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Veranstaltungen und Digitalisierung als Triebfedern

Nach einer zweijährigen Pause finden heuer wieder die Salzburger Buchtage statt. Von 4. bis 9. November locken an die 25 Veranstaltungen, die sowohl der Leselust als auch der Buchwirtschaft einen Impuls verleihen sollen.

Das Hauptziel der Salzburger Buchtage liegt darin, bei diversen Veranstaltungen die Menschen hinter den Büchern kennenzulernen.
© LIGHTFIELD STUDIOS - STOCK.ADOBE.COM Das Hauptziel der Salzburger Buchtage liegt darin, bei diversen Veranstaltungen die Menschen hinter den Büchern kennenzulernen.

Mit der Verleihung des Salzburger Buchpreises der Salzburger Wirtschaft 2021 an die Salzburger Autorin und Bachmann-Preisträgerin Birgit Birnbacher werden am 4. November um 19.30 Uhr im WIFI die Salzburger Buchtage 2021 eröffnet.  25 Veranstaltungen bieten die Möglichkeit, die Menschen hinter den Büchern kennenzulernen sowie Begegnungen zwischen Autoren, Verlegern und Bücherfreunden zu schaffen.

Enorme Nachfrage nach guter Literatur

 So schwierig die Situation auch war, dem Buchhandel hat sie nicht geschadet. „In der schwierigen Zeit der Pandemie ist es uns gelungen, die Bücher zu den Lesern zu bringen. Die Nachfrage war enorm groß. Das große Interesse an Büchern und Literatur quer durch die gesamte Gesellschaft stimmt mich sehr positiv. Es bleibt aber eine Herausforderung, das Interesse auch zu normalen Zeiten hochzuhalten“, berichtet Wolfgang Pfeifenberger, der in Tamsweg eine Buchhandlung und einen Verlag betreibt.

„Das Lesen hat wieder einen neuen Stellenwert bekommen. Gerade in isolierenden und herausfordernden Zeiten eröffnen Bücher neue Welten, lassen Abenteuer im Kopf erleben. Nun haben wir die Gelegenheit, den Autoren zuzuhören und Fragen zu stellen.“
Klaus Seufer-Wasserthal, Obmann der Fachgruppe Buch- und Medienwirtschaft 

Dem Lesen im wahrsten Sinn mehr Spannung verleihen, das will Claudia Held, die es trotz Corona im Sommer 2021 gewagt hat, sich mit einer Krimibuchhandlung selbstständig zu machen. „Ich bin heuer 50 geworden und bin gemeinsam mit meiner Familie zu dem Entschluss gekommen: Wenn nicht jetzt, wann dann? Ich habe mich durch Corona nicht verunsichern lassen. Die Nachfrage nach Büchern war auch während der Lockdowns immer da“, bestätigt Held. „Wir haben jetzt drei Monate geöffnet und sind happy und zufrieden. Zudem steht Weihnachten vor der Tür, wo gerne Bücher verschenkt werden.“

Claudia Held hat sich diesen Sommer den Wunsch einer eigenen Krimibuchhandlung erfüllt.
© Krimi Helden Claudia Held hat sich diesen Sommer den Wunsch einer eigenen Krimibuchhandlung erfüllt.

Veranstaltungen als wichtige Bühne

Dass nach den Lockdowns heuer wieder Buchmessen, Buchwoche und Lesungen stattfinden können, erachtet Alice Loske-Wirthmiller, die in dritter Generation in Saalfelden die Buchhandlung Wirthmiller führt, als sehr wichtig: „Bücher, Autoren und Verlage brauchen diese Bühne und die Öffentlichkeit dringend“, unterstreicht Wirthmiller. „Die Situation im Vorjahr, wo vor Weihnachten die Geschäfte geschlossen bleiben mussten, ist mir noch in unangenehmer Erinnerung. Das Weihnachtsgeschäft hat im letzten Jahr eindeutig gefehlt. Ich hoffe, dass wir heuer einen Advent ohne Einschränkungen erleben können“, betont Wirthmiller.

Alice Loske-Wirthmiller freut sich heuer auf einen Advent ohne Einschränkungen
© Faistauer Alice Loske-Wirthmiller freut sich heuer auf einen Advent ohne Einschränkungen.

Digitalisierung des Buchhandels

Die Lockdowns haben gezeigt, dass es auch für den regionalen Buchhändler überlebensnotwendig war, frühzeitig in die Digitalisierung in Form eines Webshops investiert zu haben. Das bestätigt auch Wirthmiller, die bereits vor mehreren Jahren in einen gut funktionierenden Webshop investiert hat: „Es ist wichtig, unseren Kunden eine regionale Alternative zu internationalen Online-Konzernen anzubieten. Das wird auch sehr gut angenommen. Deshalb haben wir diesen auch komplett neu überarbeitet und modernisiert.“ „Sowohl in unseren Arbeitsabläufen als auch in den Produktionsprozessen, aber auch im Marketing und im Vertrieb sind seit Jahren ein hoher Grad an Digitalisierung selbstverständlich.“ Dieser Umstand habe den raschen Umstieg auf Home-Office im Lektorat und in der Herstellung sehr begünstigt.

Die Digitalisierung spielt bei uns schon seit vielen Jahren eine bedeutende Rolle.
Verlagsleiter und Geschäftsführer Gerald Klonner, Anton Pustet Verlag

Im Vergleich zum Buchhandel sieht er das breit aufgestellte Sachbuchprogramm des Anton Pustet Verlags als weitgehend unabhängig von kurzfristigen Trends. „Was wir aber bemerken, ist eine vermehrte Hinwendung der Leser zu regionalen, ja sogar lokalen Themen“, berichtet Klonner. Das kann Wolfgang Pfeifenberger bestätigen: „Wir erkennen eindeutig einen Trend hin zu Qualität und Nachhaltigkeit. Dies betrifft die Herstellungskreisläufe gleichermaßen wie Inhalte.“

© Holitzky "Das große Interesse an Büchern und Literatur quer durch die gesamte Gesellschaft stimmt mich positiv", betont Wolfgang Pfeifenberger.

Gute Zusammenarbeit zwischen Verlag und Buchhandel

Dass geschlossene Buchhandlungen ein harter Schlag für die gesamte Branche waren, steht außer Zweifel. „Umso erfreulicher war es, dass Verleger und Buchhändler an einem Strang gezogen haben“, erläutert Klonner. Auf beiden Seiten habe man eine große Kreativität und Einsatzbereitschaft wahrgenommen, um sorgfältig recherchierte und ansprechend aufgemachte Bücher trotz widriger Voraussetzungen an die Leser zu bringen. „Diese dankten es uns mit einem gesteigerten Interesse an Themen. die mit Umwelt, Essen, Trinken, Wandern und Freizeit zu tun haben.“

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