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Mit Zuversicht und Zukunftsplänen in den Festspielsommer

Die Salzburger ­Festspiele bieten vom 18. Juli bis zum 31. August an 17 Spielstätten 174 Aufführungen sowie 54 Vorstellungen im Jugendprogramm „jung & jede*r“, für die 224.933 Karten aufgelegt werden.

Das Mozarteum Orchester Salzburg wirkt auch heuer bei den Salzburger Festspielen mit: In der Oper Lucia di Lammermoor und bestreitet 5 Mozart-Matineen.
© WKS/Nancy Horowitz Das Mozarteum Orchester Salzburg wirkt auch heuer bei den Salzburger Festspielen mit: In der Oper "Lucia di Lammermoor" und bestreitet 5 Mozart-Matineen.

Es ist der erste Festspielsommer nach den doppelten 100-jährigen Jubiläums-Festspielen, und auch der erste für die neue Festspielpräsidentin Kristina Hammer, die sich für eine weitere Öffnung der Festspiele für neue Publikumsschichten ausspricht. „Aktiv auf die Menschen zugehen“, lautet ihr Motto, das auch im Fest zur Festspieleröffnung zum Tragen kommt. „Mit einem facettenreichen Programm von insgesamt 66 Veranstaltungen an 29 Spielorten möchten wir Kunst und Kultur für alle Altersgruppen erfahrbar machen“, informiert Hammer.

Das neu formierte Direktorium: Kfm. Leiter Lukas Crepaz, Festspielpräsidentin Kristina Hammer und Intendant Markus Hinterhäuser.
© Festspiele/Peter Rigaud Das neu formierte Direktorium: Kfm. Leiter Lukas Crepaz, Festspielpräsidentin Kristina Hammer und Intendant Markus Hinterhäuser.
Dieser Festspielsommer ist aber auch in anderer Hinsicht von Bedeutung: Mit dem Abschluss des Generalplaner-Wettbewerbes wurde im Vorfeld der Festspiele ein wesentlicher Meilenstein zur Vorbereitung der Sanierung und Erweiterung der Festspielhäuser gesetzt.

Unter 15 Projekten kürte eine internationale Jury unter dem Vorsitz des Berliner Architekten Prof. Volker Staab einstimmig das renommierte Wiener Architekturbüro Jabornegg & Pálffy zum Siegerprojekt, das somit gemeinsam mit dem Generalkonsulenten Vasko+Partner Ingenieure den zweistufigen europaweiten Wettbewerb für sich entschieden hat.   

Ein fiktiver Ausblick vom künftigen Garderoben- und Werkstättentrakt in das Foyer des Hauses für Mozart.
© Visualisierung Jabornegg & Pálffy Ein fiktiver Ausblick vom künftigen Garderoben- und Werkstättentrakt in das Foyer des Hauses für Mozart.

Investition in die Zukunft der Festspiele

Mit der Modernisierung und Erweiterung der Festspielhäuser investieren Bund, Land und Stadt Salzburg an die 335 Mill. Euro in den Kultur- und Wirtschaftsstandort Salzburg. Zweieinhalb Jahre wurden die Anforderungen erhoben, um dem eklatanten Platzmangel entgegenzutreten und die technischen Einrichtungen aus den 1960er-Jahren oder die veraltete Bühnentechnik, die teilweise noch per Hand zu bedienen ist, einer grundlegenden Modernisierung zu unterziehen.  

Qualität und Nachhaltigkeit

„Das Bauvorhaben nutzt alle am Standort vorhandenen Potenziale aus und stellt damit die letzte Erweiterungsstufe des Festspielbezirkes dar. Auch vor diesem Hintergrund kann von einem echten Jahrhundertprojekt gesprochen werden“, kommentiert Crepaz. Die Aufgabenstellung an das Generalplanerbüro war dreigeteilt: Die Bestandsgebäude müssen umfassend und umsichtig saniert werden. Die am Ende ihrer Lebenszyklen stehende Haus- und Bühnentechnik muss grundsätzlich erneuert werden. Durch eine deutliche Flächenerweiterung sollen die Arbeitsbedingungen der 240 ganzjährigen und bis zu 4.500 saisonalen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter attraktiver, effizienter und zukunftsfähig gestaltet werden. Aus einer WKS-Studie geht hervor, dass das Projekt 3.000 Arbeitsplätze in der Region sichert und 140 Mill.€ an Steuern und Abgaben lukriert.  

66,8 Mill. € Gesamtbudget

In ihrer 101-jährigen Geschichte haben sich die Salzburger Festspiele mit einer Wertschöpfung in Salzburg von 183 Millionen Euro und in Österreich von 215 Mill. € zum bedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelt.

 „Das Gesamtbudget des weltweit größten Kulturfestivals liegt in diesem Jahr bei 66,8 Millionen Euro“, informiert Crepaz.Die Festspiele finanzieren sich zu 75% selbst. Durch die Wertschöpfungskette ergibt sich eine enorme Steuerleistung. „Die Festspiele lösen aber weit mehr als nur fiskalische Effekte aus“, betont Crepaz.  „Sie erfüllen als Zentrum eines gewachsenen und organischen Ecosystems viele Funktionen und erzeugen Wirkungen, die den Unternehmensstandort Salzburg tief prägen.“

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