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Auf dem Weg zum Constantinus Award

Auch Salzburger Unternehmen beteiligen sich heuer wieder am Constantinus Award, dem großen österreichischen Preis der Beratungsbranche. Ihre Projekte werden auf news.wko.at und in den nächsten Ausgaben der „Salzburger Wirtschaft“ vorgestellt.

Um dieses Auszeichnungen geht es beim Constantinus Award 2019.
© Constantinus Um dieses Auszeichnungen geht es beim Constantinus Award 2019.

Service in der Elektromobilität

Der Komplettlösungsanbieter has·to·be aus Radstadt ist mit seinem Projekt „eMSP.OPERATION“ vertreten. Das IT-Unternehmen war auch in den vergangenen Jahren wiederholt unter den Preisträgern. Die Roaming-Dienstleistung eMSP.OPERATION ermöglicht Mobilitätsserviceprovidern wie etwa Ella oder A1 Telekom Austria, ohne administrativen oder technischen Aufwand europaweites Laden von Elektrofahrzeugen (Roaming) für ihre Kunden anzubieten. 

Der Service richtet sich an Ladekartenanbieter und ermöglicht, dass deren Kunden in ganz Europa per Ladekarte bezahlen können. has·to·be erstellt am Monatsende eine Gesamtabrechnung, der Ladekartenanbieter bezahlt den Gesamtbetrag einfach an has·to·be, das sich um die Weiterverrechnung an die einzelnen Ladestationsbetreiber kümmert. So können Mobilitätsprovider ihren Kunden Zugriff auf ein österreich- und europaweites Ladestationsnetz geben, das von unterschiedlichen Betreibern bereitgestellt wird.

Die Service-Dienstleistung eMSP.OPERATION ist innerhalb der prämierten Verwaltungssoftware für Ladeinfrastruktur be.ENERGISED von has·to·be eingebettet, für den Auftraggeber schnell und einfach aktivierbar und kann individuell angepasst werden. „Wir haben bereits mit einzelnen Betreibern von Ladestationsnetzwerken die Verträge und Preise für Ladevorgänge verhandelt, wodurch die Auftraggeber nach Aktivierung der Service-Dienstleistung ihren Kunden sofort Zugang zu dem Ladenetzwerk gewähren können – mit nur einem Vertrag und einer Verrechnung direkt mit has·to·be“, sagt Martin Klässner, CEO von has·to·be.

Infos unter www.has-to-be.com

has·to·be aus Radstadt stellt sich mit einer Roaming-Dienstleistung für Elektromobilitätsprovider dem Bewerb. Im Bild CEO Martin Klässner.
© Masser has·to·be aus Radstadt stellt sich mit einer Roaming-Dienstleistung für Elektromobilitätsprovider dem Bewerb. Im Bild CEO Martin Klässner.
 

Bildungsbedarf nach Unternehmensziel

Das Beratungsunternehmen NeuroPerformanceGroup GmbH aus Salzburg nimmt mit seinem Projekt „Das EVA-System: Performance-orientierte Personalentwicklung“ am Bewerb teil. Das Unternehmen ist auf die Bereiche Personalentwicklung, Innovation und Leadership spezialisiert.

Mit dem EVA-System hat die NeuroPerformanceGroup eine Methode für die Personalentwicklung geschaffen, um die Erhebung des Bildungsbedarfs an den Unternehmenszielen auszurichten und gleichzeitig messbar zu machen. EVA steht dabei für „Enterprise Value Added“ – also der Steigerung des Unternehmenswerts durch das System.

„Anstatt die Führungskräfte zu fragen, welche Maßnahmen sie sich für ihre Mitarbeiter wünschen, führen die internen Personalentwickler beim EVA-System strukturierte Interviews mit den Führungskräften, um den konkreten Bildungsbedarf für das Unternehmen zu erheben. Der Schwerpunkt liegt dabei nicht auf Maßnahmen wie etwa Seminare, sondern auf konkreten Verhaltensweisen oder Fähigkeiten, die für den Betrieb wichtig sind“, erklärt Mag. (FH) Stefan Mandl, Geschäftsführer der NeuroPerformanceGroup.

„Die Führungskraft entscheidet mit dem Personalentwickler anhand zweier Kriterien: 1. Ist diese Fähigkeit für den Unternehmenserfolg relevant? 2. Besteht bei dem abgefragten Verhalten Entwicklungsbedarf? Aus den Antworten entsteht eine Entwicklungslandkarte, die die Basis für ein entsprechendes Bildungsangebot bildet“, ergänzt Geschäftsführer Mag. Gerald Krug-Strasshofer.

Seminare, die „nice to have“ sind, aber am Unternehmensziel oder am Entwicklungsbedarf vorbei gehen, gehören mit dem EVA-System der Vergangenheit an. Stattdessen werden jene Bildungsmaßnahmen ermittelt, die dem Entwicklungsbedarf und dem Unternehmensziel entsprechen.

Infos unter www.npgroup.at

Mit einem Personalentwicklungssystem zur gezielten Evaluierung, Planung und Durchführung von Bildungsmaßnahmen nimmt die NeuroPerformanceGroup teil. Im Bild Geschäftsführer Mag. (FH) Stefan Mandl.
© Graf Mit einem Personalentwicklungssystem zur gezielten Evaluierung, Planung und Durchführung von Bildungsmaßnahmen nimmt die NeuroPerformanceGroup teil. Im Bild Geschäftsführer Mag. (FH) Stefan Mandl.

Einreichfrist verlängert

Die Einreichfrist für den Constantinus, die ursprünglich am 31. März geendet hat, wurde verlängert: Bis zum 15. April können Projekte online unter einreichen.constantinus.net eingereicht werden. „Wir verlängern die Einreichphase, damit keines der Erfolgsprojekte die Chance verpasst,“ sagt UBIT-Fachverbandsobmann Alfred Harl.

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