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Rasche Entlastung bei Dieselpreis gefordert

Aufgrund der anhaltend hohen Treibstoffpreise fordert der Obmann der Salzburger Güterbeförderer, Johannes Haberl, eine sofortige Verschiebung der ab Oktober geplanten CO2-Steuer.

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© AdobeStock

„Die Dieselpreise ziehen seit Ende August wieder an und die 2-Euro-Marke ist beinahe wieder erreicht. Mit Einführung der CO2-Steuer ab 1. Oktober ist daher wieder mit Dieselpreisen weit jenseits von 2 Euro pro Liter zu rechnen“, sagt Haberl. Das Problem sei, dass die weitere Entwicklung für niemanden abschätzbar ist. Im Endeffekt zahlt der Konsument die Zeche. Generell machen der Transportwirtschaft nicht nur die höheren Treibstoffkosten zu schaffen, sondern auch die massiv gestiegenen Fahrzeug- und Energiegekosten.

Laut Haberl sei jetzt der Punkt erreicht, wo die Kosten nicht mehr weitergegeben werden können, da sonst der Konsum einbricht: „Es kann nicht im Sinne der Wirtschaft sein, dass die Transport- und Logistikkosten so in die Höhe getrieben werden, dass gewisse Produkte für große Teile der Bevölkerung schlicht nicht mehr leistbar sind.“

Alternative Entlastungen

Die Salzburger Transporteure fordern daher ein Aussetzen der C02-Steuer, bis sich die Lage wieder stabilisiert hat. Sollte eine Verschiebung nicht möglich sein, müssen die gestiegenen Kosten kompensiert werden. Dafür würde sich die Einführung eines Gewerbediesels bzw. die Reduktion der Mineralölsteuer auf das erlaubte EU-Mindestmaß anbieten.

Der Fachgruppenobmann betont, dass die Transportbranche nach wie vor bereit und willens ist, das Erreichen der Klimaschutzziele zu unterstützen. Man arbeite intensiv daran, alternative und umweltschonende Antriebsformen sobald wie möglich einzusetzen. „Das Problem ist allerdings: Es gibt für den Schwerverkehrsbereich noch keine derartigen Fahrzeuge in Serienreife“, betont Haberl.

Weil der von der Politik beabsichtigte Lenkungseffekt im Transportbereich ohnehin nicht erzielt werden kann, richtet die Branche einen dringenden Appell an die Bundesregierung, im Sinne der gesamten Bevölkerung eine temporäre Entlastung der Transportbranche zu beschließen. „Denn kontinuierlich steigende Transportkosten bedrohen nicht nur die Existenz der Transportwirtschaft, sondern befeuern auch weiter die Inflation, die letztlich jeden Österreicher betrifft“, resümiert Haberl.

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