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Tourismus zwischen Hoffen und Bangen

Nach einer teilweise zufriedenstellenden Weihnachtssaison blicken Salzburgs Touristiker dem weiteren Saisonverlauf mit Sorge entgegen. Vor allem der Jänner werde ein großes Loch in die Winterbilanz reißen.

Skifahrer auf der Piste
© SLTG Auf den Skipisten tummeln sich derzeit hauptsächlich Tagesgäste. Der Übernachtungsgast bleibt im Jänner nahezu aus.

„Die Weihnachts- und Silvestertage sind bei uns erstaunlich gut gelaufen. Gefühlt sind wir bei einer Auslastung von 80 bis 90% gelegen“, berichtet Thomas Wirnsperger vom Tourismusverband Großarltal. Die gute Belegung in den Hotels und Pensionen habe bis 9. Jänner angehalten. „Ab dann reißt es allerdings dramatisch ab“, sagt Wirnsperger weiter. Normalerweise würden jetzt viele Vereine und Firmen Aufenthalte in der Tourismusregion buchen. „Die haben aber alle abgesagt. Entweder aus Solidarität den ungeimpften Kollegen gegenüber oder auch deshalb, weil jetzt keiner das erhöhte Risiko einer Gruppenreise eingehen will“, betont Wirnsperger. Für den Februar sei die Buchungslage noch relativ gut, allerdings wisse man heute natürlich noch nicht, ob Omikron wieder eine Stornierungswelle auslösen werde. Da der Höhepunkt der neuen Infektionswelle mit Ende Jänner prognostiziert ist, seien derzeit auch keinerlei Neubuchungen zu verzeichnen.

„Viele Betriebe stehen jetzt zwischen Hoffen und Bangen und konzentrieren sich darauf, ihre Mitarbeiter möglichst zu halten. Denn fällt etwa einem kleineren Betrieb, der ohnedies nur eine kleine Küchenmannschaft hat, jetzt ein Koch aus, kann er gleich zusperren“, erläutert Wirnsperger. Generell sei aber die Motivation der Gäste, einen Winterurlaub in Salzburg zu verbringen, nach wie vor sehr groß. „Viele warten allerdings jetzt die weitere Entwicklung ab und buchen noch knapper, als es bislang üblich war“, betont Wirnsperger. Außerdem hätte sich die Aufenthaltsdauer der Gäste durch Corona noch weiter verringert.

Kein weiterer Lockdown mehr

Eine ähnliche Bilanz zieht Marco Pointner, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Saalfelden-Leogang. „Obwohl die neuen Corona-Bestimmungen sowie die Aufhebung der deutschen Reisewarnung sehr knapp vor Weihnachten gekommen sind, konnten wir eine Auslastung zwischen 75 und 80% im Vergleich zu einer Normalsaison erreichen. Jetzt rechnen wir - trotz hervorragender Schneeverhältnisse - mit einem ordentlichen Jännerloch.“

Für den weiteren Saisonverlauf sei es laut Pointner wichtig, dass es keinen weiteren Lockdown mehr gibt. „Für die Gesamtbilanz der Wintersaison ist es entscheidend, dass wir einen guten Februar haben.“ Sowohl die Bergbahnen als auch die Tourismusbetriebe hätten enorm in Hygiene- und Sicherheitskonzepte investiert, die hoffentlich auch der Omikron-Welle standhalten. „Nicht nur unsere Betriebe, sondern auch unsere Gäste nehmen viel auf sich, um bei uns Urlaub machen zu können. Ob Tests oder 2-G-Pflicht, wir wollen auch in Zukunft Qualitätstourismus für den qualitätsvollen Gast bieten“, resümiert Pointner.

Bescheidene Bilanz

Mit einer Gästebelegung zu Weihnachten von maximal 40 bis 50% musste sich heuer die Tourismusgemeinde Abtenau begnügen. „Im Jänner rechnen wir mit 20 bis 30%“, sagt Christel Putz vom Tourismusverband Abtenau. „Gott sei Dank können viele Betriebe auf Stammgäste bauen, Neubuchungen kommen allerdings derzeit so gut wie gar keine dazu“, erläutert Putz.

Für den weiteren Verlauf der Saison sei es entscheidend, dass die unterschiedlichsten Einschränkungen wie Reisewarnungen oder Sperrstundenregelungen sich nicht noch stärker auswirken als bisher. „Die Sperrstunde um 22 Uhr ist für uns völlig unakzeptabel und gerade für unsere Hotelgäste eine Zumutung. Wir werden uns daher weiter vehement für eine Aufhebung dieser Einschränkung einsetzen, die lediglich dazu führt, dass die Leute ihre Treffen in den unkontrollierten privaten Bereich verlagern“, unterstreicht Albert Ebner, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der WKS.

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