600 Neuwagen verkauft. Das ist ein Minus von 17,5% gegenüber 2021.

Der heimische Automarkt ist seit Monaten rückläufig. Im ersten Halbjahr 2022 wurden in Österreich knapp 109.000 Neuwagen verkauft. Das ist ein Rückgang von 19,2% gegenüber dem Vorjahr. In Salzburg betrug das Minus rund 17%, im Juli lag es mit 12,4% immerhin deutlich unter dem Österreichschnitt von 19,3%. "Die langen Lieferzeiten der Autohersteller machen uns zu schaffen und wirken sich negativ auf die Zulassungszahlen aus. Die Liefersituation wird aber langsam besser“, sagt Josef Nußbaumer, Obmann des Salzburger Landesgremiums Fahrzeughandel. Die Kauflaune der Kunden werde auch durch den hohen Strompreis gedämpft: "Bei den E-Autos hatten wir einen Rückgang von 9%.“ 

Obwohl auch das Werkstättengeschäft nur schleppend laufe, gebe es in den Kfz-Fachbetrieben keine Kurzarbeit. "Das Gegenteil ist der Fall. Auch wir bekommen den Fachkräftemangel zu spüren. Viele Unternehmen in Stadt und Land Salzburg suchen qualifiziertes Personal für Werkstatt, Verkauf und Verwaltung“, betont Nußbaumer.   

Historischer Tiefstand

Der Automarkt sei an einem historischen Tiefstand angekommen, den es zuletzt in den 1970-er Jahren gegeben habe, meint Hans Peter Schützinger, Sprecher der Geschäftsführung der Porsche Holding Salzburg (PHS). "Halbleitermangel, lange Lieferzeiten und die durch die Ukraine-Krise gepushte Inflation lasten schwer“, sagt Schützinger, der im weiteren Jahresverlauf nicht mit einer raschen Besserung rechnet.  

Es gebe jedoch Gründe für vorsichtigen Optimismus. "Das Interesse am Kauf eines Neuwagens ist in Österreich immer noch vorhanden, der aktuelle Auftragsbestand liegt auf Rekordniveau“, so Schützinger. Eine Erholung des Automarktes sei aber realistischerweise erst in ein bis zwei Jahren zu erwarten. "Aber nur unter der Voraussetzung, dass neben der eingeschränkten Belieferung auch die Inflation samt drohendem Wirtschaftsabschwung in den Griff zu bekommen ist und die Konjunktur angekurbelt wird“, erklärt der PHS-Chef.  

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