th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Mit nachhaltigen Konzepten auf Erfolgskurs

In Salzburg sowie im gesamten Alpenraum werden neue Konzepte entwickelt, wie der Tourismus nach der Krise erfolgreich durchstarten kann. Dieses Thema steht auch beim internationalen Fachkongress „Heilkraft der Alpen“ am 8. und 9. Oktober im Mittelpunkt.

Natur
© SLTG

Die Besuchszahlen im Tourismus haben sich mittlerweile wieder etwas erholt, dennoch haben Pandemie und Lockdowns ihre Spuren hinterlassen. Auch die Hochsaison im kommenden Winter ist derzeit noch ungewiss. Betriebe, die auf die Hauptsaison angewiesen sind, haben es nicht leicht, vorauszuplanen. Hier setzen Angebote an, die Urlaubsorte ganzjährig attraktiv machen.

Covid-19 hat aber auch andere Aspekte: In Krimml wurden die wissenschaftlich nachgewiesen gesundheitsfördernden Aspekte des Krimmler Wasserfalls genutzt, um Therapieangebote umzusetzen. Asthmatiker, Allergiker, aber auch Personen, die an Covid-19 erkrankt waren, finden hier Erholung. Und das spürbar: „Wir konnten die Nächtigungszahlen 2020 mit Hilfe von rund 180 neuen Qualitätsbetten um über 24% gegenüber dem Vorsommer 2019 steigern“, sagt Petra Lemberger, Geschäftsführerin des Tourismusverbands Krimml.

In Meran geht man zu Fuß

Darüber hinaus zeigt ein Blick über die Alpen nach Südtirol, wie es „gehen“ kann. Gabriela Strohmer, die aus einer Familie von Hoteliers in Meran stammt und zehn Jahre Stadträtin für Wirtschaft, Tourismus und Sport war, betreibt selbst ein Hotel in Meran. Sie setzt auf das Projekt „Meran beWegt“, bei dem die Grünzonen der Stadt mittels ausgeschilderter Wege belebt werden.

„Das Projekt basiert auf drei Säulen: Zum einen wird der urbane Bestand der Wege auf alle Stadtteile ausgebaut, instandgehalten und weiterentwickelt, sodass in Zukunft die Stadt immer und überall zu Fuß begehbar ist. Dann zählt der gesundheitliche Aspekt des ‚BeWegens’, sei es als Lebensstil, als Vorbeugung oder auch als Rehabilitation. Und zum anderen werden Angebote für verschiedene Interessensgruppen und Altersstufen erstellt, um das Gehen als ‚Credo’ in der Meraner Bevölkerung zu verankern“, beschreibt Strohmer das Projekt. Damit zollt es dem Ruf Merans als Gesundheits- und Erholungsstadt und lockt Touristen an, diese Angebote in Anspruch zu nehmen.

Ganzjährig entschleunigen

„Meran geht immer!“ betont Strohmer und meint damit, dass Meran und Südtirol als Urlaubsdestination ganzjährig zu bereisen sind. Mit dem Angebot, auf den neuen Wegen zu flanieren, spazieren und joggen werden Einheimische, aber auch Menschen aus aller Welt dazu animiert, die Stadt ganzjährig zu bereisen und dazu angeregt, länger zu bleiben. Diese Entschleunigung sieht Strohmer als eine große Chance im Tourismus. „Besucher können in jeder Saison die Natur genießen und damit bewegen wir uns in Richtung ‚Neuer Luxus‘, was bedeutet, Zeit zu haben, zu genießen und die Eindrücke auf sich wirken zu lassen“, sagt Strohmer.

In die Umsetzung spielen mehrere Faktoren hinein: Sowohl die An- und Abreise müssen so gestaltet werden, dass es sich auszahlt, „grün“, also öffentlich anzureisen. Aber auch die Urlaubsdestination selbst kann ein Gefühl von Entschleunigung geben. Und zuletzt kann im Hotel viel dafür getan werden, um dem Gast ein erholsames Erlebnis zu bieten. Denn: „Ein nachhaltiger Lebensstil wird auch einen nachhaltigen Tourismus forcieren“ sagt Strohmer und ergänzt: „Wenn wir nachhaltig im täglichen Leben sind, dann werden wir auch unsere Gäste nachhaltig empfangen und auch unsere Urlaubsziele demzufolge wählen.“

Fachkongress „Heilkraft der Alpen“

Gabi Strohmer wird am internationalen Fachkongress „Heilkraft der Alpen“ mit weiteren renommierten Speakern über das Projekt „Meran beWegt“ diskutieren. Von Freitag, 8., bis Samstag, 9. Oktober, werden in Bad Hofgastein Wege aufgezeigt, wie natürliche Heilressourcen nachhaltig genützt werden können. Speaker und Tourismusvertreter wie Arnulf Hartl (PMU Salzburg) und Franz Fischler (Präsident des Europäischen Forum Alpbach) werden sich darüber austauschen, wie ein gesundheitsfördernder, naturnaher Tourismus nach der Krise aussehen kann. Neben vielen Herausforderungen hat Corona nämlich auch eines wieder ins Zentrum gerückt: Wie wichtig Natur, Erholung und Gesundheit sind.

www.healing-alps.eu

Das könnte Sie auch interessieren

zzz

Qualitätshandwerk ins rechte Licht gerückt

Die Salzburger Berufsfotografen haben gemeinsam mit den Salzburger Rauchfangkehrern den „Rauchfangkehrerkalender 2022“ produziert. mehr

"Wenn die NoVA-neu schon nicht zu verhindern war, zeigt die Politik wenigstens Verständnis für die derzeitige außergewöhnliche Situation“, meint Gremialobmann Josef Nußbaumer.

Längere Übergangsfrist bei NoVA-neu

Aufgrund der aktuellen Lieferengpässe der Automobilhersteller wird die Zulassungssteuer für bereits bestellte Nutzfahrzeuge erst im Mai nächsten Jahres fällig.  mehr

"Click & ­Collect“ spielt für das Geschäft von Michaela Schirlbauer keine große Rolle. „Unsere Kundinnen brauchen Beratung“, sagt die Modehändlerin.

Der Lockdown ist nur schwer zu verkraften

Viele Händler und Gastronomen bieten ihren Kunden einen Abholservice an. An den zum Teil dramatischen Umsatzeinbußen durch die geschlossenen Geschäfte und Lokale ändert das freilich wenig.  mehr