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Zukunft lernen am WIFI

Im Bereich der Technik schreitet die Weiterentwicklung rasch voran. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, brauchen Unternehmen gut ausgebildete Mitarbeiter. Im WIFI finden sie in der Weiterbildung einen starken Partner, wie die Bereiche der Additiven Fertigung und der Photovoltaik zeigen. 

Lehrgangsleiter Mike Hiendlmayer zeigt den Teilnehmern am 3-D-Drucker, wie gerade das WIFI-Logo entsteht.
© WKS/Birgit Probst Lehrgangsleiter Mike Hiendlmayer zeigt den Teilnehmern am 3-D-Drucker, wie gerade das WIFI-Logo entsteht.

Eine der Zukunftstechnologien ist die Additive Fertigung mit Bauteilen aus dem 3-D-Drucker. Sie ergänzt bestehende Fertigungsverfahren und eröffnet neue Chancen zur Optimierung technischer Produktion. Die Vorteile additiver Fertigungsmethoden liegen auf der Hand: Bauteile können flexibel, passgenau und zeitsparend vor Ort produziert werden. Zusätzlich ergibt sich ein neues Maß an Designfreiheit und Funktionsoptimierung. 3-D-Druck kommt in vielen Branchen zum Einsatz, wie beispielsweise in Luft- und Raumfahrt, Medizin- und Zahntechnik, Maschinen- und Anlagenbau, Werkzeugbau, Automobilindustrie, Architektur bis hin zur Mode- und Textilindustrie. 

3-D-Druck, eine gefragte Zukunftstechnologie

Gerade in Zeiten des rasanten Wandels sind Fachleute gefragt, die in der Lage sind, Potenziale und das Kosten-Nutzen-Verhältnis innovativer Wege einzuschätzen. Im WIFI werden Experten für Additive Fertigung ausgebildet. „Im Lehrgang, der mit einem Zertifikat abschließt, erfahren die Teilnehmer in fünf Modulen, wie sie ihre Konstruktionen, Designs und Fertigungen auf ein neues Level heben. Von den Basics über die Auswahl von Materialien bis hin zur kreativen Konstruktion erarbeiten sie sich im praxisorientierten Lehrgang alle Kenntnisse, die im Produktionsprozess gebraucht werden“, erklärt WIFI-Fachbereichsleiter Peter Graggaber. 

Die Einsatzmöglichkeiten im 3-D-Druck sind vielfältig.
© WKS/Birgit Probst Die Einsatzmöglichkeiten im 3-D-Druck sind vielfältig.
Eine Technik – viele Einsatzmöglichkeiten

Der Lehrgang „Additive Fertigung“ am WIFI wird sehr gut angenommen, schildert Lehrgangsleiter Mike Hiendlmayer: „Ich bin sehr zufrieden. Jetzt läuft bereits das zweite Modul. Bei uns im Kurs haben wir eine bunte Teilnehmergruppe mit einem Koch, einer Designerin, einem Maschinenbauer und Konstrukteuren. Das zeigt schon, dass der 3-D-Druck auf vielen Gebieten zum Einsatz kommt. Das Geniale ist, wenn ich die Technik einmal beherrsche, dann kann ich in allen Branchen arbeiten. Das macht mich bei der Berufswahl extrem flexibel.“ 

Moderne Ausstattung im WIFI

Konstruktion, Design und Fertigung erreichen auf der Basis von digitalen 3-D-Konstruktionen eine neue Dimension. „Das WIFI ist hier sehr gut ausgestattet und ermöglicht uns Kooperationen mit anderen Firmen, wo wir uns mit den Teilnehmern die Industrieanlagen anschauen können“, erzählt Hiendlmayer. Zudem könne die Ausbildung dabei helfen, die Karriereleiter nach oben zu klettern: „Weil ich mit diesen neuen Kenntnissen in Firmen neue Denkansätze, Lösungen und Prozesse einbringen und alte Muster erneuern kann. Und gerade in der heutigen Zeit ist das innovative, fertigungsgerechtere Denken gefragt, insbesondere in diesem Bereich kann ich viel mit 3-D-Druck machen.“

Kursteilnehmer Stefan Engelmann.
© WKS/Birgit Probst Kursteilnehmer Stefan Engelmann.
Stefan Engelmann: „Ich beschäftige mich privat schon lange mit dem 3-D-Druck und bin jetzt in einer Firma, wo wir einen komplett neuen 3-D-Druckbereich aufbauen. Der Kurs deckt viele Bereiche ab und man lernt viele neue Programme, Tools und Verfahren kennen.“
Kursteilnehmer Peter Nägele.
© WKS/Birgit Probst Kursteilnehmer Peter Nägele.
Peter Nägele: „Ich war überrascht, wie gut das WIFI technisch ausgestattet ist, hier bekommt man einen umfassenden Überblick. Die additiven Fertigungsverfahren werden in Zukunft an Bedeutung gewinnen, weil sie weniger Material und Zeit brauchen. Auch der Umweltfaktor spielt zunehmend eine Rolle, weil beim 3-D-Druck einfach weniger Ressourcen verbraucht werden.“

Viele Jobmöglichkeiten im Zukunftsfeld Photovoltaik

Ein zweites stark wachsendes Segment ist die Photovoltaik. Bereits seit 2013 wird vom WIFI die Ausbildung zum zertifizierten Photovoltaik-Techniker & -Planer angeboten. Der Lehrgang richtet sich in erster Linie an Elektrotechniker, wird aber auch für Installations- und Gebäudetechniker sowie Mechatroniker zunehmend interessanter. Zudem sind die beruflichen Aussichten im Bereich der Photovoltaik hervorragend, weiß WIFI-Fachbereichsleiter Andreas Langer: „Dieses Berufsfeld wird in den nächsten Jahren weiterhin boomen, weil die Nachfrage der Konsumenten stark steigt, egal ob es um PV-Anlagen, E-Tankstellen, Elektromobilität oder auch um das Heizen und Kühlen von Gebäuden geht. Die Unternehmen suchen daher nach gut ausgebildeten Fachkräften, um die zahlreichen Aufträge bearbeiten zu können.“

Kursteilnehmer Wolfgang Malsky ist von der WIFI-Ausbildung begeistert: „Toll ist, dass man im Detail erfährt, worauf man bei der Planung und Herstellung einer Photovoltaikanlage achten muss und welchen Nutzen sie bringt. Gut erklärt werden auch alle Sicherheitsaspekte, die berücksichtigt werden müssen. Von der Montage bis hin zur Elektroinstallation bekommt man viele wertvolle Informationen.“ Er hat sich für diese Ausbildung entschieden, um seine Kunden künftig noch besser beraten zu können. „Ein Highlight ist auch die eigene PV-Schulungsanlage auf dem WIFI-Dach, weil man dann gleich in der Praxis sieht, wie das alles ausschaut. Zudem ist es ein gutes Gefühl mit seinem Beruf dazu beitragen zu können, die Klimaziele künftig besser zu erreichen“, erzählt Malsky.

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