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Kleinbetriebe: Wieder Förderung für Investitionen

Das Wachstumsprogramm für Kleinbetriebe wird wieder aufgenommen. Zusätzlich gibt es eine erhöhte Förderquote für energiesparende Maßnahmen.

Das Land fördert verstärkt Investitionen von Kleinbetrieben in die Energieeffizienz.
© Adobe Stock Das Land fördert verstärkt Investitionen von Kleinbetrieben in die Energieeffizienz.

Das Wachstumsprogramm für Kleinbetriebe kann seit Anfang Juli wieder beantragt werden. Neben der bekannten Förderung von Investitionen (10% für Investitionen ab 10.000 € der förderbaren Investitionskosten; Summe der förderbaren Kosten max. 40.000 €) wird eine zeitlich befristete Schwerpunktaktion zur Abfederung der hohen Energiepreise angeboten.

Für „energiesparende Maßnahmen“ gibt es einen 20%-igen Zuschuss zu förderbaren Investitionskosten bis max. 40.000 €. Die bis 31.12.2022 befristete Schwerpunktaktion soll die Salzburger Kleinunternehmen durch Förderung von energieeffizienten Investitionen bei der Bewältigung der Energiekosten unterstützen.

Förderbare Maßnahmen sind etwa Investitionen in E-Sonderfahrzeuge, Beleuchtungsoptimierung, Sonnenschutz und Verschattung, Lüftungs- und Klimatechnik, Strom-/Wärmeerzeugung und Speicherung, Energieeffizienz bei Maschinen und Anlagen und energieeffiziente Bauweise.

Gefördert wird bereits ab einer Investitionssumme von 5.000 €. Die niederschwellige Schwerpunktförderung für energiesparende Investitionen bietet eine sinnvolle Ergänzung zu bestehenden Energie- und Umweltförderungen.

Förderplus für bestimmte Regionen

Im Bereich der Investitionsförderung für Kleinstbetriebe können wie bisher bauliche und maschinelle Verbesserungen und/oder Erweiterungen gefördert werden, ebenso Investitionen, die zu neuen oder verbesserten Produkten, Dienstleistungen und Produktionsverfahren führen. Im Tourismus werden Maßnahmen gefördert, die zu einer Saisonverlängerung, zur Gewinnung neuer Zielgruppen, zu Qualitätsverbesserungen im Betrieb oder zur Schaffung bzw. Verbesserung von Unterkunftsmöglichkeiten oder Aufenthaltsräumen von Mitarbeitern beitragen, wobei hier vorrangig eine mögliche Bundes- oder Landestourismusförderung zu beantragen ist.

Für Kleinunternehmen, die Betriebsstätten in den nachstehenden Regionen bzw. Gemeinden betreiben, wird eine erhöhte Regionalförderung in Höhe von 15% gewährt:

  • Bezirk Tamsweg – nationales Regionalförderungsgebiet Lungau,
  • Lammertal – Gemeinden Abtenau, Annaberg und Rußbach,
  • Saalachtal – Gemeinden Lofer, St. Martin bei Lofer, Unken und Weißbach,
  • Unterpinzgau – Gemeinden Bruck, Dienten, Fusch, Lend, Rauris und Taxenbach,
  • Oberpinzgau – Gemeinden Krimml, Wald im Pinzgau, Neukirchen am Großvenediger, Bramberg am Wildkogel, Hollersbach, Mittersill, Stuhlfelden, Uttendorf, Niedernsill.

Wer und wie wird gefördert

Gefördert werden Unternehmen mit max. 20 Arbeitnehmern (ohne Lehrlinge), die Mitglieder der Wirtschaftskammer Salzburg sind.

Die Förderung erfolgt grundsätzlich durch einen Direktzuschuss. Unter bestimmten Voraussetzungen kann bei Fremdfinanzierung ein Zinsenzuschuss gewährt werden.

Antragstellung und Verfahren

Die klassische Investitionsförderung und die Schwerpunktförderung können bis Jahresende kumulativ beantragt werden. Eine erneute Antragstellung im Rahmen dieser Förderaktion ist dann frühestens nach 2 Jahren wieder möglich.

Der Förderungsantrag ist vor Beginn der Projektumsetzung bzw. –Durchführung (d. h. vor Bestellung/Beauftragung) online über die Internetseite der Förderungsstelle einzureichen. Die Förderungsrichtlinie kann im Downloadbereich abgerufen werden.

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