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Wintersport weiter Top-Umsatzbringer

Das Wintersportland Salzburg hat hervorragende Voraussetzungen, um auch in Zukunft als Top-Destination im Alpenraum zu gelten und von vielen Gästen gebucht zu werden. Dieses erfreuliche Resümee zogen Expert:innen beim „Netzwerk Winter“, das Ende vergangener Woche in Kaprun stattfand.

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© Netzwerk Winter/Neumayr Beim Netzwerk Winter 2022 (v. l.): Koordinator Franz Schenner, Kornel Grundner (Sommer-Bergbahnen), Wolfgang Mayrhofer (Skiindustrie), Gerhard Sint (Skilehrerverband), Bundesspartenobmann Robert Seeber und Michael Nendwich (VSSÖ).

Das 2006 gegründete „Netzwerk Winter“ ist eine branchenübergreifende Plattform von Touristikern, Seilbahnern, Skiherstellern und weiteren branchennahen Produzenten und Dienstleistern. Ziel der Plattform ist es, den Nachwuchs für den Wintersport zu fördern und neue Ideen zur Stärkung des Wintertourismus zu entwickeln und umzusetzen. „Diese Aufgabe ist auch äußerst wichtig und dringend notwendig, um die Top-Position Salzburgs im Wintertourismus abzusichern“, sagte LAbg. Mag. Hans Scharfetter in seiner Begrüßungsrede. Denn immerhin werde der Großteil des touristischen Geschäftes im Winter gemacht.

Dass es um die Zukunft des Wintersports gut bestellt ist, wies Sandra Neukart von der Österreich Werbung anhand einer neuen Winterpotenzialstudie nach, bei der 10.000 Personen in zehn europäischen Kernmärkten befragt wurden. Für die Befragten ist Österreich eindeutig das Wintersportland Nummer 1 in Europa. Von 185 Millionen Menschen planen heuer 17 Millionen einen Winterurlaub. 2019 sind es noch 16,4 Millionen gewesen. Geschaut werde heuer allerdings verstärkt auf preisgünstige Urlaubsziele bzw. Unterkünfte. Eine besondere Rolle bei der Wahl des Urlaubszieles spielen neben dem Preis die Nachhaltigkeit und die Hygiene.

Markus Webhofer vom Institute of Brandlogic wies in seinem Vortrag auf die Bedeutung der Entwicklung von Stammgästen hin. „Unsere Untersuchungen zeigen, dass 60% der Gäste Wiederholer sind, 60% vom Rest kommen auf Empfehlung und zwei Drittel des Restes über Social Media“, erläuterte Webhofer. Ziel sei es daher, aus Gästen Fans zu machen, die immer wieder in die Region zurückkehren. Besonders gut gelungen sei das etwa in der Tiroler Region Serfaus Fiss Ladis, wo man sich unter dem Motto „We are family“ stark auf Familien und Kinder spezialisiert hat. „Dort ist jedes Detail auf diese Zielgruppe ausgerichtet. Der Seilbahnhersteller Doppelmayr hat hier etwa mit eigenen Liftsitzen für Kinder eine besondere Innovation umgesetzt“, sagte Webhofer weiter.

Bergerlebnisse schaffen

Kornel Grundner, Sprecher der „Besten Österreichischen Sommer-Bergbahnen“ betonte, dass die Seilbahnwirtschaft in der Vergangenheit sehr viel über technische Innovationen und Investitionen gesprochen habe. In Zukunft stehe die Emotion sowie die Gestaltung des Bergerlebnisses für die Gäste im Vordergrund. Tourismus-Bundesspartenobmann Robert Seeber führte aus, dass man Gäste besonders über motivierte Mitarbeiter:innen zu Fans machen könne. Dass der Tourismus durchaus als attraktiver Arbeitsplatz wahrgenommen werde, beweisen die jüngsten Lehrlingszahlen. Demnach gibt es derzeit eine österreichweite Steigerung bei den Lehranfänger:innen von 30%.

Wolfgang Mayrhofer von Atomic, Sprecher der österreichischen Skiindustrie, meinte, dass man sich hierzulande das Mountain Management in den USA zum Vorbild nehmen könne. Dort würden sowohl Gäste als auch Mitarbeiter:innen zu „Brand-Lovern“ gemacht. Norbert Karlsböck von den Gletscherbahnen Kaprun betonte, dass man die Torte Wintersport gleich groß lassen, aber besser machen soll. „Wir müssen die Skigebiete oder Anlagen nicht noch mehr erweitern, sondern die Anstrengungen etwa bei Regionalität, persönlicher Betreuung und Nachhaltigkeit verstärken.“ Um dem heimischen Skinachwuchs entsprechende Angebote zu unterbreiten, wurde die Online-Plattform „Wintersportwochen“ (www.wispowo.at) ins Leben gerufen.

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