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Salzburgs Wirtschaft startet Soforthilfen für Kriegsopfer

Der Krieg mitten in Europa löste auch bei Salzburgs Betrieben eine Welle der Solidarität und Hilfsbereitschaft aus.

Die Werkfassade von Hagleitner in Zell am See leuchtet seit 3. März dem Frieden einen Weg.
© WKS/Pessenteiner Die Werkfassade von Hagleitner in Zell am See leuchtet seit 3. März dem Frieden einen Weg.

So schickte das Traditionsunternehmen Leube 4.000 € als Soforthilfe in die Ukraine. Damit leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung im Krisengebiet. Die international tätige Leube Gruppe beschäftigt in ihrem Werk in Tschechien auch 13 Mitarbeiter mit ukrainischer Staatsbürgerschaft. „Leube versteht sich als Familie. Unsere Gedanken sind deshalb in diesen Tagen bei allen, die sich um ihre Familien sorgen oder selbst betroffen sind“, erklärt Geschäftsführer Heimo Berger. 

Produktpakete als Spenden

Auch beim Drogeriekonzern dm läuft seit Anfang März eine große Hilfsaktion zugunsten ukrainischer Flüchtlinge. In allen österreichischen dm-Filialen haben Kunden die Möglichkeit, symbolische Produktpakete zu spenden. Der gesamte Spendenerlös wird in Produkte, die vor Ort benötigt werden, umgewandelt. „Wir bei dm sind von den Vorgängen in der Ukraine und von dem unermesslichen Leid, das die Menschen infolge des Krieges erleiden müssen, sehr betroffen. Deswegen wollen wir nach Kräften einen Beitrag leisten, um diesen Menschen zu helfen“, so dm-Geschäftsführer Harald Bauer.

Hilfsgüter für Produktionspartner

Die Firmengruppe der Familie Proft mit den Unternehmen Dollinger, h.moser Salzburg und Stapf hat ebenso eine Ukraine- Hilfsaktion gestartet: „In Uschgorod in der Westukraine sind langjährige Produktionspartner ansässig, wodurch ein intensiver Kontakt mit der Ukraine besteht“, berichtet Geschäftsführerin Kathrin Proft. Mit den eigenen Warentransporten werden jede Woche 900 Kilogramm Hilfsgüter mitgeliefert. Darüber hinaus werden in den Dollinger-Filialen und den Online-Shops der Unternehmen Spenden gesammelt, die von der Firmengruppe Dollinger verdoppelt werden. „Wir arbeiten intensiv mit dem Roten Kreuz in Uschgorod zusammen, das uns den aktuellen Bedarf an Hilfsgütern mitteilt. Diese Güter kaufen wir mit den Spendengeldern in Deutschland und Österreich und schicken sie mit unserem Lkw direkt in die Ukraine“, führt Proft aus. Aktuell werden neben Erste-Hilfe-Taschen und Schutzkleidung aufblasbare Matratzen, Waschmittel und Zahnbürsten besonders dringend benötigt.

Die Firmengruppe der Familie Proft fährt mit dem eigenen Transporter jede Woche 900 Kilogramm Hilfsgüter in die Ukraine.
© WKS/Proft Die Firmengruppe der Familie Proft fährt mit dem eigenen Transporter jede Woche 900 Kilogramm Hilfsgüter in die Ukraine.

„Leuchten wir dem Frieden einen Weg.“ Unter diesem Motto lässt das Familienunternehmen Hagleitner seit 3. März seine Werkfassade in den Farben der Ukraine erstrahlen. Dorthin schickt die Firma Hilfsgüter im Warenwert von 20.500 €: 3.920 Flakons mit Händedesinfektionsmittel sowie 1.197 Liter Allzweckreiniger. Die Firma Friwa Transporte aus Saalfelden am Steinernen Meer bringt die Hilfsgüter auf eigene Kosten an die ukrainische Grenze.

Auch in der Salzburger Start-up-Szene zeigt der Hilferuf eines Lemberger Gründers Wirkung: Zahlreiche Gründer sammeln gemeinsam Spenden und medizinische Hilfsgüter für die Ukraine. Die Aktion wird von Silicon Castles und der Initiative Startup Salzburg koordiniert. Am Donnerstag vergangener Woche startete ein Hilfskonvoi mit mehreren Minivans Richtung polnisch-ukrainische Grenze. Auf dem Rückweg werden Flüchtlinge mitgenommen.

Gut Aiderbichl hilft flüchtenden Menschen und Tieren
© WKS/Gut Aiderbichl Gut Aiderbichl hilft flüchtenden Menschen und Tieren.
Mit einem vollbeladenen Transporter mit über 1,5 Tonnen an Tierfutter, Medikamenten und Hilfsmitteln machten sich Mitarbeiter vom Gut Aiderbichl auf den Weg an die ukrainische Grenze. „Zahlreiche Tiere wurden aus der Not heraus zurückgelassen oder können nicht mehr versorgt werden. Daher haben wir beschlossen, sofort zu helfen“, berichtet Stiftungsvorstand Dieter Ehrengruber. 

Benefizkonzert für ukrainische Flüchtlinge

Zur Unterstützung für in Salzburg ankommende Flüchtlingsfamilien findet am 15. April 2022 um 17 Uhr in der großen Universitätsaula ein Benefizkonzert des Ensembles „Salzburg Orchester Solisten“, unter der Leitung des Dirigenten Prof. Kai Röhrig, mit Sängern der Mozarteum Opernklasse sowie Violinist Benjamin Schmid statt. 

Benjamin Schmid und das Ensemble
© WKS/Andreas Steiner Benjamin Schmid und das Ensemble "Salzburg Orchester Solisten" proben für das Benefizkonzert am 15. April.

Karten sind online auf www.kulturvereinigung.com und im Kartenbüro der Kulturvereinigung erhältlich; Kartenpreise: 30 €, 20 €, 15 €.

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