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Startup Salzburg Factory: Ab in die Reifekammer!

Die Startup Salzburg Factory startete ­vergangene Woche in den vierten Durchgang. Im Inkubationsprogramm sollen acht Start-ups zu Unternehmen reifen.

Die Start-ups und Betreuer des vierten Durchgangs der Startup Salzburg Factory.
© WKS/wildbild

„Alleine einen Sparringpartner zu haben, mit dem man sich austauschen kann über die Ziele, den weiteren Fahrplan und die Dinge, die man schon umgesetzt hat, ist sehr wichtig“, meinte Sophie Bolzer vom Start-up Audvice vergangene Woche beim Startup Salzburg Bootcamp, dem Auftakt für das neunmonatige Inkubationsprogramm.

Bootcamp, das klingt nicht gerade nach Ferienlager und dementsprechend wurden die Gründerteams in den zwei Tagen von den Organisatoren auch ziemlich gefordert. „Neben dem Kennenlernen der Teams und der jeweiligen Projekte musste jedes Start-up den eigenen Status quo ermitteln und Entwicklungsschritte für die kommenden Monate erarbeiten“, erklärt Start-up-Coach Katharina Lugstein. 


An diesem Fahrplan werden die  innovativen Gründerteams in den kommenden Monaten intensiv arbeiten. Etwa an einem tragfähigen Businessplan und einer auf das jeweilige Geschäftsmodell abgestimmten Go-to-Market-Strategie. Darüber hinaus erhalten sie Coachings zum Thema Marketing und Vertrieb sowie ein Pitch-Training, um ihre Geschäftsidee potenziellen Investoren oder strategischen Partnern schmackhaft machen zu können.

Dass Start-ups eine intensivere Betreuung benötigen, liegt auf der Hand. „Hier handelt es sich meistens um komplexere Geschäftsmodelle und innovative Produkte, die technologie- und wissensbasiert sind und aus diesem Grund nicht so einfach auf dem Markt zu etablieren sind“, betont Lorenz Maschke, Start-up-Beauftragter der WKS und Hauptorganisator der Factory.

In den vergangenen Jahren hat sich das Umfeld für innovative Gründer deutlich verbessert. Das liegt nicht nur an Initiativen wie Startup Salzburg, an der sich die wichtigsten Player in diesem Bereich beteiligen, von der Fachhochschule, der Universität bis zum Land Salzburg, dem ITG – Innovationsservice für Salzburg und der Wirtschaftskammer.

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Tanja Friedrich von Bikeparker hat ein modulares, platz­sparendes Fahrradmöbel für den öffentlichen Raum kreiert.
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„Chapeau“, so heißt das innovative Game, das Gregor Kirchhofer mit Salt Castle Studio entworfen hat.
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Auch die gut dotierte österreichische Förderlandschaft und das immer dichter werdende Netz an Business Angels hilft gerade am Beginn bei Finanzierungen. „Vielen ist allerdings nicht bewusst, dass es neben dem Geldaufnehmen auch noch andere Wachstumsstrategien gibt“, räumt Business Angel Werner Wutscher ein, der maßgeblich am Konzept der Startup Salzburg Factory mitgearbeitet hat. „Man kann natürlich auch organisch wachsen. Wer schaut, dass er rasch Kunden bekommt, macht bald Umsatz und kann so Wachstum sicherstellen. Das wird bei Start-ups oft vergessen, die meist stark auf Investoren und Investments gepolt sind“, gibt Wutscher zu bedenken. 

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© WKS/wildbild Maximilian Neukirchner ist ­passionierter Kicker und hat eine Fußballtrainingsanlage entwickelt, die individuell angepasst wird.


Schwierig könne es laut Wutscher dann werden, wenn es um Marktpenetration gehe. Dann, wenn Millionen-Euro-Beträge benötigt werden. „Da haben wir in Österreich eine Lücke. Mit österreichischen Finanziers ist das oft nicht sicherzustellen. Dennoch sollte man sich bewusst machen, dass jedes Geschäftsmodell seine eigene Wachstumsstrategie benötigt“, sagt er.

Eine Finanzspritze in Millionenhöhe erwarten sich die Teilnehmer des vierten Durchgangs der Startup Salzburg Factory ohnehin noch nicht. Ihnen ist in erster Line der Erfahrungsausstausch untereinander wichtig. Große Hoffnungen setzen die meisten auch auf den Mentor aus der Wirtschaft, der jedem Team zur Seite gestellt wird. Er kann vielleicht die Umsetzung beschleunigen und manches
vereinfachen. 

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