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WIFI-Weiterbildung trotz Corona stark gefragt

Die Corona-Pandemie stellte auch das WIFI Salzburg vor neue Herausforderungen. So war auch das Wirtschaftsförderungsinstitut von den Lockdowns betroffen, konnte aber dank langjähriger Erfahrung im E-Learning das Kursprogramm weitgehend aufrechterhalten. 

Kursteilnehmer mit Laptops
© wildbild

Mit Jahresende 2020 haben trotz Lockdown und anderer Einschränkungen 27.600 Teilnehmer einen Kurs am WIFI Salzburg besucht. Das sind um 11% weniger als im Jahr davor. Insgesamt sind aber 2.480 Veranstaltungen über die Bühne gegangen, das sind nur um 5% weniger als im Vorjahr. Unter den erschwerten Bedingungen hat sich das WIFI schnell auf neue Lehr- und Lernoptionen eingestellt. „Trotz Corona empfehlen 97% der Kursteilnehmer das WIFI weiter, der bisher beste Wert“, freut sich WIFI-Institutsleiterin Dr. Renate Woerle-Vélez Pardo. Online-Schulungen wurden sehr gut angenommen und in den neuen Lernalltag integriert. „Die Umstellung war ja zu Beginn des ersten Lockdowns sehr abrupt. Wir arbeiten seit 20 Jahren mit E-Learning-Plattformen. Somit war es nicht ganz so schwierig für uns, letztlich haben wir im Pandemiejahr 2020 bis zu 70% der Termine online unterrichtet. Hier arbeiteten wir nicht nur mit unserer E-Learning-Plattform, sondern auch mit Web-Konferenz-Tools. Und wir haben vor allem unsere Mitarbeiter und Trainer intensiv geschult und alle haben tagtäglich dazugelernt“, erklärt Woerle.


Einer der Trainer ist DI Soroush Foroughi. Er unterrichtet Mathematik für die Berufsreife und den Bereich Bautechnik. „Die größte Herausforderung beim Onlinetraining ist, dass ich alle Teilnehmer motivieren kann. Denn im Unterricht merke ich am Gesichtsausdruck und am Verhalten, ob ich ihre Aufmerksamkeit habe oder nicht. Das fehlt mir beim Onlinetraining. Deswegen müssen auch alle Kursteilnehmer ihre Kamera einschalten, nicht weil ich wissen will, was für eine Einrichtung sie zu Hause haben, sondern weil ich erkennen möchte, wie es ihnen emotional geht. Durch Mimik und Gestik merke ich, ob sie die Inhalte verstehen, oder nicht.“

Um die Aufmerksamkeit der Teilnehmer aufrecht zu erhalten, muss man den Inhalt möglichst abwechslungsreich gestalten, ist Foroughi überzeugt: „Wir haben fünf Stunden Unterricht und machen zwei Pausen zu je 20 Minuten. Das ist eine Herausforderung für die Teilnehmer. Deswegen ist es auch meine Aufgabe, dass wir den Inhalt möglichst abwechslungsreich präsentieren. Daher schalte ich manchmal die Frontkamera ein und rede direkt mit meinen Teilnehmern, dann aktiviere ich wieder den Tisch-Visualizer, damit sie sehen, was ich genau schreibe. Meist ist jedoch die große Kamera aktiviert, wenn ich etwas an der Tafel erkläre. Diese Abwechslung hilft den Teilnehmern, dass es nicht so langweilig wird.“

Gute Erfahrungen mit Online-Unterricht

Auch die Kursteilnehmer haben sich an das digitale Lernen bereits gewöhnt, schildert Markus Leitner: „Mit dem virtuellen Lernen von zuhause aus geht es mir eigentlich ganz gut. Online ist auf jeden Fall besser als im Präsenzkurs zwei Stunden lang mit Maske dasitzen zu müssen. Für die Trainer ist die neue Situation sicher nicht einfach, aber die haben sich einiges einfallen lassen und machen das super. Das größte Manko ist, dass man mit Kurskollegen kaum noch plaudern kann, das ist schon schwieriger geworden und schade. Ein Vorteil ist jedoch, dass man sich die Anreisezeit zum WIFI und die Parkkosten sparen kann.“

Kursteilnehmerin Marlene Meingast ergänzt: „Den virtuellen Unterricht kann man natürlich nicht mit dem Präsenzunterricht vergleichen. Beim Distance-Learning fehlen einfach die sozialen Kontakte, trotz allem finde ich es gut, dass wir die Möglichkeit haben, unsere Weiterbildung fortzusetzen. Unser Trainer gestaltet den Unterricht sehr gut und ist bemüht, dass wir den Stoff verstehen. Vorteile beim Distance-Learning gibt es gerade für mich als Mama auch, denn ich erspare mir damit Wege und Zeit.“

Blended Learning wird forciert

In Zukunft will das WIFI verstärkt auf „Blended Learning“ setzen. Das ist ein Mix aus Präsenzunterricht und Onlinelernen. „Hier kann man sich vorab bereits online einiges an Theorie erarbeiten und dann später im Präsenzunterricht die wirklich kniffligen Themen in der Gruppe aufarbeiten oder in der Werkstatt den Unterricht vertiefen. Zudem bin ich beim Online-Lernen flexibel und kann arbeiten, sobald ich Zeit habe. Ortsungebunden kann man entweder zuhause lernen, im Büro oder unterwegs“, erklärt Woerle.

Gerade im Pandemiejahr 2020 brachte das Distance-Learning viele Vorteile, berichtet Woerle: „Denn wir hatten viele Teilnehmer, die nicht kommen konnten, weil sie etwa in Quarantäne waren. Hier haben wir den sogenannten Hybridunterricht angeboten. Dabei war der Trainer bei uns im Haus, ein Teil des Kurses war auch im WIFI und ein Teil saß zuhause vor den Computern und hat über Live-Online-Training ebenfalls mitmachen können.“ Um auch in Coronazeiten alle Termine aus dem Praxisunterricht wahrnehmen zu können, wird das WIFI 2021 ausnahmsweise auch abends während der Semester-, Oster- und Sommerferien geöffnet bleiben.

Weitere Infos unter www.wifisalzburg.at

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